Zu wenig Schallschutz für Schweinswale: „was auf die Ohren“ von den Umweltverbänden!

Die erste fertige Anlage im Windturbinenfeld "Alpha Ventus". (C) DOTI, 2009, Matthias Ibeler

Ein fassungsloser Kommentar von Manfred Knake

Die ganze Welt liebt Wale: Whale-Watching ist der Tourismus-Renner, gegen den Walfang in Norwegen oder Japan wird demonstriert, Boote von Greenpeace oder Sea Shepherd fahren zur Anti-Waljagd aus und stören Walfänger auf See. In Deutschland ist alles ganz anders: Da spendet man gerne z.B. für Greenpeace oder die „Umweltverbände“, unterstützt aber damit gleichzeitig die weitgehende Untätigkeit dieser Verbände beim „nachhaltigen“ Schutz  des Kleinen Tümmlers oder Schweinswals vor dem Verletzungs- oder Tötungsrisiko durch eine enorm laute Dauerbeschallung unter Wasser für eine vorgeblich „ökologische“ Energiewende. weiter »

Umweltverhinderungsminister Birkner und Rösler: liberale Windmacher und Rechtsbeuger im Sommerloch

Windkraft als Feigenblatt: Ohne Wärmekraftwerke läuft nichts! Gaskraftwerk Eemshaven/NL am "Weltnaturerbe" Wattenmeer

Die Herren Minister Philipp Rösler (Bundeswirtschaftsminister) und Stefan Birkner (niedersächsischer Umweltminister, beide FDP) treiben den Liberalismus in die Rechtsbeugung: Anlässlich eines Besuches in Norddeich und der wetterbedingt fehlgeschlagenen Propaganda-Schiffsreise im Sommerloch zum Offshore-Windindustriegebiet „Alpha Ventus“ vor Borkum ließen sie wieder einmal die umweltpolitischen Hosen herunter: weiter »

Wind“park“ Alpha Ventus: ein Jahr im Meer, und viel Propaganda

Wind"park" Alpha Ventus, Foto: Archiv Alpha Ventus

Wind"park" Alpha Ventus, 45 km vor Borkum

Der Wind“park“ Alpha Ventus vor Borkum ist seit einem Jahr fertiggestellt, mit vielen Pannen, und die Betreiber feiern sich. Die Presse feiert mit und übernimmt überwiegend unkritisch die Zeilen der PR-Abteilung. Sogar „freundlich zu Natur“ soll das Windturbinenfeld iin der Nordsee vor Borkum sein: Es hätten sich Muscheln und Krebse an den Fundamenten angesiedelt! Bemerkenswert: Das geschieht auf jedem Schiffswrack und jeder Ölbohrinsel und ist kein Beweis für die immer wieder vorgeschobene Umweltfreundlichkeit der Windenergie, im Gegenteil, für ziehende Vögel zu bestimmten Zeiten können die Riesenpropeller ein Massaker unter Zugvögeln anrichten. Zudem sind die Anlagen im Meer künstliche Riffe, auf die Schiffe auflaufen können. Das Gedächtnis der PR-Abteilung (und der geneigten Presse) ist kurz: Im Sommer 2008 ließ E.ON für die Kabelarbeiten zur Netzanbindung das Watt zwischen Norderney und Hilgenriedersiel/LK Aurich umpflügen, mit erheblichen Schäden im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer.

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Wind“park“ Alpha Ventus: 30 Millionen Euro Subvention aus dem Bundeshaushalt, EU verabschiedet Leitlinien für den Artenschutz

Wind"park" Alpha Ventus vor Borkum, Foto (C): Archiv Alpha Ventus

Neben den ohnehin schon üppigen haushaltsneutralen Subventionen über das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG), die mit einer Zwangsumlage auf alle Stromkunden den Windkraftbetreibern in die Taschen fließen, legt der Bundeshaushalt allein für den Wind“park“ Alphas Ventus vor Borkum noch etwas drauf: 30 Millionen aus  Steuermitteln. Die Stromkunden werden den Zubau der Nordsee mit windabhängigenen Kraftwerken an ihren Stromrechnungen merken. Zuverlässig einspeisende Wärmekraftwerke werden durch den Windkraftausbau nicht überflüssig, sie müssen den unverzichtbaren Regelbetrieb bei Windschwankungen ausgleichen, damit das Stromnetz nicht zuammenbricht.

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Was „leistet“ die Offshore-Windkraft wirklich?

Wind"park" "Alpha Ventus" vor Borkum, (C) Archiv Alpha Ventus

Der nachfolgende Beitrag wurde von der WebSeite „Naturstromeuphorie“ des Dipl-Ing- Wilfried Heck übernommen. Die Grafik erstellte Wilfried Heck. Damit wird deutlich, dass auch die vielgepriesenen Offshore-Windkraftanlagen Standriesen und Leistungszwerge sind. Die mittlere Auslastung liegt bei nur bei 27 Prozent Volllaststunden von möglichen 8760 Jahresstunden. Bei Windstille erhellen auch die Offshore-Anlagen nicht eine einzige Glühlampe. Diese hochsubventionierten  Wind“parks“ verändern weder das Wetter noch das Klima und machen Regelkraftwerke zur Netzstabilisierung nicht überflüssig, im Gegenteil, neue Wärmekraftwerke und neue Höchstspannungsleitungstrassen müssen gebaut werden. Windenergie ist eine Geschäftsmodell für Hersteller und Betreiber, allesamt Profiteure der Subventionen aus dem haushaltsneutralen Erneuerbaren Energien Gesetz (EEG) zu Lasten aller Stromkunde , nur spricht sich das nur sehr langsam in der Republik herum. Gegen diese Front der EEG-Profiteure, die über üppige Anzeigenaufträge auch die Presse und die öffentliche Meinung fest im Griff haben, kommt man kaum noch mit nüchternen Kostenrechnungen und Argumenten an. Die Subventionen haben inzwischen die zweistellige Milliardensumme erreicht! Die EEG-Profiteure haben sich den Staat mit seinen willfährigen Politikern und naiv-durchideologisierten Umweltverbänden zur Beute gemacht. Und das gerade Offshore-Anlagen verheerenden Einfluss auf ziehende Meeresvögel haben, deren Arten den meisten Menschen kaum bekannt sind, erscheint da nur noch als Marginalie und lässt sich einer weitgehend naturentfremdeten Öffentlichkeit kaum vermitteln.

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Offshore-Windenergie: Bundesamt für Naturschutz will auf Einhaltung der Naturschutzvorgaben achten

Windenergie Offshore: Bundesamt für Naturschutz (BfN) achtet auf Einhaltung des Artenschutzrecht, Gefährdung von Seevögeln und Schweinswalen

Kathrin Ammermann (BfN): „Es wäre aus unserer Sicht besser, wenn mehr Windparks gebaut würden. Dann wüsste man mehr über die Auswirkungen.”

Alpha Ventus: Rammarbeiten für 5 MW Repower -Windkraftanlage

Auf den Wattenratseiten wurde schon wiederholt auf Missstände bei Genehmigungsverfahren bei Offshore-Wind“parks“ und Beeinträchtigungen von Seevögeln und Schweinswalen hingewiesen. In Niedersachsen kann man den Eindruck gewinnen, Genehmigungen werden im rechtsfreien Raum ausschließlich nach Investorenwünschen durchgeführt, Beispiel: Nordergründe im Wattenmeer zwischen Cuxhaven und Wangerooge, hart an der Grenze zum Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer. Gerade Offshore-Windkraftanlagen gefährden ziehende Vogelarten bei unsichtigem Wetter, Kollisionen sind die Folge, die Opfer werden nie gefunden.

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NABU und BUND als Propagandisten der Windenergie gegen den Vogelschutz

Rechtes Emsufer (Dollart): Wind"park" im faktischen Vogelschutzgebiet an der Ems

Der „mitgliederstärkste“ Naturschutzverband NABU ist an Beliebigkeit kaum noch zu überbieten. Während sich lokale und regionale Naturschützer vehement gegen den weiteren Ausbau der Windkraft und die Industriealisierung ehemals unbebauter Kulturlandschaften wenden, während eine große Zahl von direkt betroffenen Bürgerinnen und Bürgern in zahlreichen Initiativen als Anwohner von lärmenden Windparks gerade in Brandenburg Front machen gegen den völlig überzogenen Ausbau der Windkraft, die nur für die Betreiber und die Kommunen über die Gewerbesteuer lukrativ ist, während sich die „Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten“ für größere Abstände zu Vogelbrut- und Rastgebieten ausspricht, macht sich z.B. der NABU-Brandenburg zusammen mit dem BUND gemein mit den Nutzerinteressen. Der NABU Niedersachsen zieht nach und macht sich ebenfalls zum Windkraft-Propagandisten mit Sowohl-als-auch-Rhetorik.

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Windenergie-Offshore: Tortur für Schweinswale

Schweinswal

Spiegel-online berichtetam 02. Juni 2010  unter dem Titel

Baulärm hat Schweinswale vertrieben

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,698372,00.html

über die Lärmauswirkungen auf das empfindliche Gehör der Schweinswale

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Wind“park“ Alpha Ventus: Ohne Wärmekraftwerke läuft nichts!

Alpha Ventus: 45 km vor Borkum

Mit viel Pressegetöse wurde der Offshore-Wind“park“ Alpha-Ventus 45km nördlich von Borkum mit 12 Anlagen „eingeweiht“. 250 Millionen Euro statt der zunächst geplanten Investitionssumme von 180 Millionen Euro kostet der Bau des Windparks, mit 30 Millionen Steuergeldern vom Bund bezuschusst. Gegen diese Förderung legt die Wettbewerbskommission der EU ein Veto ein und blockiert das Geld. Die gleiche Summe soll noch einmal als Betriebskosten in den nächsten 20 Jahren anfallen. Dieses Turbinenfeld soll angeblich Strom für „50.000 Haushalte“ liefern, wäre da nicht der unbeständige Wind. Es müssen also ständig Wärmekraftwerke im Stand-bye-Betrieb mitlaufen, um bei Windschwankungen das Netz stabil zu halten. Ohne ein stabiles Stromnetz kann keine Windkraftanlage Strom ins Netz einspeisen. Dieser Wind“park“ kann also nicht eine einzige Glühbirne erhellen, wenn kein oder nur wenig Wind weht. Der Geschäftsführer der „Deutschen Offshore-Testfeld und Infrastruktur-GmbH & Co. KG“ (DOTI) brachte es auf den Punkt: «Für jedes Megawatt Windstrom muss auch ein Megawatt an Land als Ausgleich bereit stehen» (dpa/lni vom 27. April 2010).

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