Philipp Rösler: Energiewende oder Naturschutzwende? Der Weg in den Energie-Totalitarismus

Wind"park" Utgast, LK Witmund, "eingebettet" in ein EU-Vogelschutzgebiet, am Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer

Im Wirtschaftsteil der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 13. Juni 2012 ließ Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) in einem Interview die Hosen herunter: Bei den bisher geplanten neuen 1.800 km „Stromautobahnen“, den Höchstspannungsleitungen zur Netzanbindung der Offshore-Windkraftwerke, will er getroffene Entscheidungen „zügig umsetzen“ und „die Verkürzung des Rechtswegs auf eine Gerichtsinstanz“ durchsetzen, was nichts anders heißt, für einen politischen Zeitgewinn die Bürgerbeteiligung zu erschweren. Auch das geltende europäische Naturschutzrecht, die Natura-2000-Richtlinien, sieht er als Planungshemmnis an, er will da „ran“ und diese „auf  Zeit außer Kraft setzen“: weiter »

Windenergie: im Land der Riesen – oder ein Wintermärchen

Windpark Utgast/Gemeinde Holtgast/LK Wittmund, ehemaliger Rastplatz von Wat- und Wasservögeln

Die Kopie ist bekanntlich die höchste Form des Lobes. Und so kopiert die Wattenpresse auch diesmal einen Artikel der „Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen“ vom Februar 2012, mit deren Genehmigung selbstverständlich: „Deutschland ein Wintermärchen“. Der Beitrag der Eulenfreunde nimmt auch Bezug auf einen bemerkenswerten Artikel aus der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 05. Februar 2012: „Windräder in Deutschland- Durchs Land der Riesen“, von Wienand von Petersdorff. Der Artikel brachte es auf immerhin 107 Online-Kommentare.

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Windkraftkritisches in der F.A.Z.

Bundeskanzlerin Merkel ist gegenwärtig auf  „Energiereise“ und hofiert die Windkraftindustrie, beim Hersteller „Nordex“ machte sie Station und wollte sich über die „erneuerbaren Energien“ informieren. Als promovierte Physikerin müsste sie das eigentlich ohnehin wissen.

Neue deutsche Energielandschaft: vermaist und von Windkraft verspargelt, Utgast/LK Wittmund

Jochen Flasbarth, ex NABU-Präsident, hochgedienert als Abteilungsleiter in Trittins Umweltministerium und, als Sigmar Gabriel (SPD) Bundesumweltminister war,  noch eins rauf, wieder Präsident, nämlich des Umweltbundesamtes. Flasbarth will wissen, dass 2050 Deutschland gänzlich mit „erneuerbaren Energien“ versorgt wird, dezentral. Wie das bei Windstille oder nachts, wenn es auch in Deutschland dunkel ist, funktionieren soll, hat er nicht gesagt. Das klingt nach einer Drohung und Kampfansage, nicht nur für Anlieger, die mit nervendem Rotorgedröhn leben müssen, sondern auch für den Naturschutz. Ganze Landstriche sind schon und werden noch unter den inzwischen riesigen Rotoren verschwinden, hier an der ostfriesischen Küste kann man erahnen, was auf den Rest der Republik zukommen wird.

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