Windenergie Offshore: Bard bald flügellahm? “Offshore 1″ droht zum Milliardengrab zu werden

Bard bald flügellahm?

Bard in Emden baut den Offshore-Windpark „BARD Offshore 1“ rund 100 Kilometer vor Borkum. Das ist laut WebSeite der Firma „der erste kommerzielle und aktuell leistungsstärkste Hochsee-Windpark Deutschlands […] Ab 2013 hat ´BARD Offshore 1´ mit 80 Windkraftanlagen eine Nennleistung von 400 Megawatt – das entspricht dem Strombedarf von mehr als 400.000 Haushalten. Weitere Projekte sind in Planung.“
… Wenn Bard nicht vorher die finanzielle Puste ausgeht! Schon jetzt ist Bard nicht mehr im Zeitplan und hinkt zwei Jahre hinterher, die Finanzierung wackelt.

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Windkraft: BARD: Monopoly an der Ems, der Bekker-Clan steigt aus

BARD_Offshore 1, Foto (C): Bard Gruppe

Die Bard-Holding und Bard-Engineering sind Gesellschaften mit beschränkter Haftung in Emden. Bard investiert in das Offshore-Windenergie-Geschäft. Der Gründer und Gesellschafter ist Dr. Arngolt Bekker (Jahrgang 1935), ehemaliger russischer Funktionär im Gasministerium, protegierter Oligarch unter Boris Jelzin und später Inhaber der Stroytransgaz-Pipelinebaufirma, die für die russische Gazprom tätig war.

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Umweltminister Sander, die Windkraft-Netzanbindung und “kommunale Rädelsführer”

Windkraft an der Küste: Immer neue Probleme

Niedersachsens Umweltminister Sander befand sich auf Ostfrieslandtour. Anlässlich eines Besuchstermins beim Offshore-Windkrafthersteller BARD in Emden ließ er sich über den Stand und Fortschritt des Hochsee-Wind“parks“  „Bard Offshore 1″ vor Borkum informieren. Bekanntlich muss der Strom der Offshore-Parks über Leitungen zunächst durch die Nordsee, dann durch das Wattenmeer und schließlich über das Festland abgeführt werden. Im Wattenmeer gab es erhebliche Verlegungsprobleme im Nationalpark.

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Offshore-Windenergie: Bundesamt für Naturschutz will auf Einhaltung der Naturschutzvorgaben achten

Windenergie Offshore: Bundesamt für Naturschutz (BfN) achtet auf Einhaltung des Artenschutzrecht, Gefährdung von Seevögeln und Schweinswalen

Kathrin Ammermann (BfN): „Es wäre aus unserer Sicht besser, wenn mehr Windparks gebaut würden. Dann wüsste man mehr über die Auswirkungen.”

Alpha Ventus: Rammarbeiten für 5 MW Repower -Windkraftanlage

Auf den Wattenratseiten wurde schon wiederholt auf Missstände bei Genehmigungsverfahren bei Offshore-Wind“parks“ und Beeinträchtigungen von Seevögeln und Schweinswalen hingewiesen. In Niedersachsen kann man den Eindruck gewinnen, Genehmigungen werden im rechtsfreien Raum ausschließlich nach Investorenwünschen durchgeführt, Beispiel: Nordergründe im Wattenmeer zwischen Cuxhaven und Wangerooge, hart an der Grenze zum Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer. Gerade Offshore-Windkraftanlagen gefährden ziehende Vogelarten bei unsichtigem Wetter, Kollisionen sind die Folge, die Opfer werden nie gefunden.

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