Zur Nachahmung empfohlen: Feuerwerksverbot auf Spiekeroog

Feuerwerk über dem Nationalpark Wattenmeer und "Weltnaturerbe", hier Insel Juist, 2010

Es bewegt sich was im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer und „Weltnaturerbe“. Nach 29 Jahren des Bestehens des Nationalparks und nach 5 Jahren „Weltnaturerbe“ soll auf der Insel Spiekeroog mit einer Lärmschutzverordnung das Böllern zu Silvester verboten werden. Das Nationalparkgesetz und das Bundesnaturschutzgesetz untersagen zwar ebenfalls die Störungen und Beunruhigungen von wildlebenden Tieren, und die Nationalparkverwaltung weist in jedem Jahr mit mit hilf- und wirkungslosen Appellen auf das Feuerwerksverbot hin, aber nun ist das auch endlich in der Kommunalpolitik angekommen. Auf anderen Inseln und den Küstenbadeorten am Festland werden sogar im Sommer zur Touristenbespaßungen Höhenfeuerwerke am Nationalpark gezündet, die weit in das Großschutzgebiet hineinwirken, auch diese Feuerwerke müssten abgestellt werden. Der nachstehende Bericht der Lokalzeitung enthält eine unrichtige Meldung: Es mag ja sein, dass den „Natur- und Umweltschutzverbänden“ die Feuerwerke „ein Dorn im Auge“ sind, die großen Verbände wie BUND oder NABU oder alle weiteren 13 „anerkannten“ Verbände in Niedersachsen haben sich aber bisher nicht öffentlich zu den Feuerwerken im Nationalpark geäußert. Es ist der Wattenrat Ostfriesland, der seit Jahren – auch mit im Sande verlaufenden Strafanzeigen- auf diesen Missstand hingewiesen hat. Wattenrat wirkt! weiter »

Zum Jahreswechsel: auf ein Neues, wieder Böllern im Nationalpark Wattenmeer

Silvester-Abschussrampe am Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer und "Weltnaturerbe", Ostbense/LK Wittmund, 01. Jan. 2014

 Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern ein gesundes und zufriedenes Jahr 2014!

Das neue Jahr 2014 begann im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer wie gewohnt mit großer Silvesterböllerei und Raketenschießen. Am Watt grummelte es wie Gefechtslärm. Der Appell der Nationalparkverwaltung mit dem Hinweis, dass Böllern im Nationalpark zum Schutz der freilebenden Tierwelt verboten ist, verhallte wieder einmal ungehört. Am 28. Dezember 2013 begann offiziell der Böller- und Raketenverkauf, und das Volk strömte in die Märkte. In der ersten Stunde nach der Ladenöffnung wurden allein in einem Auricher Sonderpostenmarkt bereits 1 Tonne Feuerwerkskörper verkauft! weiter »