Report mit Lücken: Bundesamt für Naturschutz legt ersten Artenschutz-Report vor

BfNNachfolgend übernehmen wir die Pressemitteilung des Bundesamtes für Naturschutz zum Artenschutz in Deutschland. Wie nicht anders zu erwarten, stehen „an vorderster Stelle der Ursachen für die Gefährdung der Arten intensive Formen der Landbewirtschaftung. Weitere wesentliche Gefährdungen liegen in der Forstwirtschaft, Wasserbau und Gewässerunterhaltung, Baumaßnahmen sowie Sport- und Freizeitaktivitäten.“ Auch die Windenergienutzung findet Eingang in den Artenschutzreport. Das Verlustrisiko für Fledermäuse durch Windenergieanlagen- allerdings reduziert nur auf die Waldlebensräume – ist ein Thema. Aber die Durchindustriealisierung der Kulturlandschaft und der Nord- und Ostsee mit riesigen Windkraftanlagen („Windparks“) und der damit verbundene Verlust von Lebensräumen wird von der Bundesbehörde leider nicht ausreichend thematisiert, lediglich am Beispiel der Eisente in der Ostsee wird das „Kolllisionsrisiko“ erwähnt. Es besteht aber gerade bei unsichtigem Wetter  ein großes Kollisionsrisiko für alle über das Meer ziehenden Vogelarten! Die großflächigen Rast- und Nahrungsflächenverluste durch Ketten von Windparks an der Küste für ziehende Wat- und Schwimmvogelarten  und die enorme Schallbelästigung von Meeressäugern durch den Bau von Windkraftanlagen kommen im Artenschutzbericht nicht vor oder werden völlig verharmlosend dargestellt: „Bei den Bauarbeiten kann eine Lärmbelastung unter Wasser auftreten, die ausreicht, um Wirbeltiere, insbesondere Schweinswale (Phocoena phocoena, […]), zu stören oder zu verletzen. Daher werden für die Errichtung der Anlagen in der AWZ strenge Schallschutzmaßnahmen beauflagt.weiter »

Klima: IPCC: kein Nachweis des Artensterbens durch Klimawandel

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Eisbär, Alaska, (C) http://www.naturespicsonline.com/copyright - Wikipedia Commons

Vom Klimagipfel im japanischen Yokohama kommt schreckliche Kunde: Hungersnöte, steigender Meeresspiegel mit dem Tod durch Ertrinken, Bürgerkriege und Artensterben malten Politiker und Wissenschaftler des IPCC mal wieder an die Klimawand, und die katastrophengeile Presse trieb diese Computerszenarien, die noch nicht mal Prognosen sind, wieder als Sau durchs Mediendorf, hinein in die Hirne der Leserinnen und Leser. Überwiegend verschwiegen wurde die anschließende Korrektur über das Artensterben. In der Vergangenheit wurde immer wieder auf das befürchtete Artensterben durch den Klimawandel hingewiesen. Der zirkumpolar lebende Eisbär, der angeblich wegen des schmelzenden Arktiseises aussterbe, war stets das prominenteste Beispiel. Nur ist der aber gerade durch die Jagd gefährdet, und einige regionale Populationen des Eisbärs haben sogar zugenommen. Bisher, so räumte der IPCC jetzt ein, gebe es aber keinen Nachweis zum Aussterben auch nur einer einzigen Art durch den Klimawandel. weiter »

Erneuerbare Energien Gesetz: Expertengremium fordert Abschaffung, Schluss mit „Klima“

Was vielen Wattenratlesern schon lange bekannt war, wurde jetzt fachlich, quasi im Auftrag der Bundesregierung,  untermauert: Schluss mit „Klima“, wenn es um die Begründung des Ausbaus der „erneuerbaren“ Energien geht.

Nun muss sich die Branche, die ständig und „fürs Volk“ ganz erfolgreich auf der Welle der Angstmache vor dem angeblichen Klimakollaps und der Weltenrettung mittels Solar- und Windkraftwerken surft, neue Märchen ausdenken: Die „Expertenkommission Forschung und Innovation“ (EFI), als Beratergremium eingesetzt von der Bundesregierung, kommt in einem Gutachten zu dem Schluss, dass das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) weder das Klima schützt noch zu Innovationen führt. Der Kernsatz ist „Die Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) sieht keine Rechtfertigung für die Fortführung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes“! weiter »

Wasserversorgung auf den Inseln: „Klima“, „Meeresspiegelanstieg“ oder Massentourismus?

 

Massentourismus auf den Inseln, Fähre nach Juist

Die nachfolgende Pressemitteilung der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) suggeriert im zeitgeistigen alarmistischen Ton, der „Klimawandel“ und der „Meeresspiegelanstieg“ gefährdeten die Trinkwasserversorgung der Nordseeinseln im Allgemeinen und Langeoog im Speziellen. Fakt ist aber, dass die Wasserversorgung zumindest auf den Urlaubsinseln, die noch nicht an eine Wasserleitung vom Festland angeschlossen sind, durch die touristischen Belastung gefährdet ist. Am Beispiel Langeoogs wurde bereits 1980 (!) im Sondergutachten des Rates von Sachverständigen für Umweltfragen „Umweltprobleme der Nordsee“ von der zu hohen Wasserentnahme aus der Dünen-Süßwasserlinse durch den Tourismus gewarnt (S.333): weiter »

7. Wattenmeertag in Wilhelmshaven: Nur heiße Klimaluft, Naturschutz war gestern

Blick von Langeoog aufs Festland: "Energiewende" im LK Aurich

Es klang wie weiland in der „Aktuellen Kamera“ der DDR: Nein, keine Erfolgsmeldungen von der Erntefront, dafür von der Klimafront, Nachrichtenmüll in hohle Phrasen verpackt. Gemeint ist der „7. Wattenmeertag“ in Wilhelmshaven und die Pressemitteilung der Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer, betitelt mit „Das Wattenmeer an der Spitze zur Energiewende“. weiter »

Klimaklempner

Im ostfriesischen Landkreis Wittmund soll nun gar „das Klima gemanaged“ werden, eine Lenkungsgruppe machte sich bereits ans Werk!  Von einem dazu notwendigen „Wettermanager“ ist bisher nicht die Rede. Die Wittmunder müssten sich aber zunächst mit dem Wettermanagement beschäftigen, weil „Klima“ nichts anderes als das Ergebnis der statistischen Langzeit-Wetteraufzeichnung ist, denn erst das Wetter macht das Klima.

Wäre denn auch noch Platz für einen Wolkenschieber oder Wind- und Regenbeauftragten (vielleicht ein Regentänzer) im Landkreis, der die Sonnenscheindauer sowie die Luft- und Wassertemperaturen nach den Erwartungen  der Tourismusindustrie regelt oder immer ausreichend Wind für die zahllosen Windturbinen an der Küste zuweist? Was nach Schildbürgern klingt, die den Sonnenschein in Säcken einfingen, um Licht ins fensterlose Rathaus zu bringen, verbirgt aber in Wirklichkeit handfeste Geschäftsinteressen, es geht wieder einmal ums Geld, zunächst um das Abgreifen der Steuergelder aus dem Förderprogramm „Kommunaler Klimaschutz“ des Bundesumweltministeriums. Und schnelles Geld, wenn es nichts kostet, lässt bekanntlich oft das Licht der Vernunft ausgehen.

Die beteiligten Firmen „Klima und Energieeffizienz Agentur“ aus Kassel und „Thalen Consult“ aus Neuenburg erstellen u.a. Potenzialstudien für neue Windkraftstandorte oder beschäftigen sich auch mit der „Akzeptanz“, also auch der Überredung in finanziell risikoreiche Windenergie-„Bürgerbeteiligungen“, zu Lasten von Anliegern und Natur. Der Landkreis als eigentliche Aufsichts- und Genehmigungsbehörde mischt da mit, das sollte zu denken geben.

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Klimaverwirrte Pädagogen versetzen Eisbären in die Antarktis

Die WebSeite „primolo.de“ wendet sich an Kinder: „Gemeinsam mit euren Lehrerinnen und Lehrern könnt ihr eine eigene Internetseite gestalten, ein Profil anlegen, Fotoalben erstellen und vieles mehr!“ Die von Pädagogen gestaltete Seite „primolo.de“ ist ein Projekt von „Lehrer online“, gefördert durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und das Bundesfamilienministerium. Die WebSeite siedelt Eisbären in der Antarktis an. […]

Winter ade?

Vereiste Hafeneinfahrt Dornumersiel, 02Feb2012, Foto (C): M.Knake

Vereiste Hafeneinfahrt Dornumersiel/LK Aurich, im Hintergrund Langeoog

Nach einem milden Dezember und Januar mit viel Sturm und Regen ist es nun wieder richtig knackig kalt an der Nordseeküste, Winter eben, der erst am 20. März endet, jedenfalls kalendarisch. Damit haben wir den dritten kalten Winter in Folge.

Egal ob es kalte oder warme Winter sind, für die Klimaalarmisten ist die Ursache immer die „Klimaerwärmung“, an der das Spurengas CO2 mit einem Anteil von 0,038 Prozent in der Luft Schuld sein soll. Der Klima-Apokalyptiker Prof. Mojib Latif irrte schon 2000: ”In Deutschland gehören klirrend kalte Winter der Vergangenheit an: Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor zwanzig Jahren wird es in unseren Breiten nicht mehr geben”, zitierte ihn der „Spiegel“ am 01. April 2000, aber vielleicht scherzte der Herr Professor auch nur an diesem Tage.  weiter »

„Energiepflanzen“: alles gelogen, Pino-Preis an Agentur für Erneuerbare Energien e.V.

"Energiepflanze" Mais: hoher Energieeinsatz für Anbau und Ernte

Die „Achse des Guten“ ist eine WebSeite, die mit verschiedenen Autoren und Autorinnen auch politisch inkorrekt zubeißt. „Die Themen des Weblogs reichen von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft bis zu Populärkultur, Reiseberichten und den Abenteuern des Alltags“, so die Selbstdarstellung.

Nun langte die „Achse des Guten erneut zu und verlieh sogar einen Preis, den „Pino-Preis“, benannt nach der Marionette Pinocchio, deren Nase beim Lügen immer länger wird. Der Negativ-Preis ging an die staatlich durchwirkte „Agentur für Erneuerbare Energien e.V.“, die im Netz auch mit „Unendlich viel Energie“ firmiert, dabei aber verschweigt, dass diese Energie eben nicht bedarfsgerecht zur Verfügung gestellt werden kann und für den Verbraucher über die Zwangsabgabe aus dem „Erneuerbaren Energien Gesetz“ mit jeder verbrauchten Kilowattstunde hoch subventioniert wird. Die Liste der „Unterstützer“ dieser Agentur ist lang, sie reicht über die Bundesministerien für Umwelt und Landwirtschaft, Banken und Hersteller von Windenergieanlagen. Damit deren windige Nachrichten auch unters Volk kommen, wird sogar ein Journalistenpreis von der Agentur ausgelobt.

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Kohlendioxid-Endlager vom Bundesrat vorerst abgelehnt, Proteste an der Küste

Insel Langeoog: Protestzug gegen Kohlendioxid-Endlager

Es klang wie eine Drohung und Kampfansage gegen die Vernunft und wider bessres Wissen auf der Nationalen Maritimen Konferenz in Wilhelmshaven im Mai 2011: „Seien sie versichert, meine Damen und Herren, das werden wir auf jeden Fall machen“ verlautet der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Hans-Joachim Otto (FDP), zur Endlagerung von C02 unter der Nordsee.

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