Windenergie Hage in Ostfriesland: Schlechte Beispiele verderben die guten Sitten – Kommune und Kirche wollen Windkraftanlagen

aus dem "Ostfriesischen Kurier", Norden/NDS, 05. Aug. 2016

aus dem „Ostfriesischen Kurier“, Norden/NDS, 05. Aug. 2016

Schlechte Beispiele verderben bekanntlich die guten Sitten, dem Lockruf des schnellen Geldes aus dem Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) sind nicht nur viele Kommunalpolitiker, sondern auch die Kirche erlegen, zu Lasten von Menschen, Natur und Landschaft und – was die Kommunalpolitiker betrifft – sogar unter Missachtung geltenden Rechts.

Das aktuelle Beispiel kommt aus der Samtgemeinde Hage bei Norden in Ostfriesland; in diesem Landstrich an der niedersächsischen Küste von Leer bis Wittmund drehen sich schon mehr als 1300 Windkraftanlagen und haben ihn damit „nachhaltig“ entstellt. weiter »

„Kadavermesse“: Kritik am Hubertus-Gottesdienst in Emden-Borssum

Hubertusgottesdienst in der ev.-ref. Kirche in Emden-Borssum, 26. Oktober 2014

Wie findet ein Heiliger der katholischen Kirche in einen Gottesdienst der evangelisch-reformierten Kirche in Emden-Borssum? Der Heilige Hubertus wird in jedem Jahr von der Zunft der Freizeitjäger fürs gute Gewissen und die öffentliche fromme Selbstdarstellung instrumentalisiert. Am 3. November ist Hubertustag, und vorher zelebriert die Kirche vielerorts Hubertus-Gottesdienste oder -Messen. Das gefällt nicht jedem: Mitglieder mehrerer ostfriesischer Umwelt-und Naturschutzinitiativen, darunter der Wattenrat Ostfriesland, die Gänsewacht und die Dyklopers, beteiligten sich am 26. Oktober 2014 als „Zaungäste“ an einem Hubertusgottesdienst der Emder Jägerschaft vor der evangelisch-reformierten Kirche in Emden- Borssum. weiter »

Kirche und „Energiewende“: Der Landessuperintendent und die „Bewahrung der Schöpfung“, zwei Gegenreden

Windenergie: gestern und heute, Eemshaven/NL

von Manfred Knake

Dr. Detlef Klahr ist Landessuperintendent der evangelisch-lutherischen Landeskirche im Sprengel Ostfriesland, und er hat eine Meinung zur „Energiewende“, besonders zur Windenergie, die er in der Evangelischen Zeitung geäußert hat. Das ist in Ordnung, Meinungen kann man haben, zu allem und zu jedem. Nur sollte diese auch auf nachprüfbaren Fakten beruhen und keine bloße Glaubenssache sein, wie es bei einem Mann der Kirche nahe liegt.

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