Erdgasbohrungen bei Greetsiel

Ab März 2010 will ExxonMobil im LK Aurich bohren

Wir berichteten bereits 2005 über Sprengungen im EU-Vogelschutzgebiet für mögliche Erdgasbohrung in der Krummhörn im Landkreis Aurich (siehe auf unseren Seiten vom August 2005: “Die Küste bebt“).

Erdgasexplorationen an der Küste sind nicht ganz ungefährlich, es entstehen Bodenabsenkungen, die auch die Deichsicherheit gefährden können. In den Niederlanden gibt es deshalb strenge Auflagen, Betreiber müssen Risikogutachten erstellen und ggf. haften. Der Naturschutzverband NABU wurde bereits mit einer 20.000 Euro-Spende sediert, dort hält man die Bohrungen für unbedenklich. Noch im Jahre 2000 wurde der Exxon-Chef Raymond mit einem peinlichen Umweltpreis vom NABU “geehrt”, dem “Dinosaurier des Jahres 2000″ – Pecunia non olet!

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Kitesurfer im Wattenmeer

Riesige Fläche vor Baltrum genehmigt

Die Nationalparkverwaltung in Willhelmshaven macht weiter mit der touristischen Erschließung des Wattenmeeres für die Kitesurfer (siehe auf unseren Seiten vom Oktober 2009: “Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer: Immer mehr Kitesurfer“). Nach Hooksiel und Upleward an der Festlandsküste wurde nun auch eine Fläche seeseitig von Baltrum in der Zwischenzone genehmigt, weitere Flächen in der Zwischenzone befinden sich im Verfahren.

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Die Jagd in der Postmoderne

Wie die Wandlung vom Schießgesellen zum gesellschaftlich anerkannten Helden gelingen kann

Auf den Wattenratseiten wurde schon viel über die Jagd berichtet, vor allem über die Missstände bei der Gänsejagd in Schutzgebieten. Werner Hupperich aus Duisburg befasst sich auf der Seite der Gänsewacht ebenfalls mit Tätern und Opfern und hat sich Gedanken zur zeitgemäßen Novellierung des Jagdrechts gemacht, bei der die Wanderrattte eine tragende Rolle spielt. Wohl bekomms, liebe Waidgenossen!

Waidmanns Heil!

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Ems-Baggerschlick auf Wattflächen im Dollart

Erst ja, dann nein, nun wieder doch? Schlickdeponie wird als “Küstenschutz” verkauft – Umweltministersterium will Plazet der EU – Oberdeichrichter Hensmann malt den Ertrinkungstod an die Wand

Noch im Sommer 2009 gab es Pläne, Baggergut aus der Ems kostengünstig im “Welterbe” Wattenmeer in den Dollart zu entsorgen, in die strengste Schutzzone auf Salzwiesen und Wattflächen des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer, gleichzeitig auch ein “Feuchtgebiet von internationaler Bedeutung”.

Luftbild Dollart bei Pogum, Foto: Voß/Wattenrat


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