Armutszeugnis: Untere Naturschutzbehörde Landkreis Aurich: keine Handhabe gegen lautstarke Veranstaltungen am Nationalpark Wattenmeer

Lautstarke „Events“ direkt an den Grenzen des Großschutzgebietes „Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer“ zur Touristenbespaßung, das als „Weltnaturerbe“ von der Tourismusindustrie vermarktet wird, nehmen zu. Dazu gehören Höhenfeuerwerke zur Brutzeit, dröhnende Musikveranstaltungen an den Stränden oder die Silvesterpartys. Der Lärm und die Lichteffekte reichen weit in das Schutzgebiet hinein und verursachen erhebliche Störungen der Brut- oder Rastvögel. […]

11. Wattenmeertag in Wilhelmshaven: Zugvögel sind Sorgenkinder – was wird getan?

Pfeifenten über dem Wattenmeer, Foto (C): Eilert Voß

Am 25. August 2016 fand der 11. Wattenmeertag in Wilhelmshaven statt. Thema dieser Veranstaltung: Die negative Bestandsentwicklung der Zugvögel im Wattenmeer (Die Pressemitteilung dazu ganz unten).

Nichts Genaues zum z.T. dramatischen Rückgang einiger Zugvogelarten im Wattenmeer (Nationalpark und „Weltnaturerbe“) weiß man jedoch nicht, und das bringt […]

Geschafft: der „Stumme Frühling“ im und am Nationalpark Wattenmeer

Mit Mist überstreut: Der letzte Kiebitz in der Pufferzone des NSG „Petkumer Deichvorland“ an der Ems, Foto (C): Eilert Voß

Während die Nationalparkverwaltung in Wilhelmshaven mit ihrem Leiter Peter Südbeck ständig die Erfolgs-Propagandatrommel für den Nationalpark, den Tourismus und das „Weltnaturerbe“ rührt, siechen viele Brutvogelarten des Wattenmeeres und des angrenzenden Binnenlandes  30 Jahre nach Einrichtung […]

Deichbau bei Campen, LK Aurich: Wie man aus der Not eine Tugend machte

Gemähter Bereich im Vorland Campen, Februar 2015. Foto: NLWKN

Die Nationalparkverwaltung in Wilhelmshaven preist die Renaturierung eines ehemaligen Spülfeldes in der strengsten Schutzzone bei Campen im Landkreis Aurich. Renaturierung klingt gut, ist es eigentlich auch. Nur wäre es dazu wohl nie gekommen, hätte man nicht Sand, jawohl Sand!, für die Deichverstärkung im nahen Upleward gebraucht. […]

Wir sind dann mal weg: weniger Rast- und Brutvögel im Watt

Sandregenpfeifer: Einer der letzten seiner Art – von den Stränden im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer und „Weltnaturerbe“ vertrieben, Foto (C): Wattenrat

Gestern und heute wurde in einigen Küstenzeitungen der nachfolgende Bericht veröffentlicht:

02. Juli/03. Juli 2015:

Weniger Rastvögel im Watt

Wilhelmshaven – Das Wattenmeersekretariat veröffentlichte einen Bericht über die Entwicklung der Rastvogelzahlen im Wattenmeer. Insgesamt werden 33 Arten überwacht. […]

Langeoog: Aktuelles von der Naturschutzfront – Brutvogelvertreibungen und Eiersammler

Schutzdünen auf Langeoog, April 2015, Foto (C): Manfred Knake

Langeoog ist bekanntlich eine Ferieninsel im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer und „UNESCO-Weltnaturerbe“, heftig gegen die touristische Konkurrenz beworben. Die Übernachtungszahlen liegen jährlich bei ca. 1,5 Millionen. Von April bis in den frühen Winter flutet täglich zusätzlich ein Heer von Tagestouristen die Insel, begleitet von Hunden und Lenkdrachen. […]

Zwergseeschwalben: Vandalismus auf Norderney

Nein, nicht nur Gorillas, Nashörner oder Pandabären irgendwo „ganz weit weg“ sind höchst bedrohte Tierarten, auch direkt vor unserer Haustür spielen sich die Dramen ab, die selten gewordenen und streng geschützten Tierarten durch menschliche Verfolgung, Ignoranz oder schlichte Dummheit den Garaus machen. Auf Langeoog wurden schon mal in einer Möwenkolonie sämtliche Eier abgesammelt oder in […]

Hauskatzen im Nationalpark Wattenmeer: Proteststurm gegen Tötung verwilderter Hauskatzen

Miezie will nur spielen: Hauskatze erlegt Mönchsgrasmücke im Garten in der Brutzeit. Damit ist die gesamte Brut verloren.

 Ein Sturm der besonderen Art rast derzeit über die ostfriesische Insel Borkum, ausgelöst von Hauskatzenliebhabern. Ein Mitarbeiter der Nationalparkverwaltung hatte in der Presse auf das ungelöste Hauskatzenproblem auf der Insel aufmerksam gemacht und auf […]

Brutvögel des Wattenmeeres stark rückläufig, Tendenz weiter steigend, Ursache: Mensch

Keine Chance für Bodenbrüter: Freizeitspaß im Schutzgebiet, Rysum, Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer

Nun haben es auch die staatlichen „Naturschützer“ des Internationalen Wattenmeersekretariats der Staaten D, DK und NL mit Sitz in Wilhelmshaven (Common Waddensea Secretariat) gemerkt: Die Anzahl der Brutvögel im Wattenmeerbereich sinkt, trotz Großschutzgebiet „Nationalpark“ und „Weltnaturerbe“. Die Ursachen seien „vielfältig“, z.B. Überflutungen, […]