EEG-Reform: Die teure Planwirtschaft geht weiter

In Sichtweite des "Wattenhuuses" Bensersiel: Der Windpark Utgast, von der illgegal gebauten Umgehungsstraße in Bensersiel/LK Wittmund fotografiert, Foto (C): Manfred Knake

Foto (C): Manfred Knake/Wattenrat

Von der WebSeite der „Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen e.V.“ mit freundlicher Genehmigung übernommen:

Wer in den letzten Wochen auf eine durchgreifende Reform des EEG gehofft hatte, sieht sich getäuscht. Der Ausbau der Windenergie an Land wird sich fast ungebremst fortsetzen. Lediglich in einem gesetzlich definierten „Netz-Engpassgebiet“ wird die Zubaumenge begrenzt. Als solches gelten Schleswig-Holstein, Niedersachsen und vielleicht Hessen. Dort wird der Ausbau auf 58% des in den Jahren 2013 bis 2015 durchschnittlichen Zubaus begrenzt. Von einer deutlich begrenzten Absenkung der gesetzlich garantierten Windstromvergütung kann aber nirgends die Rede sein. weiter »

Windkraftanlagen täuschen Wetterradar: Dauerregen im Landkreis Aurich

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Screenshot: http://www.niederschlagsradar.de, 22. Juni 216

Heute, am 22. Juni 2016, ist Ferienbeginn in Niedersachsen. Passend dazu scheint über Ostfriesland die Sonne, blauer Himmel mit einzelnen Wolkenfeldern und vor allem kein Regen, oder doch nicht? In einigen Bereichen Ostfrieslands scheint es aber örtlich scharf begrenzt doch zu regnen (blaues Feld südlich von Dornum). Ist es gar die lokale Klimakatastrophe? weiter »

Windenergie: Umweltausschuss des Niedersächsischen Landtages in Arle – FDP-Nachhall im Landtag

Zuletzt bearbeitet am 22. Juni 2016
Am 03. Juni 2016 trafen sich vier Mitglieder des Umweltausschusses des Niedersächsischen Landtages auf Einladung von windkraftkritischen Bürgerinitiativen in Arle im Landkreis Aurich/NDS, um sich ein Bild von der realen Situation der Anlagendichte „vor Ort“ zu machen. Die Nordwest Zeitung in Oldenburg/NDS und der Wattenrat Ostfriesland als Teilnehmer berichteten ausführlich. weiter »

Windenergie: Umweltausschussmitglieder des Niedersächsischen Landtages betroffen über Anlagendichte

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v.l.: Dr. Hans-Joachim Deneke-Jöhrens (CDU), Sigrid Rakow (SPD), Hans-Joachim Janßen (B90/die Grünen), Dr. Gero Hocker (FDP), Sven Reschke-Luiken, Foto (C): Manfred Knake

Am 03. Juni 2016 kam „hoher Besuch“ nach Arle im Landkreis Aurich: Vier Mitglieder des Umweltausschusses des Niedersächsischen Landtages – die Vorsitzende des Umweltausschusses, Sigrid Rakow, SPD (Edewecht), Hans-Joachim Janßen, B90/Die Grünen (Jade), Dr. Hans-Joachim Deneke-Jöhrens, CDU (Lehrte), Dr. Gero Hocker, FDP (Achim) – informierten sich „vor Ort“ über die Windenergie in Ostfriesland, sahen sich das Windballungsgebiet Arle, Großheide, Dornum mit seinen ca. 200 Anlagen selber an und hörten zu, was ihnen berichtet wurde. Eingeladen hatte die BI „Weitblick Ostfriesland“ und die Initiative „Vernunfkraft-Niedersachsen e.V.“. weiter »

CDU-Feier „30 Jahre Nationalpark Wattenmeer“ – außer Spesen nichts gewesen

Festrede von Björn Thümler (CDU), FArktionsvorsitzender der Pppositionspartei im Niedersächsischen Landtag, Foto (C): Eilert Voß

Festrede von Björn Thümler (CDU), Fraktionsvorsitzender der Oppositionspartei im Niedersächsischen Landtag, Foto (C): Eilert Voß

Am 30. Mai 2016 feierte die CDU-Landtagsfraktion den 30ten Geburtstag des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer im Wilhelmshavener Wattenmeer-Besucherzentrum. Zwei Mitarbeiter des Wattenrates gehörten zu den geladenen Gästen aus Verwaltungen, der Jägerschaft, den Deichverbänden, der Sportbootfahrer und der Küstenfischerei, um nur einige zu nennen. Außer dem kalten Buffet, dem schönen Wetter und dem Blick über den Jadebusen ist eigentlich nichts erwähnenswert. Wie erwartet, wurde in den Redebeiträgen über einen Nationalpark referiert, den es so gar nicht gibt, u.a. so: „Ziel müsse sein, die Nordsee als intakten Naturraum auch für künftige Generationen zu erhalten“. Dieses Ziel wurde bereits vor 30 Jahren bei Gründung des Nationalparks angestrebt, und davon ist man nach wie vor sehr weit entfernt. Das Wattenmeer ist durch die vielfältigen Nutzungen keinesfalls ein „intakter Naturraum“, die Leserinnen und Leser unserer Wattenmeer-Webseiten müssten das eigentlich wissen. Im Vordergrund der Grußworte stand die Aufwertung für den Tourismus und die „Wertschöpfung“. Die dramatischen Brutvogelrückgänge, der desolate Zustand vieler Salzwiesen (strengste Schutzzonen), die vielen zugelassenen Nutzungen und die abträglichen Auswirkungen des Massentourismus wurden nicht thematisiert. Naturschutz war nur ein Randthema. weiter »