2. Oktober 2010

Biodiversität: Das geplante Artensterben in Deutschland

Basstölpel im Fischernetz, bei Sturmflut im Schafzaun hängengeblieben

Das Internationale Jahr der Biodiversität geht in drei Monaten zu Ende. Viel ist diskutiert worden, und dabei ist es geblieben. Am Ende des Jahres 2010 werden Politik und die Umwelt- und Naturschutzverbände damit sicher wieder viel Selbstdarstellung betreiben, ohne auch nur einer Art geholfen zu haben. Nicht nur große Industriekonzerne, auch die industrialisierte Landwirtschaft und die ignorante Lokal-, Landes- und Bundespolitik sind mitverantwortlichen für den dramatischen Artenschwund in Deutschland, eben nicht „weit weg“ irgendwo im Regenwald. Den bestandsbedrohten Zwergseeschwalben, Sand- und Seeregenpfeifern an der hiesigen Küste zum Beispiel wird diese UNO-Inszenierung nicht zum Überleben helfen, zu groß ist der Tourismusdruck an den Stränden des „Weltnaturerbes“ Wattenmeer. Wilhelm Breuer, Geschäftsführer der Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen, hat die Misere des Artenschutzes und dessen Defizite in Deutschland fachkundig analysiert und kommentiert. Mit freundlicher Genehmig des Autors veröffentlichen wir seinen Text hier: Breuer: Biodiversität_2010 (.pdf, 56kB).


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