Upleward: Halli Galli im Schlick des „Weltnaturerbes“ mit SPD-MdB

Schlickschlittenrennen ("Kreier") im Watt bei Upleward vor der Kulisse des Kohlekraftwerkes Eemshaven/NL

Upleward in der Gemeinde Krummhörn (Greetsiel) im Landkreis Aurich ist ein besonderer Ort: Hier stoßen sich Naturschutz und die Spaßgesellschaft hart im Raum des „Weltnaturerbes“ Wattenmeer. Direkt südlich von Upleward schließt die strengste Schutzzone des Nationalparks, die Ruhezone, mit einer natürlich gewachsenen Muschelschillbank an, die Brut- und Rastplatz zahlreicher Vögel des Wattenmeeres ist. Upleward verfügt über einen – nein, kein Ostfriesewitz –  „Trockenstrand“ binnendeichs, zum Baden geht man über den Deich ins Watt. Auch Kitesurfer nutzen das Wattenmeer vor Upleward und können sich hier in einer Surfschule ausbilden lassen. Ab und zu verliert ein Kiteschüler die Kontrolle über sein Zugsegel und findet sich dann an der Muschelschillbank wieder, was die dortigen Vögel zur Flucht veranlasst. Und etwas weiter nördlich von Upleward bei Hamswehrum wird derzeit vom Watt aus gebohrt, horizontal, mit Deich- und Vorlandquerung für die Offshore Netzanbindungen des Windparks BorWin 3 und 4, im Auftrag der TenneT. Die Arbeiten erfolgen wattseitig in der Zwischenzone des Nationalparks. weiter »

Spiekeroog: Anlegerruine als Naturschutzmaßnahme kostengünstig entsorgt

Der nachfolgende Beitrag gehört eigentlich in den Herbst 2009. Das damalige Geschehen ging aber irgendwie im täglichen Nachrichtengetöse aus dem schlickigen Wattensumpf an den Wattenratmitarbeitern vorbei und wurde erst jetzt wiederentdeckt. Deshalb kommt der Beitrag verspätet, aber er kommt. Es geht um Offshore-Windenergie, die Anbindung der Wind“parks“ auf See mit Kabeltrassen durch den Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer und den Abriss eines abgängigen Anlegers auf der Insel Spiekeroog, und „natürlich“ um den Naturschutz im Wattenmeer, oder was man dafür hält.

Der abgerissene Anleger auf Spiekeroog

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