Klimaminister Wenzel (Grüne) an der Küste: Naturschutz, das unbekannte Wesen

Kettenfahrzeug des NLWKN zerwalzt Salzwiese im Nationalpark Wattenmeer und "Weltnaturerbe", strengste Schutzzone. Betreten verboten, Kettenfahrzeug erlaubt.

Der niedersächsische Minister für Umwelt, Energie und Klimaschutz, Stefan Wenzel (Grüne), besuchte den Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) in Norden/Ostfriesland. Auf einer Pressekonferenz am 07. Mai stellte er zusammen mit dem NLWKN-Direktor Siegfried Popp den Jahresbericht der Küstenschutzbehörde, in der auch der Naturschutz im Lande als letztes „N“ untergebracht ist, vor. Wie wenig der niedersächsische Umweltminister aber ein Naturschutzminister ist, und umso mehr ein Klimaminister, zeigt der untenstehende Zeitungsbericht. Strapaziert wurde wieder einmal der „Meeresspiegelanstieg“: An der niedersächsischen Nordseeküste gibt es überhaupt keinen nachweisbaren „dramatischen“ Meeresspiegelanstieg, wie Minister Wenzel befürchtet. Es gibt einen seit Jahrzehnten messbaren nacheiszeitlichen säkularen Anstieg von derzeit nachgewiesenen ca. 17 cm im Jahrhundert, Stichwort Transgression. Dazu Prof. Dr. Jürgen Jensen, Leiter des Forschungsinstituts Wasser und Umwelt (fwu) im Department Bauingenieurwesen an der Universität Siegen, 2013: Es gibt ein relativ konstantes Anstiegsverhalten des Mittleren Meeresspiegels seit Beginn des 20. Jahrhunderts, aber keinen außergewöhnlichen Anstieg in den letzten Jahrzehnten, den wir direkt dem Klimawandel zuschreiben könnten.“ Zuvor ging man noch von einem Meeresspiegelanstieg von 25 cm im Jahrhundert aus. weiter »

Zappelstrom: anschauliche Ganglinien der „Erneuerbaren Energie“

Ohne Wärmekraftwerke läuft nichts: Kohle- und Gaskraftwerk im Industriegebiet Eemshaven/NL, Mai 2014

Wilfried Heck ist Diplomingenieur, Fachgebiet Elektrotechnik. Er hat zum wiederholten Male sog. „Ganglinien“ der „Erneuerbaren Energien“ veröffentlicht, die schlagend beweisen, wie ineffzient, unstet und „zappelig“ dieser teure „Öko-Strom“ ins Netz eingespeist wird. Allein im Jahr 2013 mussten alle Stromkunden in Deutschland 23 Milliarden Euro für Solar-, Windstrom und Strom aus Biomasse zusätzlich zu ihren Stromkosten zahlen. Ein Vierpersonenhaushalt zahlt derzeit durch die Zwangsabgabe des Erneuerbare Energiengesetz (EEG) bei 5000 kWh Stromverbrauch/a ca. 370 €/a zusätzlich zum regulären Strompreis dazu, die produzierende Industrie legt ihre hohen Stromkosten auf die Verbraucher um, die Verbraucherpreise steigen. Kohle- oder Gaskraftwerke werden dadurch nicht überflüssig, weil diese die Grund- und Spitzenlast bereitstellen und nur sie die notwendige Netzfrequenz von 50 Hertz sicherstellen können.

In der öffentlichen Wahrnehmung, befeuert von den Mainstreammedien,  ersetzen die „Erneuerbaren“ vorgeblich die Wärmekraftwerke, was aber physikalisch durch die unstete Einspeisung und mangelnden Speichermöglichkeiten unmöglich ist.

Mit freundlicher Genehmigung von Dipl.Ing. Wilfried Heck, http://wilfriedheck.tripod.com/ : weiter »

Klima: IPCC: kein Nachweis des Artensterbens durch Klimawandel

File:Polar Bear - Alaska.jpg

Eisbär, Alaska, (C) http://www.naturespicsonline.com/copyright - Wikipedia Commons

Vom Klimagipfel im japanischen Yokohama kommt schreckliche Kunde: Hungersnöte, steigender Meeresspiegel mit dem Tod durch Ertrinken, Bürgerkriege und Artensterben malten Politiker und Wissenschaftler des IPCC mal wieder an die Klimawand, und die katastrophengeile Presse trieb diese Computerszenarien, die noch nicht mal Prognosen sind, wieder als Sau durchs Mediendorf, hinein in die Hirne der Leserinnen und Leser. Überwiegend verschwiegen wurde die anschließende Korrektur über das Artensterben. In der Vergangenheit wurde immer wieder auf das befürchtete Artensterben durch den Klimawandel hingewiesen. Der zirkumpolar lebende Eisbär, der angeblich wegen des schmelzenden Arktiseises aussterbe, war stets das prominenteste Beispiel. Nur ist der aber gerade durch die Jagd gefährdet, und einige regionale Populationen des Eisbärs haben sogar zugenommen. Bisher, so räumte der IPCC jetzt ein, gebe es aber keinen Nachweis zum Aussterben auch nur einer einzigen Art durch den Klimawandel. weiter »

Deichsicherheit und Klimaschutz: Beweidungsversuch mit Kamelen aus Kasachstan

Dornumersiel, Hafen Ost/LK Aurich: mit Kamelen für einen besseren Küsten- und Klimaschutz

Der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) hat in Zusammenarbeit mit der Deichacht Esens-Harlingerland ein Pilotprojekt zur Verbesserung der Deich- und Vorlandbeweidung vorgestellt. Parallel zur Schafbeweidung, die zunächst nicht aufgegeben werden soll, werden einige Teilstücke des Deiches und des Deichvorlandes bei Dornumersiel und im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer probeweise mit Kamelen, die aus Kasachstan eingeführt wurden, beweidet. Die zweihöckrigen Trampeltiere gelten als sehr genügsam und anspruchslos und verfügen über einen großflächigen „sanften“ Tritt, der die Grasnarbe schont. weiter »

Erneuerbare Energien Gesetz: Expertengremium fordert Abschaffung, Schluss mit „Klima“

Was vielen Wattenratlesern schon lange bekannt war, wurde jetzt fachlich, quasi im Auftrag der Bundesregierung,  untermauert: Schluss mit „Klima“, wenn es um die Begründung des Ausbaus der „erneuerbaren“ Energien geht.

Nun muss sich die Branche, die ständig und „fürs Volk“ ganz erfolgreich auf der Welle der Angstmache vor dem angeblichen Klimakollaps und der Weltenrettung mittels Solar- und Windkraftwerken surft, neue Märchen ausdenken: Die „Expertenkommission Forschung und Innovation“ (EFI), als Beratergremium eingesetzt von der Bundesregierung, kommt in einem Gutachten zu dem Schluss, dass das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) weder das Klima schützt noch zu Innovationen führt. Der Kernsatz ist „Die Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) sieht keine Rechtfertigung für die Fortführung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes“! weiter »

Orkan „Christian“ tobt über Norddeutschland

Tiefflug trotz Orkan: drei Pfeifenten auf der Unterems

Gestern, am 28. Oktober 2013, kachelte der Orkan „Christian“ als erster Herbststurm des Jahres über Norddeutschland. Die Nordsee schien zu kochen. Unseren wetterfesten Mitarbeiter Eilert Voß hielt es nicht am heimischen Herd, er fuhr an die Unterems, um zu fotografieren.

Der Orkan erreichte in Böen bemerkenswerte Spitzengeschwindigkeiten: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) meldete für die Messstation Sankt Peter Ording in Schleswig- Holstein mit einer Böe von 172 km/h den Maximalwert im Messnetz des Deutschen Wetterdienstes. weiter »

Windenergie und Fledermäuse: Massentod für das Investitionsklima

Tote Fledermaus unter Windkraftanlage, Foto (C): Archiv EGE

Von Januar 2007 bis Dezember 2009 untersuchten Wissenschaftler der Universität Hannover – Institut für Umweltplanung –  das Tötungsrisiko von Fledermäusen in dem Forschungsprojekt „Entwicklung von Methoden zur Untersuchung und Reduktion des Kollisionsrisikos von Fledermäusen an Onshore-Windenergieanlagen“. Einer der Kooperationspartner des Projektes war der Windkraftanlagenhersteller Enercon aus Aurich.

Gefördert wurde das Vorhaben mit öffentlichen Mitteln des Bundesumweltministeriums mit 1,1 Millionen Euro. An insgesamt 84 (vierundachtzig) bundesweit ausgewählten Windkraftanlagen- von derzeit mehr als 24.000 in Deutschland – wurden Fledermausaktivitäten und -verluste ermittelt weiter »

Nachrichten aus dem ostfriesischen Sommerloch 2013

von Manfred Knake

Wer in diesen Tagen die Lokalzeitungen an der ostfriesischen Küste liest, kann den Eindruck bekommen, in Ostfriesland ist Dauerjahrmarkt angesagt, man feiert sich einen Wolf: Schützenfest in Esens, Weinfest in Aurich, Bürgermarkt in Wittmund, Spiel ohne Grenzen in Spetzerfehn, Hafenfest in Emden, Stadtfest in Leer, um nur ein paar der zahlreichen Bespaßungsaktionen mit Massenauftrieben zu nennen.  Die Lokalpresse zelebriert derzeit überwiegend Brot und Spiele. Ist das schon eine Variante der „spätrömischen Dekadenz“ zur Sedierung des Volkes, die nun auch die ostfriesische Halbinsel erreicht hat?

Aber das Sommerloch bot bisher weitaus mehr, vor allem Politisches und Windiges: weiter »

Naturschutz in Niedersachsen: auch mit Rot-Grün auf keinem grünen Zweig

Ein Kommentar von Manfred Knake

Nach dem Ende der schwarz-gelben Koalition in Niedersachsen machte sich vorsichtige Hoffnung breit, die neue rot-grüne Landesregierung könnte den Naturschutz – wie sie vorgibt – tatsächlich stärken. Immerhin hatte es der neue Umweltminister Stefan Wenzel (Bündnis 90/Die Grünen) geschafft, den Leiter des bisher eigenständigen Naturschutzressorts im Umweltministerium kaltzustellen – jenen Leitenden Ministerialrat Bernd-Karl Hoffmann, der unter FDP-Umweltminister Hans-Heinrich Sander zum höchstbezahlten amtlichen Naturschützer aufgestiegen war und dann den Naturschutz ins Abseits manövriert hatte. Ein überfälliger erster Schritt, immerhin. In der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung und beim Wattenrat wurde Hoffmann zudem als ehemaliger Informeller Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR mit dem IM-Namen „Rene´“ enttarnt, was seiner Karriere in Niedersachsen aber nicht abträglich war und nur dem Chronisten ein später eingestelltes Ermittlungsverfahren des bundesrepublikanischen „Staatsschutzes“ einbrachte. weiter »

Offshore-Windenergie: „Alternative Einkommensquelle für Küstenfischer“ durch Überwachungsaufgaben

Energiegewendete Küstenfischer: Offshore-Euros statt Fisch?

Die Küstenfischerei hat bisher nur Nachteile durch den Bau von Offshore—Wind“parks“ und die damit verbundenen Anbindungen mit Kabeltrassen. Während der Bau- und Wartungsarbeiten müssen ehemalige Fanggebiete weiträumig umfahren werden, mit den daraus resultierenden Fangeinbußen. Nun will man die Fischer mit der „Energiewende“ und zusätzlichen Einkommenquellen ködern. weiter »