 "Eisbär in Not", oder klimaverwirrte Pädagogen, Quelle: http://www.primolo.de/node/8532
Die WebSeite „primolo.de“ wendet sich an Kinder: „Gemeinsam mit euren Lehrerinnen und Lehrern könnt ihr eine eigene Internetseite gestalten, ein Profil anlegen, Fotoalben erstellen und vieles mehr!“ Die von Pädagogen gestaltete Seite ist ein Projekt von „Lehrer online“, gefördert durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und das Bundesfamilienministerium. Zumindest Lehrer sollten sich mit Eisbären auskennen, doch weit gefehlt: weiter »
 Enoch zu Guttenberg
Der Mitbegründer des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der Komponist und Dirigent Freiherr Enoch zu Guttenberg (*1946), trat am 11. Mai aus dem BUND aus. Ins einem Schreiben an den BUND-Vorsitzenden Prof. Hubert Weiger begründete er seinen Schritt mit der aktiven Duldung und Unterstützung des BUND zur weitgehenden Zerstörung der deutschen Landschaftsschutzgebiete und Naturparks durch riesige Windkraft- aber auch Photovoltaikanlagen. In seinem Austrittsschreiben führt er u.a. aus:
“Den letzten Anstoß für meinen Entschluss mich vom BUND endgültig zu trennen, ist der bis heute, trotz aller Recherchen, nicht ausgeräumte Verdacht der Käuflichkeit unserer einmal uns alle einigenden Philosophie. Die Zurücknahme der Klage gegen den Windpark Nordergründe zum Preis von 800.000 € an eine dem BUND nahe stehende Stiftung und der Klageverzicht Ausbau Ems für nicht weniger als 9 Mio. € im gleichen Modell erschrecken mich zutiefst, trotz aller Versuche der zuständigen BUND-Verantwortlichen den jeweiligen Deal zu begründen. Die offensichtlichen Geschäfte mit der Windenergie halte ich erst recht nicht für vertretbar.”
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 Screeenshot: Quelle: Ostfriesen Zeitung, online, 05. Mai 2012
In der finanziell klammen Gemeinde Dornum/LK Aurich hat man Großes vor. Teile des vorgelagerten Küstenbadeortes Dornumersiel sollen unter Glas verschwinden, mit ihm ein Hafen, so jedenfalls ein Konzept der Hamburger Agenturen GBP Projekt und Profund Consult, das am 03. Mai im Reethaus in Dornumersiel vorgestellt wurde. Lockere 35 Millionen soll die Disneyland-Treibhausnummer kosten, von denen Dornum 5 Millionen an Fördergeldern einwerben will; 30 Millionen sollen von Investoren kommen, die noch niemand kennt. Vielleicht darf es gleich ein neuer Name für Dornumersiel sein: Kängurusiel , weil man wieder einmal große Sprünge machen will, ohne etwas im Beutel zu haben! weiter »
 AIDAmar: unten hui, oben pfui, Image: verbesserungsbedürftig, Lösung: Monika Griefahn?
Da ist sie wieder: Das Medienprodukt Monika Griefahn (SPD) hat einen neuen Job und schwimmt mal wieder oben. Erst bei Greenpeace-Deutschland, dann ihre Berufung als niedersächsische Vorzeige-Umweltministerin im Kabinett Gerhard Schröder von 1990 bis 1998, einem anschließenden Bundestagsmandat von 1998 bis 2009 geht sie nun an Bord der Reederei „Aida Cruises“ als “Direktorin für Umwelt- und Gesellschaft”. Hier soll sie vermutlich das rußschwarze Schornsteinabgasimgage der Kreuzfahrtschiffe weißfiltern und umsatzfördernd optimieren. Ein Blick in ihre politische Vergangenheit zeigt aber, dass Frau Griefahn Meisterin der Selbstdarstellung ist, die nur mit medialer Begleitung funktioniert. Von „Umwelt“ dagegen ist weniger zu berichten. weiter »
 Regenbrachvögel im Watt der Ems, NSG "Petkumer Deichvorland"
Man hört sie eher als dass man sie sieht: Ein helles kicherndes Trillern weit oben aus der Luft verrät den Regenbrachvogel (Numenius phaeopus), der im Frühjahr auf dem Heimzug und ab Juli auf dem Wegzug aus den Brutgebieten Station in Ostfriesland macht. Sein Verwandter ist der Große Brachvogel, der aber deutlich größer ist. Regenbrachvögel erkennt man sicher an der Stimme und den rahmfarbenen Überaugenstreifen, die der Große Brachvogel nicht hat. weiter »
 Wind"park" Utgast/LK Wittmund (Niedersachsen): vom Rotorblatt zerteilte Silbermöwe
Im Februar 2011 berichtete der Wattenrat über „Windenergie und Vogelkollisionen: unzureichende EU-Leitlinie zu Windenergie und Natura-2000“. Teil dieser Leitlinien ist die Einschätzung des Kollisionsrisikos sowie des Meideverhaltens europäischer Vogelarten gegenüber Windkraftanlagen. Diese Leitlinie hat bis 2010 das vorhandene Wissen nur unzureichend berücksichtigt. Die deutsche Schlagopferkartei weist weit mehr Brutvogelarten als kollisionsgefährdet aus als in den EU-Leitlinien angegeben wird. weiter »
 Kitespots im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer. Rot: genehmigt, schwarz: nicht genehmigt und/oder im Internet beworben. Es fehlen die Kitespots Wesermarsch und Cuxhaven
Am Donnerstag, 19. April 2012, trafen sich regionale Naturschutzgruppen und die Mitglieder der Partei Bündnis 90/Die Grünen zu einer gemeinsamen Pressekonferenz in Norden/Ostfriesland, um ihre Standpunkte gegen die verfehlte Genehmigungspraxis der Nationalparkverwaltung in Wilhelmshaven für immer mehr Kitespots im Großschutzgebiet deutlich zu machen. Eingeladen hatten der Arbeitskreis Umweltschutz Norden (AKU), die Biologische Schutzgemeinschaft Hunte Weser-Ems (BSH), der NABU-Ostfriesland, der Wattenrat Ostfriesland und die Bündnisgrünen der Stadt Norden. Der BSH-Mitarbeiter konnte den Termin nicht wahrnehmen. Als Pressevertreter nahmen die Ostfriesen Zeitung, der Ostfriesische Kurier, der die Berichterstattung für benachbarte Tageszeitungen übernahm und last but not least die Deutsche Presseagentur den Termin war.
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 Nach der Überführung von Papenburg über die enge Ems liegt die AIDAmar nun im Emder Hafen
Andreas Kieling dreht Tierfilme fürs Fernsehen. Er selbst nennt sich „Abenteurer und Tierfilmer“. Gestern kam es ganz dicke für ihn: Die Bild-Zeitung titelte online: „Kieling ließ statt echter Wölfe Hunde jaulen- Schummelt er sich seine Dokus schön?“ Hintergrund: Kieling filmte angeblich wildlebende Wölfe in der Lausitz, der Film ging bereits über den Sender. Fachleute kamen ihm auf die Schliche, diese „Wölfe“ sahen den echten zwar ähnlich, waren aber in Wirklichkeit zahme Wolfshunde. Gegenüber BILD.de bereute Kieling: „Ich sehe mein Vorgehen nicht als Schummel, sehe aber ein, dass ich die nachgestellte Szene hätte kennzeichnen können. Bei den Tieren handelt es sich um Wolfshybride. Wir wollten ein positives Bild des Wolfes übermitteln, keine Angst machen.” Nein, Angst vorm „bösen Wolf“ muss man nicht haben, der hält von selbst Distanz zu Menschen. Aber Mensch sollte auf Distanz zu Selbstdarstellen und-vermarktern wie Kieling aufbauen. Auf seiner Webseite lässt er für die naturentfremdeten Fernsehkonsumenten sogar die deutsche Restnatur schön schreiben. Zu seinen Sendungen „Kielings wildes Deutschland“ im April 2012 schreibt das ZDF so falsch: „Es ist die Geschichte von vielen Gewinnern im Tierreich, aber auch einigen Verlieren; eine bewegende und aufregende Inventur der deutschen Natur.“ Umgekehrt wäre es richtig, die „Roten Listen“ belegen, dass es sehr viele Verlierer bei den Tieren und Pflanzen in deutschen Landen gibt, aber nur sehr wenige Gewinner; das sollte das müde Fernsehvolk eigentlich aufregen und bewegen. Was also tun: einfach die Glotze ausschalten, den Rest erledigt die Quote!
 Der braune Fluss: Baggerschiff am Ems-Stauwerk
Es ist soweit, das Emswasser taugt noch nicht mal mehr zum Tränken des Viehs! Nun sollten eigentlich die verantwortlichen Politiker, Wirtschaftsmacher der Industrie- und Handelskammer an der Ems und Schönschreiber aus ihrem Wachstumswahn aufwachen und erkennen, dass es so mit der Ems nicht weitergehen kann, aber sie werden es nicht. Alle haben bei dieser “Entwicklung” mitgemacht, nicht nur die Politik und die Macher, auch Behörden, Landwirte und Fischer, die Spitzen von BUND, NABU und WWF, und dafür kassiert. Nun versalzt der Fluss,ein Tränken des Viehs wird bald nicht mehr möglich sein. Und da der Fluss auch mit dem Grundwasser verbunden ist, wird es absehbar auch die menschliche Versorgung beeinträchtigen. Über die Ursache wird in den Lokalzeitungen verschämt geschwiegen. Die Ems ist zu einem Industriekanal verkommen, ständig muss sie so auf Tiefe gehalten werden, dass auch die riesigen Schiffe der Meyer Werft vom binnenländischen Papenburg bis an die Nordsee überführt werden können. weiter »
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