 Massentourismus auf den Inseln, Fähre nach Juist
Die nachfolgende Pressemitteilung der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) suggeriert im zeitgeistigen alarmistischen Ton, der „Klimawandel“ und der „Meeresspiegelanstieg“ gefährdeten die Trinkwasserversorgung der Nordseeinseln im Allgemeinen und Langeoog im Speziellen. Fakt ist aber, dass die Wasserversorgung zumindest auf den Urlaubsinseln, die noch nicht an eine Wasserleitung vom Festland angeschlossen sind, durch die touristischen Belastung gefährdet ist. Am Beispiel Langeoogs wurde bereits 1980 (!) im Sondergutachten des Rates von Sachverständigen für Umweltfragen „Umweltprobleme der Nordsee“ von der zu hohen Wasserentnahme aus der Dünen-Süßwasserlinse durch den Tourismus gewarnt (S.333): weiter »
 Blick von Langeoog aufs Festland: "Energiewende" im LK Aurich
Es klang wie weiland in der „Aktuellen Kamera“ der DDR: Nein, keine Erfolgsmeldungen von der Erntefront, dafür von der Klimafront, Nachrichtenmüll in hohle Phrasen verpackt. Gemeint ist der „7. Wattenmeertag“ in Wilhelmshaven und die Pressemitteilung der Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer, betitelt mit „Das Wattenmeer an der Spitze zur Energiewende“. weiter »
Im ostfriesischen Landkreis Wittmund soll nun gar „das Klima gemanaged” werden, eine Lenkungsgruppe machte sich bereits ans Werk! Von einem dazu notwendigen „Wettermanager” ist bisher nicht die Rede. Die Wittmunder müssten sich aber zunächst mit dem Wettermanagement beschäftigen, weil “Klima” nichts anderes als das Ergebnis der statistischen Langzeit-Wetteraufzeichnung ist, denn erst das Wetter macht das Klima.
Wäre denn auch noch Platz für einen Wolkenschieber oder Wind- und Regenbeauftragten (vielleicht ein Regentänzer) im Landkreis, der die Sonnenscheindauer sowie die Luft- und Wassertemperaturen nach den Erwartungen der Tourismusindustrie regelt oder immer ausreichend Wind für die zahllosen Windturbinen an der Küste zuweist? Was nach Schildbürgern klingt, die den Sonnenschein in Säcken einfingen, um Licht ins fensterlose Rathaus zu bringen, verbirgt aber in Wirklichkeit handfeste Geschäftsinteressen, es geht wieder einmal ums Geld, zunächst um das Abgreifen der Steuergelder aus dem Förderprogramm „Kommunaler Klimaschutz“ des Bundesumweltministeriums. Und schnelles Geld, wenn es nichts kostet, lässt bekanntlich oft das Licht der Vernunft ausgehen.
Die beteiligten Firmen “Klima und Energieeffizienz Agentur“ aus Kassel und „Thalen Consult“ aus Neuenburg erstellen u.a. Potenzialstudien für neue Windkraftstandorte oder beschäftigen sich auch mit der “Akzeptanz”, also auch der Überredung in finanziell risikoreiche Windenergie-”Bürgerbeteiligungen”, zu Lasten von Anliegern und Natur. Der Landkreis als eigentliche Aufsichts- und Genehmigungsbehörde mischt da mit, das sollte zu denken geben.
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 "Eisbär in Not", oder klimaverwirrte Pädagogen, Quelle: http://www.primolo.de/node/8532
(Bitte #edit ganz unten beachten!) Die WebSeite „primolo.de“ wendet sich an Kinder: „Gemeinsam mit euren Lehrerinnen und Lehrern könnt ihr eine eigene Internetseite gestalten, ein Profil anlegen, Fotoalben erstellen und vieles mehr!“ Die von Pädagogen gestaltete Seite “primolo.de” ist ein Projekt von „Lehrer online“, gefördert durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und das Bundesfamilienministerium. Zumindest Lehrer sollten sich mit Eisbären auskennen, doch weit gefehlt: weiter »
 Vereiste Hafeneinfahrt Dornumersiel/LK Aurich, im Hintergrund Langeoog
Nach einem milden Dezember und Januar mit viel Sturm und Regen ist es nun wieder richtig knackig kalt an der Nordseeküste, Winter eben, der erst am 20. März endet, jedenfalls kalendarisch. Damit haben wir den dritten kalten Winter in Folge.
Egal ob es kalte oder warme Winter sind, für die Klimaalarmisten ist die Ursache immer die „Klimaerwärmung“, an der das Spurengas CO2 mit einem Anteil von 0,038 Prozent in der Luft Schuld sein soll. Der Klima-Apokalyptiker Prof. Mojib Latif irrte schon 2000: ”In Deutschland gehören klirrend kalte Winter der Vergangenheit an: Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor zwanzig Jahren wird es in unseren Breiten nicht mehr geben”, zitierte ihn der „Spiegel“ am 01. April 2000, aber vielleicht scherzte der Herr Professor auch nur an diesem Tage. weiter »
 "Energiepflanze" Mais: hoher Energieeinsatz für Anbau und Ernte
Die „Achse des Guten“ ist eine WebSeite, die mit verschiedenen Autoren und Autorinnen auch politisch inkorrekt zubeißt. „Die Themen des Weblogs reichen von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft bis zu Populärkultur, Reiseberichten und den Abenteuern des Alltags“, so die Selbstdarstellung.
Nun langte die „Achse des Guten erneut zu und verlieh sogar einen Preis, den „Pino-Preis“, benannt nach der Marionette Pinocchio, deren Nase beim Lügen immer länger wird. Der Negativ-Preis ging an die staatlich durchwirkte „Agentur für Erneuerbare Energien e.V.“, die im Netz auch mit “Unendlich viel Energie” firmiert, dabei aber verschweigt, dass diese Energie eben nicht bedarfsgerecht zur Verfügung gestellt werden kann und für den Verbraucher über die Zwangsabgabe aus dem “Erneuerbaren Energien Gesetz” mit jeder verbrauchten Kilowattstunde hoch subventioniert wird. Die Liste der “Unterstützer” dieser Agentur ist lang, sie reicht über die Bundesministerien für Umwelt und Landwirtschaft, Banken und Hersteller von Windenergieanlagen. Damit deren windige Nachrichten auch unters Volk kommen, wird sogar ein Journalistenpreis von der Agentur ausgelobt.
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 Insel Langeoog: Protestzug gegen Kohlendioxid-Endlager
Es klang wie eine Drohung und Kampfansage gegen die Vernunft und wider bessres Wissen auf der Nationalen Maritimen Konferenz in Wilhelmshaven im Mai 2011: “Seien sie versichert, meine Damen und Herren, das werden wir auf jeden Fall machen” verlautet der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Hans-Joachim Otto (FDP), zur Endlagerung von C02 unter der Nordsee.
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Hier beim Wattenrat berichteten wir am 10. Juli 2011 über Bestandsrückgänge von Vogelarten im Wattenmeer durch vorgebliche Klimaeinflüsse (Vögel des Wattenmeeres: Bestandsrückgang durch “Klima”?). Dazu hatte das Internationale Wattenmeersekretariat (Common Waddensea Secretariat, CWSS) in Wilhelmshaven am 06. Juli 2011 eine Pressemitteilung zur Abnahme und Zunahme bestimmter Vogelarten im Wattenmeer veröffentlicht. Auch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) bedient politisch korrekt die Öffentlichkeit. Diese Bundesbehörde griff ebenfalls das Thema „Klima“ auf und sorgte sich um Bestandrückgänge bei Vögeln. In der Schriftenreihe „Naturschutz und biologische Vielfalt“ des Bundesamts für Naturschutz (BfN) erschien als Band 98 eine Literaturstudie von Rabitsch et al. zum Thema „Auswirkungen des rezenten Klimawandels auf die Fauna in Deutschland“. Am 18. März 2011 stellte das BfN diese Studie in einer Zusammenfassung vor.
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 Trotz Werbeetikett "Weltnaturerbe": Austernfischer werden weniger im Wattenmeer (Bensersiel, Strandportal)
Das Internationale Wattenmeersekretariat (Common Waddensea Secretariat, CWSS) in Wilhelmshaven veröffentlichte am 06. Juli 201 eine Pressemitteilung zur Abnahme und Zunahme bestimmter Vogelarten im Wattenmeer: „Von den 34 gezählten Vogelarten nehmen 14 Arten, darunter z.B. Austernfischer, Säbelschnäbler, Seeregenpfeifer, Silbermöwe und andere Möwenarten in ihren Beständen deutlich ab, während 20 Arten wie z.B. Löffler, Pfuhlschnepfe, Sanderling und Kiebitzregenpfeifer eine Zunahme aufweisen. Besonders Arten, die in Nord-, Zentral- oder Westeuropa brüten und überwintern, scheinen von Bedingungen in Nord-Westeuropa oder dem Wattenmeer selbst beeinträchtigt zu sein und liegen negativ im Trend.“
Für Vogelarten, die im Watt nach Nahrung suchen, gäbe es für Schleswig-Holstein und Niedersachsen einen negativen Trend. Das CWSS kommt zu dem Schluss:
„Hier konnte ein Zusammenhang zwischen Trend und Sedimentzusammensetzung, welche sich in den letzten 20 Jahren aufgrund klimatischer Veränderungen verändert hat, festgestellt werden.“ […] Auch wenn die Ergebnisse darauf hinweisen, dass einige Gründe für die negativen Trends sicherlich im Wattenmeer oder in der Klimaänderung zu finden sind, so muss gleichzeitig verstärkt nach Ursachen entlang der Vogelzuglinien gesucht und entsprechend gehandelt werden.“
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 Sturmflut November 2007, Bensersiel, Hafen
Das Meer vor unserer Haustür, die Nordsee, verhält sich mal wieder politisch nicht korrekt und macht den Klimaalarmismus nicht mit. Weder steigt der Meeresspiegel dramatisch an (die Pegel in Norderney und Cuxhaven lügen nicht), noch gibt es häufigere Sturmfluten, wie uns die Apokalyptiker über die geneigten Katastrophenmedien mit Dauerfeuer einzuhämmern versuchen. Der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) in Norden/Ostfriesland bestätigt in seiner aktuellen Pressemitteilung eigentlich das, was seit Jahrzehnten bekannt ist: Es gibt keinen Trend zu häufigeren Sturmfluten, im Gegenteil, derzeit gibt es eine geringe Sturmfluthäufigkeit.
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