 Windpark Utgast/Gemeinde Holtgast/LK Wittmund, ehemaliger Rastplatz von Wat- und Wasservögeln
Die Kopie ist bekanntlich die höchste Form des Lobes. Und so kopiert die Wattenpresse auch diesmal einen Artikel der „Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen“ vom Februar 2012, mit deren Genehmigung selbstverständlich: „Deutschland ein Wintermärchen“. Der Beitrag der Eulenfreunde nimmt auch Bezug auf einen bemerkenswerten Artikel aus der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 05. Februar 2012: „Windräder in Deutschland- Durchs Land der Riesen“, von Wienand von Petersdorff. Der Artikel brachte es auf immerhin 134 Online-Kommentare.
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 Bard bald flügellahm?
Bard in Emden baut den Offshore-Windpark „BARD Offshore 1“ rund 100 Kilometer vor Borkum. Das ist laut WebSeite der Firma „der erste kommerzielle und aktuell leistungsstärkste Hochsee-Windpark Deutschlands […] Ab 2013 hat ´BARD Offshore 1´ mit 80 Windkraftanlagen eine Nennleistung von 400 Megawatt – das entspricht dem Strombedarf von mehr als 400.000 Haushalten. Weitere Projekte sind in Planung.“…
… Wenn Bard nicht vorher die finanzielle Puste ausgeht! Schon jetzt ist Bard nicht mehr im Zeitplan und hinkt zwei Jahre hinterher, die Finanzierung wackelt.
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 Jagdfalke; Foto (C): Birgit Droste
“Der Falke” ist eine renommierte Zeitschrift für Vogelbeobachter, mit langer Geschichte. Schon in der ehemaligen DDR war er das vielgelesene Organ für Ornithologie. Im Dezemberheft 2011 war die Auswirkung von Windenergieanlagen auf Vögel das zentrale Thema. Wer nun meint, dass der „Falke“ dieses Thema tatsächlich angemessen aufgearbeitet hat, wurde enttäuscht. Die „Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen“ (EGE) hat die bessere Weitsicht und den besseren Durchblick bei diesem Thema bewiesen. Deren Rezension veröffentlichen wir nachfolgend, wir danken den Eulenfreunden für die Überlassung des Beitrages. Und wer wissen will, wie die erwähnte norddeutsche Landschaft schon vor vielen Jahren mit politischer Hilfe und Umgehung naturschutzrechlicher Vorgaben unter die Windräder geraten ist, kann das im Beitrag der Norddeutschen Naturschutzakademie – NNA Berichte 3/96- nachlesen.
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 Screenshot der Agentur Wesser GmbH: Drückerkolonne für den NABU
Naturschutz ohne engagierte Naturschützer geht nicht. „Engagiert“ heißt aber auch, dass man sich fachlich einbringt, Belastbarkeit und Durchhaltevermögen mitbringt, also auch mit dem Herzen dabei ist. Allerdings: Man macht sich überwiegend keine Freunde mit diesem „Hobby“. Einen ganz besonderen Weg der Mitgliederwerbung haben die großen Naturschutzverbände NABU und BUND eingeschlagen, sie haben dazu die Agentur Wesser GmbH in Stuttgart mit der Mitgliederwerbung engagiert. Wesser heuert Studenten an, die Naturschützer mimen und Klinken putzen müssen.
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 Wind"park" Wybelsumer Polder am Dollart/Ems (Ausschnitt)
Der Wind”park” Wybelsumer Polder bei Emden wurde in einem EU-Vogelschutzgebiet politisch durchgesetzt und gebaut, die trickreiche Entstehungsgeschichte kann man hier nachlesen: http://www.wattenrat.de/wind/wind55.htm
Mit diesem Wind”park” will Emden erklärtermaßen “CO2-frei” werden. Die Auslastung, gemessen an den 8760 Jahresstunden, liegt aber bei lächerlichen 21,24 Prozent, d.h. an nur 1.860 Stunden des Jahres wurde die erzeugte Volllast dieser Anlagen ins Netz eingespeist, aber völlig unregelmäßig und nicht bedarfsgerecht über das Jahr verteilt, für eine “Versorgung” völlig ungeeignet. Auch in der Industriestadt Emden wird die Stromversorgung weiterhin von Wärmekraftwerken abhängig sein, entgegen aller medialen Mainstream-Propaganda.
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 "Energiewende" oder Profit für wenige Betreiber? Wind"park" Westerholt, LK Wittmund, im Hintergrund das Turbinenfeld Utgast/LK Wittmund
Die großen Naturschutzverbände, wenn man sie denn noch so nennen kann, setzen sich inzwischen für den vehementen Ausbau der Windenergie im Lande ein, treten als Ökostromanbieter auf und machen nun auch gemeinsame Sache mit dem Netzbetreiber TenneT aus den Niederlanden und Deutschland. Die “üblichen Verdächtigen” Umweltverbände wollen erklärtermaßen die „Energiewende“ zusammen TenneT beschleunigen, so, als ob dies ihre Aufgabe, ihr “Kerngeschäft” wäre.
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 Leuchtturm "Roter Sand" in der Außenweser bei Nebel, erbaut 1885, Höhe 28m über mittlerem Hochwasser. In unmittelbarer Nähe soll der Wattenmeer-Windpark "Nordergründe" entstehen: derzeitiger Planungsstand 18 Repower-Anlagen, 126m Rotordurchmesser, Gesamthöhe ca. 183 m
Eigentlich ist Prof. Dr. Michael Succow ja ein Leuchtturm des Naturschutzes im Lande. Der Biologe und Agrarwissenschaftler, ein ausgewiesener Moorfachmann aus Greifswald, hat im Osten in den „neuen Bundesländern“ der Republik zu Wendezeiten noch schnell Nationalparks aus der Taufe gehoben. In der Endphase der DDR wurde auf der letzten Ministerratsitzung am 12. September 1990 das Nationalpark-Programm beschlossen, mit dem sieben Prozent der Fläche der damaligen DDR als Nationalpark oder Biosphärenreservat unter Schutz gestellt wurden. Succow war damals für kurze Zeit Stellvertreter des DDR-Ministers für Natur- und Umweltschutz.
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 Rotierende "Kulturlandschaft" am Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer, Brut- und Jagdgebiet von Weihen
Es ist immer wieder eine Freude, die WebSeiten der „Europäischen Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen“ (EGE) zu lesen. Sachkundig, nüchtern, manchmal beißend und witzig werden hier auch Naturschutzthemen vorgestellt, die sich nicht „nur“ um die Nachtgreife drehen. Diesmal haben die Eulenfreunde wieder die Windkraftindustrie in den Fängen. Es geht um Einkommensverluste der Windkraftbetreiber durch Greifvögel, die gar nicht so selten mit den Riesenpropellern kollidieren und so zu Tode kommen. Der „Bundesverband Windenergie“ (BWE), höchst aggressive Lobbyorganisation mit Weltklimarettungsanspruch mittels geflügelter Dynamos, will diese Tötungsdelikte nun am 17. November 2011 in Hannover „interdisziplinär analysieren“. Es geht dem Verband immerhin um nichts Geringeres als das eigene Geld, wenn die Windkonverter für die geschützten, aber weitgehend unbekannten Greifvogelarten vorübergehend abgeschaltet werden müssen und der „Ertrag“, die gesetzlich verfügte Zwangsabgabe aller Stromkunden aus dem Erneuerbaren Energien Gesetz, damit geringer ausfällt. Als Analyst und Referent ist wieder dabei Günter Ratzbor, gleichzeitig als Inhaber eines Planungsbüros Auftragnehmer der windigen Betreiberlobby und Kampagnenleiter des Deutschen Naturschutzringes (DNR) für mehr gesellschaftliche Akzeptanz der Windenergienutzung, der auch schon auf den Wattenratseiten , wenn auch unfreiwillig, zu Wort kam (O-Ton beim eigentlich dem Naturschutz verpflichteten DNR: “In diesem Zusammenhang gilt es, unnötige Kosten in Form von Abschaltzeiten zu vermeiden”.)
Für die Nichtlateiner, oder die es inzwischen vergessen haben (auch der Autor musste nachschlagen): „audiatur et altera pars“ heiß nichts anderes als „man höre auch die andere Seite“ und ist ein Rechtsgrundsatz!
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 "Energiepflanze" Mais: hoher Energieeinsatz für Anbau und Ernte
Die „Achse des Guten“ ist eine WebSeite, die mit verschiedenen Autoren und Autorinnen auch politisch inkorrekt zubeißt. „Die Themen des Weblogs reichen von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft bis zu Populärkultur, Reiseberichten und den Abenteuern des Alltags“, so die Selbstdarstellung.
Nun langte die „Achse des Guten erneut zu und verlieh sogar einen Preis, den „Pino-Preis“, benannt nach der Marionette Pinocchio, deren Nase beim Lügen immer länger wird. Der Negativ-Preis ging an die staatlich durchwirkte „Agentur für Erneuerbare Energien e.V.“, die im Netz auch mit “Unendlich viel Energie” firmiert, dabei aber verschweigt, dass diese Energie eben nicht bedarfsgerecht zur Verfügung gestellt werden kann und für den Verbraucher über die Zwangsabgabe aus dem “Erneuerbaren Energien Gesetz” mit jeder verbrauchten Kilowattstunde hoch subventioniert wird. Die Liste der “Unterstützer” dieser Agentur ist lang, sie reicht über die Bundesministerien für Umwelt und Landwirtschaft, Banken und Hersteller von Windenergieanlagen. Damit deren windige Nachrichten auch unters Volk kommen, wird sogar ein Journalistenpreis von der Agentur ausgelobt.
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Dr. h.c. Horst Stern zum 89. Geburtstag gewidmet:
 Angeschossene Nonnengans, nicht jagdbare arktische Gans, mit offenem Schussbruch. Terborg/Ems, April 2011
Die dritten Zugvogeltage finden vom 22. bis 30. Oktober mit über 150 Einzelveranstaltungen von Borkum bis Wangerooge, vom Dollart bis Cuxhaven statt. Zugvögel als “Naturschauspiel” zu begucken ist sicher eine spannende und auch lehrreiche Angelegenheit. Viele dieser Vögel, verschiedene Gänsearten aus der Arktis, werden aber schon zwei Tage nach den Zugvogeltagen ab dem 01. November 2011 auch in Niedersachsen wieder ganz legal bejagt und getötet werden, auch in EU-Vogelschutzgebieten an der Ems, die an den Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer direkt angrenzen. Die Vögel kennen diese menschengemachten Grenzen nicht und fliegen so aus dem Nationalpark direkt ins Schrotfeuer der Hobbyjäger, die ihnen dort auflauern, in der Vergangenheit auch verbotener Weise bei Dunkelheit, Nebel oder Schneetreiben, ohne dass man bei diesem Licht die Arten sicher ansprechen kann. Jagdverhältnisse also wie in Italien!
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