 Windkraft als Feigenblatt: Ohne Wärmekraftwerke läuft nichts! Gaskraftwerk Eemshaven/NL am "Weltnaturerbe" Wattenmeer
Die Herren Minister Philipp Rösler (Bundeswirtschaftsminister) und Stefan Birkner (niedersächsischer Umweltminister, beide FDP) treiben den Liberalismus in die Rechtsbeugung: Anlässlich eines Besuches in Norddeich und der wetterbedingt fehlgeschlagenen Propaganda-Schiffsreise im Sommerloch zum Offshore-Windindustriegebiet „Alpha Ventus“ vor Borkum ließen sie wieder einmal die umweltpolitischen Hosen herunter: weiter »
 Quelle: Ostfriesen Zeitung, Seite 9, 27. MÄrz 2012
Der Hauptprofiteur des Erneuerbaren Energien Gesetzes (EEG) ist Aloys Wobben mit seiner Windkraftfirma Enercon in Aurich. Wobben erdiente sich, beflügelt durch das EEG und die garantierte hochsubventionierte Windstromeinspeisung für WKA-Betreiber, in zwanzig Jahren ein Milliardenvermögen mit der Herstellung und dem Verkauf von Windkraftanlagen. Bräche dieser strompreistreibende Stützpfeiler seines Wirtschaftens weg, müsste er kleinere Brötchen backen.
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 Weltnaturerbe Wattenmeeer: Vermarktung im "Strandportal" Bensersiel/LK Wittmund
Eigentlich ist der Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer ein Großschutzgebiet für Tiere und Pflanzen, er unterliegt dem Schutzregime der FFH- und EU-Vogelschutzrichtlinie und ist als “Feuchtgebiet internationaler Bedeutung” von der Ramsar-Konvention geschützt. In Wirklichkeit ist der Nationalpark nur ein Werbeetikett für den Massentourismus, zusätzlich aufgepeppt mit dem Label ”UNESCO- Weltnaturerbe”, das den Touristen “Abenteuer” verspricht. Am 12. Oktober 2011 beschloss die schwarz-gelbe Regierungsmehrheit im Niedersächsischen Landtag die weitere Förderung des Tourismus am Wattenmeer, zusätzliche Naturschutzmaßnahmen, wie von der SPD und den Bündnisgrünen gefordert, lehnte die CDU/FDP-Koalition ab. Bereits 2010 hatte der Wattenrat auf diesen Etikettenschwindel mit “Naturtourismus” öffentlich aufmerksam gemacht
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Erich Bolinius bekam das Bundesverdienstkreuz: Beim Wattenrat kennt man Erich Bolinius (FDP) aus Petkum bei Emden gut. Ein streitbarer Kämpfer gegen den Naturschutz und das Naturschutzrecht, wenn es um die Nutzung eines illegal gebauten Betonweges in einem Naturschutzgebiet an der Ems geht (NSG Petkumer Deichvorland). Das kostete die Stadt Emden und den Steuerzahler satte Gutachterkosten und einen verlorenen Prozess vor dem OVG Lüneburg um die Nutzung des Weges. Unseren hartnäckigen Mitstreiter Eilert Voß kostete das den Lack seines Autos, der mehrfach zerkratzt wurde.
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Im Juni 2009 berichtete der Wattenrat über die Schiffsüberführung der “Celebrity Equinox” und dem damit verbundenen schiffstechnisch notwendigen Sommerstau der Ems. Die Dokumentation finden Sie hier.
 "Celebrity Equinox" auf gestauter Ems gegen Rohrweihe
Durch das Aufstauen der Ems ertranken ungezählte Jungvögel in diesem EU-Vogelschutzgebiet, oder deren bodennahen Nester wurden weggespült. Landwirte beklagten Schäden auf ihren Grünlandbereichen. Nun soll die Meyer Werft für die angerichteten Schäden auf landwirtschaftlichen Flächen aufkommen.
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Bis vor kurzem war es der “Sanfte Tourismus”, der durch die Gazetten geisterte und dem knallharten Massentourismus einen “weichen” Anstrich geben sollte, nun ist es der “Naturtourismus”: Nach 24 Jahren Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer (eingerichtet 1986) tritt nun genau das ein, vor dem ausschließlich der Wattenrat (nicht etwa der WWF oder die Naturschutzverbände BUND, NABU etc.!) im Vorfeld der Ausweisung des Wattenmeeres als “UNESCO-Weltnaturerbe” im Jahr 2009 gewarnt hatte (siehe unser Beitrag: Ein politisch inszenierter Etikettenschwindel – Bärendienst der IUCN)
 Massentourismus: Naturschutz als Zielscheibe
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