Windenergie und Vogelkollisionen: EU-Leitlinie änderungsbedürftig

 

Wind"park" Utgast/LK Wittmund (Niedersachsen): vom Rotorblatt zerteilte Silbermöwe

Im Februar 2011 berichtete der Wattenrat über „Windenergie und Vogelkollisionen: unzureichende EU-Leitlinie zu Windenergie und Natura-2000“. Teil dieser Leitlinien ist die Einschätzung des Kollisionsrisikos sowie des Meideverhaltens europäischer Vogelarten gegenüber Windkraftanlagen. Diese Leitlinie hat bis 2010 das vorhandene Wissen nur unzureichend berücksichtigt. Die deutsche Schlagopferkartei weist weit mehr Brutvogelarten als kollisionsgefährdet aus als in den EU-Leitlinien angegeben wird. weiter »

Seehunde sind schuld am Verfall der Krabbenpreise, sagen die Küstenfischer

Der Seehund ist wieder mal an allem schuld

Dirk Sander, Präsident des Landesfischereiverbandes Weser Ems und Vorsitzender der Erzeugergemeinschaft der Küstenfischer Weser-Ems e.V., hat den Verursacher des Preisverfalls bei Krabben ausgemacht: Es ist der Seehund, oder bezeichnender Weise auch der „Gemeine Seehund“ genannt, der sich nicht an die Marktregeln hält. Sanders simple Fischerlogik, vor CDU- Politikern unwidersprochen am 05. September 2011 in Neuharlingersiel im LK Wittmund geäußert, lautet so (der anwesende Europaabgeordnete Hans- Gerd Pöttering, CDU, soll fleißig mitgeschrieben haben):

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Windenergie und Vogelkollisionen: unzureichende EU-Leitlinie zu Windenergie und Natura-2000

Nonnengänse an der Ems

Die Europäische Union hat ein Leitlinien-Dokument zur Windenergieentwicklung in Natura-2000-Gebieten (also Flora-Fauna-Habiat- und Vogelschutzgebiete) herausgegeben. Hier in Ostfriesland sieht es trotz dieser Richtlinien, die Natur europaweit schützen soll, in einigen Vogelschutzgebieten verheerend aus, riesige Wind“parks“, von Planungsbüros betreiberkonform schönbegutachtet, stehen mitten in den Schutzgebieten.

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“Badewasserqualität”: fragwürdiges Gütesiegel der EU

Alle Jahre wieder pünktlich zu Saisonbeginn macht die “Badewasserqualität”  in Badegewässern die  Runde, wird in den Medien flugs zur “Wasserqualität” umdeklariert und suggeriert einwandfreies Wasser, auch in der Nordsee. Erfunden hat´s die EU-Kommission:

„Saubere Badegewässer sind für wichtige Wirtschaftszweige wie den Fremdenverkehr und für die Pflanzen- und Tierwelt von entscheidender Bedeutung. Der jährlich erscheinende Badegewässerbericht der Europäischen Kommission und der Europäischen Umweltagentur zeigt, dass 95 % der Küstenbadegewässer und 90 % der Badegewässer der Flüsse und Seen 2009 den Mindestvorschriften entsprachen. Außerdem informiert der Bericht darüber, wo genaue und aktuelle Informationen über die Badeorte zu finden sind, “

lässt die European Environment Agency (EEA) im Internet verlauten.

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EU-Landwirtschaft: Belohnung für weniger Grundwasserbelastung

Man glaubt es kaum: Für einen eigentlich selbstverständlichen schonenden Umgang mit der Ressource Grundwasser bekommen Landwirte nun auch noch eine Entschädigung für eine Unterlassung, die Wasserrahmenrichtlinie macht es möglich. So werden die benachteiligt, die ohnehin sorgsam mit natürlichen Ressourcen umgehen und die belohnt, die rumsauen, verkehrte EU-Welt!