Landtagswahlkampf in Niedersachsen: McAllister (CDU) will UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer erweitern

Spaßtourismus im "Weltnaturerbe" Wattenmeer - Norderney, Sommer 2012

Die nachfolgende Meldung aus der Niedersächsischen Staatskanzlei zur Erweiterung des „Weltnaturerbes“ Wattenmeer kommt rechtzeitig in der Endphase des Landtagswahlkampfes als vorgeblicher Naturschutz-Bonbon der sonst überaus naturschutzträgen Landesregierung. Es ist ein reiner Wahlkampf- und Propagandacoup von Ministerpräsident David McAllister. Inhaltlich ändert sich damit nichts im Großschutzgebiet „Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer“, der zur Gänze Teil des „Weltnaturerbes“ ist. weiter »

Ministerpräsident McAllister „liebt“ die Windkraft, Spatengang bei Enercon

Quelle: Ostfriesen Zeitung, Seite 9, 27. MÄrz 2012

Der Hauptprofiteur des Erneuerbaren Energien Gesetzes (EEG) ist Aloys Wobben mit seiner Windkraftfirma Enercon in Aurich. Wobben erdiente sich, beflügelt durch das EEG und die garantierte hochsubventionierte Windstromeinspeisung für WKA-Betreiber,  in zwanzig Jahren ein Milliardenvermögen mit der Herstellung und dem Verkauf von Windkraftanlagen. Bräche dieser strompreistreibende Stützpfeiler seines Wirtschaftens weg, müsste er kleinere Brötchen backen.

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Naturtourismus: CDU-Fraktionsvorsitzender David McAllister nimmt Stellung

Der Beitrag des Wattenrates  vom 15.Mai 2010 “Welt(w)erbe”-Etikett Wattenmeer: Vermarktung mit “Naturtourismus” fand breite Resonanz in den niedersächsischen Medien und darüberhinaus (mit üblicher Ausnahme der Ostfriesen Zeitung, die die Arbeit des Wattenrats weitgehend ignoriert). Bemerkenswert die Reaktion des Fraktionsvorsitzenden der CDU-Fraktion im Niedersächsischen Landtag, David McAllister, der den Wattenrat Ostfriesland direkt anschrieb,  um auf den Entschließungsantrag der Landtagsfraktionen von CDU und FDP zu „UNESCO-Weltnaturerbe: Das Wattenmeer-Chancen für den Tourismus nutzen-Naturschutz stärken“ hinzuweisen. Das Letztere hört man beim Wattenrat gerne, gibt es doch seit Jahrzehnten erhebliche Defizite beim Schutz des Nationalparks Niedersächsisches Watttenmeer.

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„Welt(w)erbe“-Etikett Wattenmeer: Vermarktung mit „Naturtourismus“

Bis vor kurzem war es der „Sanfte Tourismus“, der durch die Gazetten geisterte und dem knallharten Massentourismus einen „weichen“ Anstrich geben sollte, nun ist es der „Naturtourismus“: Nach 24 Jahren Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer (eingerichtet 1986) tritt nun genau das ein,  vor dem ausschließlich der Wattenrat (nicht etwa der WWF oder die Naturschutzverbände BUND, NABU etc.!) im Vorfeld der Ausweisung des Wattenmeeres als „UNESCO-Weltnaturerbe“ im Jahr 2009 gewarnt hatte (siehe unser Beitrag:  Ein politisch inszenierter Etikettenschwindel – Bärendienst der IUCN)

Tourismusindustrie: Naturschutz auf der Abschussliste

Massentourismus: Naturschutz als Zielscheibe

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