Wärme in der Fisch-Kinderstube Jadebusen: Klima oder Kohlekraftwerke?

Foto: Manfred Knake

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Die Tagespresse übernahm die untenstehenden „Klimawandel“- Nummer der „Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung“ in Wilhelmshaven zur Veränderung der Meeresfauna durch die Erwärmung des Wassers im Jadebusen unkommentiert. Darüber, dass Scholle und Kabeljau (und andere „Raub“fische, die Krebstiere fressen) deutlich überfischt wurden und dies zu einer Verschiebung im Artenspektrum der Nordsee führte, wird in der Senckenberg-Untersuchung nicht berichtet. In den Jadebusen bei Wilhelmshaven wird zudem Kühlwasser aus Kohlekraftwerken eingeleitet, das die Temperatur in dieser Meeresbucht nachweislich erhöhte. Das E.ON-Kohlekraftwerk ging 1976 in Betrieb, das Engie/Uniper-Kohlekraftwerk 2012. Die leichte Erwärmung des Jadebusen-Wassers durch Kohlekraftwerke hat das Institut für Chemie und Biologie des Meeres der Uni Oldenburg in einer Simulation in einer Grafik simuliert. weiter »

Umweltgifte im Watt, ein taz-Interview

Ein taz-Interview mit Gerd Liebezeit (66). Er war von 1991 bis 2007 Geschäftsführer des Forschungszentrums Terramare in Wilhelmshaven und wurde 2013 als Professor für Meereschemie der Uni Oldenburg emeritiert.

taz, online, 09. Sept. 2014

Umweltgifte

„Es fehlt der politische Wille“

Die Nordsee ist seit Langem zu stark mit Quecksilber belastet. Ein Gespräch über Kohlekraftwerke, Muscheln, Plattfische und den verrückten Hutmacher. weiter »