Entstellte Landschaften: Windwahn in Ostfriesland

Weder „das Klima“ noch „der steigende Meeresspiegel“ (nein, er steigt nicht „beschleunigt“, die Pegelmessungen geben das nicht her; der Meeresspiegel steigt seit dem Ende der Wechsel-Kaltzeit vor 12.000 Jahren beständig wieder an!) waren die Triebfeder für die enorme Massierung der Windparks auf der ostfriesischen Halbinsel. Die myzelähnlichen Verfilzungen zwischen Hersteller, Investoren, Kreisverwaltungen und Kommunalpolitikern und die zu erwartende Gewerbesteuer oder die Rendite aus dem Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) ließen Windkraftanlagen wie Pilze aus dem Boden schießen. Der Hersteller produziert in Aurich. […]

Bundesverband Windenergie: Blasphemie im Dienste des Profits

Windpark Utgast/LK Wittmund/NDS: Ganz profan von einer Windkraftanlage (Enercon-70) halbierter Mäusebussard. Fundzeit: 18. Mai 2014. Wenn der Bussard Brutvogel war (und darauf deutet einiges hin), ist die Brut verloren.

Wer es noch nicht gemerkt haben sollte: Die Nutzung der Windenergie wird zur Religion erhoben. Als deren Priester geriert sich Weltenretter Hermann Albers, Präsident des Bundesverbandes Windenergie (BWE), der mit seiner profitablen Branche sogar um nichts weniger als den „Erhalt der Erde“ kämpft. Die „Erneuerbaren“- Akt- und Profiteure des BWE fühlen sich derzeit, so Hermann Albers, wie weiland die von den Römern verfolgten Juden. Ursache dieser Anmaßung ist die aktuelle Politik der Bundesregierung – die „Römer“ – zur Eindämmung der horrenden Kosten der „Energiewende“ und des „Erneuerbare Energien Gesetzes“ (EEG). Das EEG ist die Grundlage des windigen Profits – die Akteure fühlen sich von der aktuellen Politik verfolgt und wähnen sich gar auf dem Weg „in Richtung Golgatha“, wo die Energiewende „gekreuzigt“ werden soll. Geht´s auch ein paar Nummern kleiner, Herr Albers? Man muss nicht einmal Christ sein, um Hermann Albers Wortwahl als grotesk zu empfinden. Wer das alles nicht glauben mag, lese doch einfach das Editorial des besagten Herrn aus Schleswig-Holstein in der Verkündigungsschrift „neue energie“, Ausgabe Mai 2014. weiter »

Zappelstrom: anschauliche Ganglinien der „Erneuerbaren Energie“

Ohne Wärmekraftwerke läuft nichts: Kohle- und Gaskraftwerk im Industriegebiet Eemshaven/NL, Mai 2014

Wilfried Heck ist Diplomingenieur, Fachgebiet Elektrotechnik. Er hat zum wiederholten Male sog. „Ganglinien“ der „Erneuerbaren Energien“ veröffentlicht, die schlagend beweisen, wie ineffzient, unstet und „zappelig“ dieser teure „Öko-Strom“ ins Netz eingespeist wird. Allein im Jahr 2013 mussten alle Stromkunden in Deutschland 23 Milliarden Euro für Solar-, Windstrom und Strom aus Biomasse zusätzlich zu ihren Stromkosten zahlen. Ein Vierpersonenhaushalt zahlt derzeit durch die Zwangsabgabe des Erneuerbare Energiengesetz (EEG) bei 5000 kWh Stromverbrauch/a ca. 370 €/a zusätzlich zum regulären Strompreis dazu, die produzierende Industrie legt ihre hohen Stromkosten auf die Verbraucher um, die Verbraucherpreise steigen. Kohle- oder Gaskraftwerke werden dadurch nicht überflüssig, weil diese die Grund- und Spitzenlast bereitstellen und nur sie die notwendige Netzfrequenz von 50 Hertz sicherstellen können.

In der öffentlichen Wahrnehmung, befeuert von den Mainstreammedien,  ersetzen die „Erneuerbaren“ vorgeblich die Wärmekraftwerke, was aber physikalisch durch die unstete Einspeisung und mangelnden Speichermöglichkeiten unmöglich ist.

Mit freundlicher Genehmigung von Dipl.Ing. Wilfried Heck, http://wilfriedheck.tripod.com/ : weiter »

Energiewende: die „Bekloppten Europas“

Auch Wirtschaftsminister Gabriel (SPD) hat erkannt, dass diese „Energiewende“, basierend auf Wind- oder Solarstrom in einer Industriegesellschaft, die auf eine verlässliche und bezahlbare Stromversorgung angewiesen ist, nicht funktionieren kann. In hessischen Kassel sprach er Mitte April 2014 vor Mitarbeitern der SMA Solar Technology AG die bemerkenswerten Sätze zum Erneuerbare Energien Gesetz (EEG), zitiert in der Online-Zeitung lokalo24.de im Beitrag  (.pdf): „Die Bekloppten Europas“: „Die Energiewende steht kurz vor dem Aus. Für die meisten anderen Länder in Europa sind wir sowieso Bekloppte.“ Die Online-Zeitung schrieb weiter: „Eine ungekürzte Weiterzahlung der EEG-Förderung? Mit ihm nicht. Diese Aussage war ebenso kurz wie unbequem. Das SMA-Geschäftsmodell der gesicherten Förderung sei zwar schön, aber nicht mehr zeitgemäß. Sprach`s und verließ nach neunzig Minuten die gastliche Stätte, die sich weiter auf schlechte politische Rahmenbedingungen einstellen kann.“ weiter »

Wirtschaftsminister Olaf Lies und die Windenergie: Magier, Scharlatan oder Demagoge?

Schon damals, 1994: Das Windenergie-Scheißerle, ein Protestplakat gegen den damals „größten Windpark Europas“ in Utgast/Gemeinde Holtgast/LK Wittmund/NDS. 1994, vor zwanzig Jahren, war die Begründung, diesen riesigen Windpark am Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer statt des „Wildwuches“ von Einzelanlagen zu bauen und damit die Landschaft zu entlasten. Heute gibt es einen politisch gewollten Wildwuchs der Windparks für jede Gemeinde, die sich nun fast nahtlos längst der Küste erstrecken, es sollen noch mehr werden. Und heute scheißt das Scheißerle Euros statt D-Mark, mehr denn je.

Er kam nach Ostfriesland, der Herr Wirtschaftsminister! Die Lokalzeitung „Anzeiger für Harlingerland“ aus Wittmund berichtete tagelang in Folge über seine verschiedenen Auftritte und Besuche. Der Windkraftanlagenhersteller Enercon und die Lobbyorganisation Agentur für Erneuerbare Energien („Die AEE wird getragen von Unternehmen und Verbänden der Erneuerbaren Energien“) hatte nach Ogenbargen bei Aurich in ein Nobelhotel eingeladen, und alle kamen, allen voran der niedersächsische Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) und machte sich zum Sprachrohr des Auricher Anlagenherstellers. Er sprach vor Landtagsabgeordneten, Landräten, Bürgermeistern, Ratsmitgliedern, Energieversorgern der Region mit dem Energiekonzern EWE als Windkraftprojektierer, Bankenvertretern und Betreibern. „Windkraft weiter ausbauen“ prangte am 05. April 2014 in dicken Lettern auf Seite 1 ganz oben in der Lokalzeitung, gesungen wurde das hohe Lied der Windkraftnutzung: die Notwendigkeit der Erhaltung des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG), die Planungssicherheit für Hersteller und Betreiber. Es ging ums Geld: Beschworen wurde die angebliche „Energie-Demokratie statt der großen Konzerne“ , die weiter ausgebaut werden solle. Es war eine Jubelorgie für das Geschäftsmodell Windenergie, von dem viele profitieren, garantiert für 20 Jahre durch das EEG und noch mehr, wenn „repowert“ wird, bezahlt und subventioniert von allen Stromkunden über das EEG, zusätzlich zur Stromrechnung.

Kein Gegenwind weiter »

Oskar Lafontaine zur Windenergie: „kulturelle Barbarei“

Oskar Lafontaine, Foto: Gunther Hißler, Creative Commons, Wikipedia

 

 

Die politische Einheitsfront der Windkraftbewegten in Deutschland bröckelt. Nach verhaltenen Bedenken aus der CDU und der FDP zu den ständig steigenden Strompreisen und angedachten Änderungen der Fördersätze des „Erneuerbare Energiengesetzes“ ging Oskar Lafontaine von der Partei  „Die Linke“ in die Vollen: Er forderte öffentlich den Ausbaustopp im Land und sprach von „kultureller Barbarei“. Den nachfolgenden Text haben wir mit freundlicher Genehmigung von der WebSeite der Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen e.V. (EGE) übernommen:

 Lafontaine fordert Stopp des Windenergieausbaus – November 2013


In der Ausgabe vom 31.10.2013 der Saarbrücker Zeitung beklagt der frühere SPD Vorsitzende Lafontaine angesichts des Ausbaus der Windenergiewirtschaft einen „Mangel an ästhetischem Empfinden“. Lafontaine spricht von „kultureller Barbarei“ und fordert den Stopp des weiteren Windenergieausbaus: weiter »

CDU-MdB Kammer zu Bürgerwindparks: Bares soll Akzeptanz fördern – Rendite oft geringer als erwartet

Screenshot-Bildzitat: CDU-MdB Hans-Werner Kammer (links) wirbt für Bügerwindparks, CDU-PM vom 22. Juli 2013

Es ist immer gut zu wissen, wozu „Volksvertreter“ ihr Mandat ge- bzw. missbrauchen. Drei von zehn Windkraftanlagen in Stedesdorf im LK Wittmund sind als „Bürgerwindpark“ bereitgestellt worden, um damit Kleinanleger zu ködern. Mit Hilfe von Barem, sprich Rendite, soll so das bröckelnde Akzeptanzproblem der Monsterwindkraftanlagen monetär versüßt werden, für die, die ihr Geld in das windige Geschäft stecken wollen. Die nachfolgende CDU- Parteimeldung des CDU-MdB Hans-Werner Kammer (ganz unten) wurde 1:1 „copy and paste“ recherchelos von der Lokalzeitung übernommen. weiter »

„Energiewende“: Mutterboden, vom Winde verweht

Bodenerosion auf einem Maisacker im Borssumer Hammrich/ Emden

Auch das ist die „Energiewende“: Abgeerntete Maisäcker werden vom Winde verweht, Mutterboden weggeblasen. Eine hochtechnisierte Landwirtschaft verdichtet die Böden, sorgt mit der Gülleflut für Trinkwasserbelastungen und vermaist für hochsubventionierte Biogasbrüter ganze Landstriche. Grünland wird in Ackerland umgebrochen, Wiesenbrüter verlieren ihren Lebensraum, in dramatischer Schnelligkeit. Der Mais wird mit dieselfressenden Lastwagen und Treckern zu den Biogasanlagen z.T. weit über Land gekarrt. weiter »

Marionettentheater: Landtagswahlkampf in Ostfriesland mit „Erneuerbarer Energie“

Postwufsendung

Nein, dieser Beitrag ist keine Wahlhilfe für die CDU im niedersächsischen Landtagswahlkampf, im Gegenteil. Dieser läuft auf Hochtouren, oder liegt in den letzten Zügen, je nach Betrachtungsweise. Wesentliche politische Unterschiede gibt es zwischen den Kandidaten der verschiedenen Parteien nicht, abgesehen von der Bildungspolitik. Umwelt- oder Naturschutzpolitik, in den Achtzigern und Neunzigern noch ein zentrales politisches Thema, kommt gar nicht mehr vor. Viel Auswahl, also tatsächliche Alternativen zu wählen, hat das Wahlvolk nicht. Besonders deutlich wird das beim Thema „Energie“, oder besser den sog. „Erneuerbaren Energien“, wie Wind- oder Solarenergie oder den maissteppenfördernden und grundwasserbelastenden Biogasanlagen. Der Begriff „Erneuerbare Energie“ ist zwar nach dem Ersten Hauptsatz der Thermodynamik physikalischer Unsinn, wird aber immer wieder gerne genommen. Die „Erneuerbaren“ mit dem „Erneuerbare Energien Gesetz“ (EEG) sind ein Geschäftsmodell und Konjunkturprogramm, das von allen politischen Parteien gehätschelt wird. Nur aus der FDP wird neuerdings vereinzelt verhaltener Zweifel am EEG angemeldet. weiter »

Erneuerbare Energien Gesetz: Ziel verfehlt – aber Umverteilung des Geldes von unten nach oben

Verfehlte kommunale Selbstverwaltung- das EEG macht´s möglich: kaputte Landschaften, hier Heide/Schleswig-Holstein

Die „Lizenz zum Gelddrucken“, wie das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) auch spöttisch genannt wird, spült satte Renditen für Windkraft, Solar- und Biogasbetreiber auf die Konten. Bezahlt wird das von allen Stromkunden über zwangsweise erhöhte Stromkosten, eine haushaltsneutrale Subvention. Das spricht sich langsam herum. Energiefachmann und Dipl. Ing. Wilfried Heck, Betreiber der Internetseite „Naturstrom- und Windkrafteuphorie in Deutschland und ihre Folgen“ hat den teuren Naturstromwahn auf den Punkt gebracht:

29. Dez. 2012: Erneuerbare Energien sollten eigentlich das Klima schützen und herkömmlich betriebene Wärmekraftwerke ersetzten. EEG § 1: „(1) Zweck dieses Gesetzes ist es, insbesondere im Interesse des Klima- und Umweltschutzes eine nachhaltige Entwicklung der Energieversorgung zu ermöglichen, die volkswirtschaftlichen Kosten der Energieversorgung auch durch die Einbeziehung langfristiger externer Effekte zu verringern, fossile Energieressourcen zu schonen und die Weiterentwicklung von Technologien zur Erzeugung von Strom aus Erneuerbaren Energien zu fördern. (2) Um den Zweck des Absatzes 1 zu erreichen, verfolgt dieses Gesetz das Ziel, den Anteil Erneuerbarer Energien an der Stromversorgung bis zum Jahr 2020 auf mindestens 30 Prozent und danach kontinuierlich weiter zu erhöhen“. weiter »