30 Jahre Umweltministerium in Niedersachsen: Naturschutzverbände loben Umweltpolitik

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30 Jahre Umweltministerium in Niedersachsen: „Die großen Naturschutzverbände stellen der niedersächsischen Umweltpolitik ein ordentliches Zeugnis aus“, liest man heute weitgehend recherchefrei in der Nordwest Zeitung und deren Regionalmantel, aber die Verbands-Funktionäre und die berichtenden Redakteure sitzen auch weit weg vom Ort des Geschehens in ihren Büros in Göttingen bzw. in Hannover und haben von dort aus wohl den Überblick verloren. Es geht auch um die Verbände-Lobpreisungen des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer. Vor allem der in der Presse erwähnte BUND-Multifunktionär Carl-Wilhelm Bodenstein-Dresler als „Höfling“ mehrerer Umweltminister im Land ist ein echtes Ärgernis. Er ist seit 1989 Landesgeschäftsführer des BUND in Niedersachsen und Mitglied auch in Landesgremien, aus denen Geld in die Kassen der Naturschutzverbände fließt; will sagen, auch sein BUND hängt am Tropf der Landesmittel. weiter »

Militärische Waffenerprobung im schleswig-holsteinischen Wattenmeer

Panzer PUMA - (C) Pressefoto Rheinmetall Defence

Aus Schleswig-Holstein kommt die aktuelle Nachricht über militärische Schießerprobungen für den neuen Bundeswehr-Schützenpanzer „Puma“, ausgerechnet in der Meldorfer Bucht im Nationalpark Wattenmeer und „Weltnaturerbe“. Die Tests der Panzermunition sollen in dieser Novemberwoche in einem Großschutzgebiet durchgeführt werden, wo gerade tausende Watvögel auf dem Zuge rasten und ihre Nahrungsflächen haben. weiter »

Wieder Seehundsterben in der Nordsee

Aktueller Seehund-Totfund aus dem Hamburger Wattenmeer, Grenze zu Niedersachsen: Insel Neuwerk, 29. September 2014

Aus Schleswig-Holstein kommt die aktuelle Nachricht, dass an der Nordseeküste täglich tote und schwer kranke Seehunde aufgefunden werden. Seit Anfang Oktober sollen es bisher ca. 150 tote Tiere gewesen sein, zitiert die Tagespresse den Nationalparkamt-Sprecher Hendrik Brunckhorst am heutigen Dienstag in Husum. Totfunde gab es bisher auf den Nordseeinseln Helgoland, Amrum, Föhr und Sylt. Darunter waren auch viele ausgewachsene Tiere. weiter »

Weltnaturerbe Wattenmeer: Sprechblasennaturschutz in Büsum

"Nationalpark"platz Bensersiel auf ehemaligen Salzwiesen, Ausschnitt (!), im Hintergrund Langeoog, autofreie Insel

In Büsum feierten sich die Umweltminister von Schleswig-Holstein und Niedersachsen selber, die „weltweite Bedeutung des UNESCO Weltnaturerbes“ und eine Urkunde waren Gegenstand ihrer ausschließlich ökonomischen Wattenmeer-Betrachtungen für ihr jeweiliges Bundesland. Weltweite Bedeutung für wen? Für die Tourismusindustrie selbstverständlich, Artenschutz gehört in der Regel nicht zum Repertoire dieser Denkweise.

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