Dr. h.c. Horst Stern zum 89. Geburtstag gewidmet:
 Angeschossene Nonnengans, nicht jagdbare arktische Gans, mit offenem Schussbruch. Terborg/Ems, April 2011
Die dritten Zugvogeltage finden vom 22. bis 30. Oktober mit über 150 Einzelveranstaltungen von Borkum bis Wangerooge, vom Dollart bis Cuxhaven statt. Zugvögel als “Naturschauspiel” zu begucken ist sicher eine spannende und auch lehrreiche Angelegenheit. Viele dieser Vögel, verschiedene Gänsearten aus der Arktis, werden aber schon zwei Tage nach den Zugvogeltagen ab dem 01. November 2011 auch in Niedersachsen wieder ganz legal bejagt und getötet werden, auch in EU-Vogelschutzgebieten an der Ems, die an den Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer direkt angrenzen. Die Vögel kennen diese menschengemachten Grenzen nicht und fliegen so aus dem Nationalpark direkt ins Schrotfeuer der Hobbyjäger, die ihnen dort auflauern, in der Vergangenheit auch verbotener Weise bei Dunkelheit, Nebel oder Schneetreiben, ohne dass man bei diesem Licht die Arten sicher ansprechen kann. Jagdverhältnisse also wie in Italien!
weiter »
 01. Dez. 2009, Zollhaus in Leer: Verbandsfunktionäre sorgen für Unmut in Ostfriesland bei der Rechtfertigung ihres "Ems-Kanals"
Nun sind BUND, NABU und WWF endlich von der Idee des “Ems-Kanals”(.pdf_Projektmerkmale und Ziele des Emskanal_28082009) abgerückt, die sie Ende 2008 selbst mit Unterstützung des damaligen niedersächsischen Ministerpräsidenten Wulff, CDU (heute Bundespräsident) geboren hatten, abgerückt mit Hilfe eines Gutachtens, mit dem wieder viel öffentliches Geld verbrannt wurde. Der Kanal sollte die Ems entlasten und der Meyer Werft die Überführung noch größerer Kreuzfahrtschiffe ermöglichen. Welch´ späte und teure Erkenntnis! Nach Auffassung des Wattenrates und vieler Aktivisten der Region gehört eine Werft, die riesige Luxusliner im Binnenland baut, an die Küste, und nicht nach Papenburg. Noch im April 2011 waren die Verbändespitzen in Leer auf einem Workshop nicht bereit, die Verlegung der Meyer Werft an die Küste überhaupt zu diskutieren.
weiter »
 Moderner Verbändenaturschutz?
Nach den skandalösen Enthüllungen durch den WDR/SWR-Fernsehfilm über die Kungeleien des World Wide Fund for Nature (WWF) mit der Industrie „Der Pakt mit dem Panda“ zeigte nun der NDR Beispiele für finanzielle Tauschgeschäfte von BUND und NABU bei Industrieprojekten, in denen über Klageverzicht bei Großprojekten gegen Bares für Stiftungen berichtet wurde. Genau wie damals der WWF wiesen nun auch BUND und NABU die vom NDR erhobenen Vorwürfe zurück. Mit fragwürdigen Argumenten.
weiter »
 Klageverzicht gegen Bares: Naturschutzverbände auf Abwegen
Am 14. August 2011 trafen sich ein NDR-Fernsehteam und Reiner Schopf sowie Manfred Knake vom Wattenrat am Richtenberg See im Landkreis Nordvorpommern, um Aufnahmen und Interviews für einen Beitrag in der Sendung „Menschen und Schlagzeilen“ zu machen. Richtenberg deshalb, weil Reiner Schopf in der Nähe seinen Ruhesitz nach mehr als 30 Jahren als Inselvogt auf der Vogelinsel Memmert hat. Der Inhalt dieses Beitrages beschäftigte sich mit den „Tauschgeschäften“ der Umweltverbände BUND oder NABU: Abkaufen von Klagen gegen Industrieprojekte gegen Bares für Umweltstiftungen, das dann erst das Projekt sicher und ohne juristische Hemmnisse durchführbar macht. Das ist inzwischen die gängige fragwürdige Praxis. Darüber wurde am Beispiel des Wattenmeer-Wind“parks“ Nordergründe bei Wangerooge schon ausführlich auf den Wattenrat-Seiten berichtet: BUND fällt schon wieder um: Klageverzicht und Vergleich bei Wattenmeerwindpark “Nordergründe”. Schämt Euch!
weiter »
 Kraniche an Windkraftanlagen
Im April berichteten wir über die gnadenlosen Bestrebungen der Windenergielobby, PR-Wind für den weiteren Ausbau von Windkraftwerken ausgerechnet in Wäldern zu machen. Exponent dieser Bestrebungen war damals Günter Ratzbor vom Planungsbüro Schmal und Ratzbor in Lehrte, der auch für den Deutschen Naturschutzring im In- und Ausland über Land reist und diese „frohe Botschaft“ entweder als ein für die Windkraft „enagagierter“ Standort-„Gutachter“ oder als „Naturschützer“ verkündet. Nun ist die Entwicklung schon wieder einen Schritt weiter. Auch das politisch nicht unabhängige „Bundesamt für den Naturschutz“ ist auf den rasenden Zug der “Energiewende” mit Windkraftanlagen aufgesprungen und hat ein Positionspapier zu “Wind über Wald” verfasst, aber ein durchaus kritisches.
Der BUND als „anerkannter Naturschutzverband“ indes spricht sich für Windkraftanlagen im Wald aus. weiter »
 Nationalpark Wattenmeer als "Abenteuer"-Spielplatz für Touristen? Bensersiel, Strandportal, Juli 2011
Im Mai-Heft 2011 des Ostfriesland Magazins (Verlag Soltau-Kurier Norden) wurde über das 25 jährige Bestehen des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer ausführlich berichtet. Als Kritiker der Entwicklung im Nationalpark gerierte sich der BUND, Landesverband Niedersachsen in Person von Carl-Wilhelm Bodenstein Dresler als Landesgeschäftsführer und Multifunktionär des BUND. Das Ostfriesland Magazin druckte dazu die Pressemitteilung des BUND vom 30. Dezember 2010 ab (s.u.).
Ausgerechnet Kritik vom BUND, der jahrelang zu den Missständen im Nationalpark geschwiegen oder diese sogar noch mit unterstützte, z.B. die Zustimmung zur Verlegung von Kabeltrassen für Offshore-Wind“parks“ durch den Nationalpark, Untätigkeit bei der Ausweisung von Kitesurferzonen in eigentlich verbotenen Bereichen durch die Nationalparkverwaltung oder der dubiose Klageverzicht „gegen Bares“ beim Wattenmeer-Wind“park“ Nordergründe bei Wangerooge, nur wenige hundert Meter vom Nationalpark und “Weltnaturerbe Wattenmeer” entfernt.
Reiner Schopf, bis 2003 mehr als 30 Jahre lang Inselvogt und Vogelwart der Insel Memmert und Mitarbeiter im Wattenrat, hat die Heuchelei der großen Naturschutzverbände am Beispiel des 25- jährigen Jubiläums des Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer in einem umfangreichen Leserbrief im Ostfriesland Magazin (7/2011) zur Darstellung des BUND auf den Punkt gebracht, die Verlinkungen wurden zusätzlich eingefügt. Auf der WebSeite des Wattenrates ist ganz oben auf der Leiste eine Verlinkung zu Artikeln zur Insel Memmert eingefügt.
weiter »
 Schaulustige im EU-Vogelschutzgebiet, im Vordergrund rechts eine vertriebene Rohrweihe über dem Wasser
Am 30. Juni 2011 versanken wieder einmal die Deichvorländereien der Ems in den Fluten, und mit ihnen die Nachgelege oder Zweitbruten der Vögel in diesem EU-Vogelschutzgebiet. Nein, es war keine natürliche Sturmflut, sondern das Ergebnis des Aufstauens der Ems mit Hilfe des Emsstauwerkes (immer noch Emssperrwerk genannt), um den Neubau der Meyer Werft „Celebrity Silhouette“ im binnenländischen Papenburg an das seeschifftiefe Wasser der Nordsee zu überführen. Dieses Spektakel nutzten wieder zahllose Schaulustige, die die Schutzgebiete der Ems-Vorländereien stürmten, um näher an das riesige Kreuzfahrtschiff heranzukommen. Zuvor, am 26. Juni, hatte der Norddeutsche Rundfunk (NDR) mit einer „Megaparty“ die Massen in Papenburg vor der Kulisse des Schiffsneubaus mit lauter Musik angetörnt, noch eine kostenlose PR-Veranstaltung für die Werft mit öffentlichen Mitteln.
weiter »
 "H2S": Umweltminister Hans-Heinrich Sander hält die Eröffnungsrede
In der Kugelbake-Halle in Cuxhaven tanzte am 07. Mai der Knutt. Das letzte Aufgebot im niedersächsischen Wattenmeer-Nationalpark, die „Junior-Ranger“, brachte die geladenen Gäste mit einem Tanz dieses Watvogels in Bewegung, der Rest war fast ausschließlich platteste Selbstbeweihräucherung. Der Dampfplauderer des Norddeutschen Rundfunks, Ludger Abeln, führte launig durch das Programm, in der Veteranen des Nationalparks zu Wort kamen. Mitglieder des Wattenrates, schon vor der Gründung des Nationalparks im Wattenmeer aktiv, waren offiziell nicht eingeladen, wen wundert´s!
weiter »
 Geschundene Ems: Meyer an die Küste!
Am 26. März 2011 fanden in der Nähe von Leer regionale Naturschützer und die Spitzen der Verbände von BUND, NABU und WWF zusammen, um auf Einladung der Verbände in einem Workshop über die Naturschutzziel an der Ems zu diskutieren: „Projekt Lebendige Ems“. Die Projektleiterin für den Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, Landesverband Niedersachsen (BUND) ist Vera Konermann, die auch freiberuflich für ein Planungsbüro tätig ist.
weiter »
Ja, auch solche beklebten Briefumschläge landen im Posteingang des Wattenrates. Nein, es stimmt nicht, dass die drei abgebildeten Personen langjährige Funktionäre von BUND, NABU oder WWF sind. Dies wurde als Vermutung an den Wattenrat herangetragen, weil sich die Verbändespitzen nach wie vor kategorisch weigern, die notwendige Verlegung der Meyer Werft in Papenburg an die seeschifffahrtstiefe Küste [...]
|
Archiv Ältere Beiträge von 2002 bis 2009 finden Sie ganz oben auf der Leiste im Archiv.
|