Urteil: Abschaltung von Windkraftanlagen zum Schutz von Wiesenweihen rechtens

Greifvögel leben gefährlich: Wiesenweihenweibchen vertreibt ein Rohrweihenmännchen aus ihrem Brutrevier

Die Windenergienutzung in Deutschland ist entgegen weit verbreiteter Meinung nicht „ökologisch“. In Deutschland drehen sich derzeit ca. 25.000 Windkraftanlagen, in allen Landschaftsräumen von der Hochsee bis an die Alpen. Die Anlagen werden vorwiegend in bisher unbebauten Landschaftsteilen im „Außenbereich“ errichtet. Dadurch werden Lebensräume von Tieren, vor allem Vögel und Fledermäuse, z.T. erheblich beeinträchtigt. Nähmen die Verantwortlichen das Bundesnaturschutzgesetz oder die Umweltschadenhaftung ernster, wären viele Belastungen für Tiere (und Menschen als Anlieger) vermeidbar.

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Wie man mit Sandregenpfeifern aus einem Bürgermeister einen Artenschützer macht

Wird leicht übersehen: Sandregenpfeifer am Leyhörn/LK Aurich

 Wie der Leiter des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer aus einem Artenschutzprojekt im Nationalpark gleichzeitig eine Tourismusnummer macht und einen Bürgermeister, der alles andere ist, zum Artenschützer befördert:

Sandregenpfeifer sind hochgradig bestandsbedrohte Vögel. In Mitteleuropa brüten sie an Sand- oder Kiesstränden der Nord- und Ostsee, von denen in Deutschland kaum noch welche ungestört sind. Sandregenpfeifer sind Opfer des Tourismus, nicht des „Klimas“, wie uns Wikipedia weismachen will. weiter »

Fledermäuse und Windkraftanlagen: Sterben für den Klimaschutz

Zwergfledermaus

Es gibt ca. 25.000 Windkraftanlagen in Deutschland, Tendenz weiter rasant steigend. An den Windkonvertern sterben nicht nur abertausende Vögel, sondern auch Fledermäuse, entweder durch direkten Anflug oder das Barotrauma. Beim Barotrauma geraten Vögel oder Fledermäuse in die Luftdruckunterschiede vor und hinter dem Rotor, dadurch werden die inneren Organe zerfetzt. Ein Großteil der Kadaver wird wegen der geringen Größe der Fledermäuse gar nicht gefunden, die Fundrate entspricht nicht annähernd der tatsächlichen Todesrate. weiter »

Offshore Windenergie: Verbraucherschützer fordern Ausbaustopp, durchsichtiges Manöver für mehr Onshore-Anlagen

Offshore Windpark (C) BARD

Der Bundesverband der Verbraucherzentralen macht sich zwar für die „Energiewende“ stark, kritisiert aber gleichzeitig die horrenden Kosten der Offshore-Windenergie, die auf die Verbraucher umgelegt werden, die die Strompreise weiter nach oben treiben und fordert den Stopp des weiteren Ausbaus der Windkraft auf See. Die Kritik kommt spät, greift viel zu kurz und ist keinesfalls neu. Vor allem ist sie interessengeleitet, im Sinne der Onshore-Windkraft weiter »

“Vogelfrei” durch Energiewende und Klimaschutz, eine Pflichtlektüre

Klimaschutzlandschaft im EU-Vogelschutzgebiet an der Ems: Im Hintergrund der Windpark "Wybelsumer Polder"

Ulli Kulke schreibt für „Die Welt“, unter anderem. Am 03. März erschien von ihm in der „Welt am Sonntag“ der bemerkenswerte Beitrag „Vogelfrei“ zur Energiewende, zu den Auswirkungen des sog. „Klimaschutzes“, , zur Industrialisierung der Landschaft mit Windkraftwerken, zu Energiemaissteppen, zur Käuflichkeit und der unsäglichen Rolle vieler Naturschutzverbände, zu den Auswirkungen des Erneuerbare Energien Gesetz, zu den faktenresistenten Vorstellung von Politikern und vor allem zum Artenschutz, der unter diesem vorgeblich ökologischen Gemengelage besonders leidet. weiter »

Enercon intern: “Licht ins Dunkel” des Windenergieanlagenherstellers

Enercon-40, die erste getriebelose Windkraftanlage

Enercon ist der Marktführer bei Windkraftanlagen. Der Hauptsitz der Firma ist in Aurich/Ostfriesland. Bisher war es nicht einfach, Licht in das Dunkel des weltweit verzweigten Unternehmens zu bekommen. Das hat die Redaktion der „Ostfriesischen Nachrichten“ in Aurich geschafft. Den nachfolgenden Beitrag haben wir im vollen Wortlaut von der ON übernommen, die Bilder sind vom Wattenrat und nicht Teil der Berichterstattung. Wir bedanken uns für die freundliche Genehmigung. Zu ergänzen wäre, dass Enercons Erfolg überwiegend auf dem “Erneuerbare Energie Gesetz” beruht, das von allen Stromkunden eine Zwangsabgabe zusätzlich zu den Stromkosten fordert. Nur dieses Gesetz ist in Deutschland für den Boom der Wind-, Solar- oder Biogas-Energie verantwortlich. Den Betreibern garantiert das satte Subventionsgewinne zu Lasten aller Stromkunden, Tendenz weiter steigend. weiter »

NABU-Geschäftsmodell: Geld oder Klage, „Mäuse für den Milan“

Verschiedene Schwimmvogelarten im Nationalpark Nds. Wattenmeer, Dollart. Im Hintergrund der Wind"park" Wybelsumer Polder, EU-Vogelschutzgebiet

Bereits am 27. Dezember 2012 berichteten wir im Beitrag „NABU-Hessen: windiger `Kompromiss` im EU-Vogelschutzgebiet, Geschäftsmodell `Klageverzicht gegen Bares`”.

Statt die Zulässigkeit eines kleinen Windparks in einem Rotmilan-Lebensraum im Hessischen rechtlich auf den Prüfstand stellen zu lassen, verzichtete der NABU auf weitere Rechtsmittel einer bereits erfolgreich eingelegten Klage und setzte die Betreiber mit einer Geldforderung von 500.000 Euro für eine Stiftung unter Druck, damit sich die bereits stillgelegten Windkraftwerke weiterdrehen konnten. Der Betreiber zahlte, der NABU nennt dieses dreiste Projekt „Mäuse für den Milan“. weiter »

Bund Hessen: “Freunde der Erde” oder Lobbyisten der Windenergienutzung?

"Erneuerbare" Landschaft mit Nonnengänsen am EU-Vogelschutzgebiet an der Ems, Okt. 2011

Da ist er wieder, der BUND-Landesverband Hessen, den wir schon mal mit seinen windigen Positionen zum Natur- und Landschaftsschutz auf den Schirm gebracht haben (BUND-Hessen: Beim Ausbau der Windenergie müssen Naturschutzbelange zurückstehen). Nun macht der BUND mit einem Brief an den hessischen Ministerpräsidenten weiter, als offensichtlicher Unterstützer der Windenergiewirtschaft. weiter »

Climate Crimes: Film über Umweltverbrechen im Namen des Klimaschutzes

Energielandschaft am Weltnaturerbe Wattenmeer: Campen/LK Aurich

„Was derzeit im Namen nicht nur des Klimaschutzes, sondern auch des grünen Wachstums vonstatten geht, würde ich als eine Art Amoklauf gegen die Natur und damit auch gegen den letzten Rest an ökologischer Vernunft bezeichnen.“ Niko Paech, Wirtschaftswissenschaftler.

Ulrich Eichelmann hat einen Film gemacht, den wir hier vorstellen: Climate Crimes (Klimaverbrechen). Im Januar 2013 lief diese Dokumentation über Umweltverbrechen im Namen des Klimaschutzes in Hamburg an. Eigentlich soll der „Klimaschutz“ oder das, was dafür gehalten wird, die Erde retten. Ob man das Klima überhaupt schützen oder gar „retten“ kann, ist mehr als fraglich. Auch Ebbe und Flut kann man nicht schützen, auch nicht das Wetter und daher auch nicht den statistischen Wert des Klimas. Aber die Klimapropaganda läuft auf Hochtouren, zentraler Punkt der Klimastrategien weltweit oder vor unserer Haustür sind der massive Ausbau der sog. erneuerbaren Energie. Entstanden ist ein Film, der deutlich die Auswirkungen des Klimawahns mit dem Bau von vorgeblich „ökologischen“ Wasserkraftwerken oder dem rasant angestiegenen Maisanbau für Biogasanlagen auf die Natur zeigt. Die Landschaftszerstörungen durch Windkraft- oder Solarkraftwerke lässt der Autor Eichelmann leider weitgehend aus. weiter »

Marionettentheater: Landtagswahlkampf in Ostfriesland mit “Erneuerbarer Energie”

Postwufsendung

Nein, dieser Beitrag ist keine Wahlhilfe für die CDU im niedersächsischen Landtagswahlkampf, im Gegenteil. Dieser läuft auf Hochtouren, oder liegt in den letzten Zügen, je nach Betrachtungsweise. Wesentliche politische Unterschiede gibt es zwischen den Kandidaten der verschiedenen Parteien nicht, abgesehen von der Bildungspolitik. Umwelt- oder Naturschutzpolitik, in den Achtzigern und Neunzigern noch ein zentrales politisches Thema, kommt gar nicht mehr vor. Viel Auswahl, also tatsächliche Alternativen zu wählen, hat das Wahlvolk nicht. Besonders deutlich wird das beim Thema „Energie“, oder besser den sog. „Erneuerbaren Energien“, wie Wind- oder Solarenergie oder den maissteppenfördernden und grundwasserbelastenden Biogasanlagen. Der Begriff “Erneuerbare Energie” ist zwar nach dem Ersten Hauptsatz der Thermodynamik physikalischer Unsinn, wird aber immer wieder gerne genommen. Die „Erneuerbaren“ mit dem „Erneuerbare Energien Gesetz“ (EEG) sind ein Geschäftsmodell und Konjunkturprogramm, das von allen politischen Parteien gehätschelt wird. Nur aus der FDP wird neuerdings vereinzelt verhaltener Zweifel am EEG angemeldet. weiter »