Gänsejagd: Fakten statt Jägerpropaganda, SPD bremst Gänseschutz

Auch an Gänseschlafplätzen darf weiter gejagt und gestört werden: Gänseschlafplatz im Dollart, EU-Vogelschutzgebiet und Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer, 05. März 2014

Die Gänsejagd ist wieder Thema in der Presse. Die Nachrichtenagentur dpa hat darüber sehr ausführlich berichtet, unter Verwendung einer aktuellen sehr detaillierten Pressemitteilung des NABU (s.u.) und mit Hinweis auf die jahrelangen Aktivitäten des Wattenrates Ostfriesland. Nur in einigen Lokalzeitungen an der Küste, dem Ort des Geschehens, fiel die Übernahme des dpa-Beitrages leider sehr mager aus, der Bericht wurde z.T. stark gekürzt abgedruckt…

Inzwischen kursieren die Entwürfe einer neuen Jagdzeitenverordnung in Niedersachsen vom Oktober 2013, einer sogar speziell zugeschnitten auf den Herrschaftsbereich der Vorsitzenden des SPD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag, Johanne Modder aus landwirtschaftlich geprägten Rheiderland im Nordwesten der Republik. weiter »

Graugänse in Ostfriesland: Jägerlatein im EU-Vogelschutzgebiet

Graugans (Anser anser)

Die ostfriesischen Jäger der Landesjägerschaft Niedersachsen und die im Bezirksfischereiverband für Ostfriesland (BVO) organisierten Sportangler machen mobil gegen die Graugans.

Am 16. Mai 2012 fand eine Bereisung mit dem Präsidenten der Landesjägerschaft Helmut Dammann-Tamke (CDU, MdL) statt, die die Jäger und Sportangler zwar ohne Waffen und Angelrute auch auf eine Brutinsel der Graugänse im „Kleinen Meer“ (Hieve) bei Emden führte. Hier brüten, relativ sicher vor Fuchs und Marder, ca. 260-280 Grauganspaare. Nicht sicher aber waren die Gänse vor den per Boot angereisten Jägern und Fischern, die ihren eigenen Berichterstatter der Ostfriesen Zeitung (OZ), den Redakteur Fritz Harders mitgebracht hatten, der ebenfalls Jäger ist. weiter »