Der Spiegel und die Windenergie: „Grüner Filz“

Bildzitat: Der Spiegel, Seite 80-81, Heft Nr. 14/2016

Bildzitat: Der Spiegel, Seite 80-81, Heft Nr. 14/2016

Das Magazin „Der Spiegel“ berichtete in Heft Nr. 14 vom 02. April 2016 auf zwei Seiten („Grüner Filz“) über das „Geflecht aus Naturschutzverbänden, Betreibern, Behörden und Politik“. Zu Wort kamen Enoch zu Guttenberg, Mitbegründer des BUND, der aus diesem Verband wegen dessen Nähe zur Windenergiewirtschaft im Mai 2012 austrat. Berichtet wurde über Harry Neumann, ehemaliger BUND-Vorsitzender von Rheinland Pfalz, der ebenfalls wegen der Windkraftnähe des BUND sein Amt niederlegte und aus dem BUND austrat. Und ausführlich zu Wort kam Manfred Knake vom Wattenrat Ostfriesland mit seiner Kritik an der Genehmigungspraxis vieler Windparks, die häufig Naturschutzvorgaben missachtet. Erwähnt wurde Knakes Ehefrau Christiane Böök, die sich intensiv mit der Einsicht in die Handelsregisterauszüge vertiefte und so manche innige finanzielle Verflechtung zwischen Kommunalpolitkern oder Behördenmitarbeitern mit verschiedenen Windparks in Ostfriesland aufdeckte. Sie arbeitet dabei eng mit Kerstin Harms aus dem windkraftgebeutelten Dorf Roggenstede in der Gemeinde Dornum/LK Aurich zusammen. weiter »

Zivilcourage: Vogelforscher rausgeflogen

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Foto: Kentaro Kemoto, Tokyo, Japan, Wikipedia Creative Commons CC-by-sa-3.0 de

Zivilcourage im Alltag wird immer wieder von hochrangigen Politiker angemahnt. Das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ berichtete in seiner Ausgabe 10/2014 (Flug 727, Zielort Guinea, S.90), wie es einem Vogelforscher mit seiner angewandten Tugend erging. Eine Forschergruppe der Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer, die mit einem Passagierflugzeug im Auftrag des Landes Niedersachsen zu Rastgebieten von Zugvögeln in Afrika unterwegs war, wartete in Paris im Flug 724 nach Guinea auf den Abflug. weiter »

Jagd: getarnte Krähenkiller

Screenshot  "Wild und Hund"

Screenshot aus Forum "Wild und Hund"

Man könnte meinen, es herrsche Krieg in Deutschland: In fleck-tarn gekleidete und vermummte bewaffnete Gestalten brüsten sich mit Leichen, die sie als „Strecke“ vor sich ausgelegt haben: Rabenkrähen. Diese „Eliteeinheiten“ haben ein klares Feindbild: Die ungeliebten schwarzen Vögel, die auch schon mal in Ostfriesland zu „wissenschaftlichen Zwecken“ in Fallen gefangen und dann zu abertausenden erschlagen wurden, wegen der vorgeblichen „Überpopulation“, die den Wiesenvögeln schaden soll. Nur schaden nicht die Krähen, sondern die industriealisierte Landwirtschaft mit ihrem frühen Walzen und Mähen des Grünlandes den Wiesenvögeln, sogar „nachhaltig“, und haben viele Arten an den Rand der Ausrottung gebracht. Und von der „Überpopulation“ von Jagdscheininhabern redet niemand.

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