Orkan „Xaver“: der Heftige, aber nicht der Stärkste

Im Orkan "Xaver" havarierte Windkraftanlage in Vlatten/Eifel am 05. Dez. 2013 , Abriss des Generatorgehäuses (Foto); am 06. Dez. 2013 havarierte auch eine Enercon-40 in Döhlen/LK Oldenburg ebenfalls durch Abriss des Generators

Am 05. und 06. Dezember 2013 fegte der Orkan „Xaver“, nur wenige Wochen nach dem Sturmtief „Christian“, über weite Teile Europas hinweg. Von vielen Medien wurde „Xaver“ als bevorstehende Apokalypse angekündigt, in seinen Auswirkungen blieb er aber hinter der Gewalt von „Christian“ zurück. Allerdings führte das Sturmtief „Xaver“ durch die Windrichtung und die Springtide nach Neumond zu drei schweren Sturmfluten nacheinander (Kettentiden) an der Nordseeküste. In Emden lief das Hochwasser mit einer Abweichung von 3,52 m über dem mittleren Hochwasser auf. In Hamburg waren es durch den Trichter der Elbe fast 4 m: In Sankt Pauli erreichte das Hochwasser einen Wert von 3,98 m über dem mittleren Hochwasser. Einzelne Böen erreichten Spitzenwerte zwischen 150 und 160 km/h, also Orkanstärke von 12 Beaufort. Auf Norderney wurde am 05. Dezember eine Spitzenböe von 121,7 km/h gemessen. Link: BSH_Xaver_Sturmflut_5-6_12_2013                                                            weiter »

Orkan „Christian“ tobt über Norddeutschland

Tiefflug trotz Orkan: drei Pfeifenten auf der Unterems

Gestern, am 28. Oktober 2013, kachelte der Orkan „Christian“ als erster Herbststurm des Jahres über Norddeutschland. Die Nordsee schien zu kochen. Unseren wetterfesten Mitarbeiter Eilert Voß hielt es nicht am heimischen Herd, er fuhr an die Unterems, um zu fotografieren.

Der Orkan erreichte in Böen bemerkenswerte Spitzengeschwindigkeiten: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) meldete für die Messstation Sankt Peter Ording in Schleswig- Holstein mit einer Böe von 172 km/h den Maximalwert im Messnetz des Deutschen Wetterdienstes. weiter »