Pünktlich zum Ferienende: nun auch tote Seehunde in Niedersachsen

Archivbild 2002: Seehundkadaver bei Bensersiel/LK Wittmund/NDS

Pünktlich zum Ferienende werden nun auch an der niedersächsischen Küste tote Seehunde gefunden und gemeldet. Die Nachrichtenagentur dpa/lni berichtetet gestern von einem toten Seehund auf Wangerooge, der nicht der erste gewesen sein soll und von 40 toten Seehunden auf Norderney. Und wie viele waren es auf den anderen ostfriesischen Urlaubsinseln? Dem Wattenrat liegt eine Totfundmeldung von Langeoog am 30. Oktober 2014 vor, die bisher nicht erwähnt wurde. Insgesamt, so das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz (LAVES), sollen von Schleswig-Holstein bis nach Niedersachsen inzwischen „über 800“ tote Tiere gezählt worden sein. Immerhin, die Seehunde in Niedersachsen waren so rücksichtsvoll, sich erst am Ende der Schulferien finden zu lassen.  weiter »

Wasserversorgung auf den Inseln: „Klima“, „Meeresspiegelanstieg“ oder Massentourismus?

 

Massentourismus auf den Inseln, Fähre nach Juist

Die nachfolgende Pressemitteilung der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) suggeriert im zeitgeistigen alarmistischen Ton, der „Klimawandel“ und der „Meeresspiegelanstieg“ gefährdeten die Trinkwasserversorgung der Nordseeinseln im Allgemeinen und Langeoog im Speziellen. Fakt ist aber, dass die Wasserversorgung zumindest auf den Urlaubsinseln, die noch nicht an eine Wasserleitung vom Festland angeschlossen sind, durch die touristischen Belastung gefährdet ist. Am Beispiel Langeoogs wurde bereits 1980 (!) im Sondergutachten des Rates von Sachverständigen für Umweltfragen „Umweltprobleme der Nordsee“ von der zu hohen Wasserentnahme aus der Dünen-Süßwasserlinse durch den Tourismus gewarnt (S.333): weiter »