Jägerstimmen zum Naturschutzpreis für Eilert Voß

Gänsejagd im Nebel an der Ems

Nachdem viele überregionale- und Lokalzeitungen über den Naturschutzpreis für den Jagdkritiker Eilert Voß berichteten, äußerten sich im Online-Forum „Landlive“  auch einige Jäger, aber wie! Und die englische Sprache ist in diesem Forum tatsächlich eine Fremdsprache: Das denglisch-verballhornte „Landleben“ müsste, wenn schon englisch, „Country Life“ heißen. Die Jäger“würdigung“ wurde gar mit einer Verlinkung auf die „Adolf-Hitler-Medaille“ für Tierschutz bedacht. Ein Forist unterschreibt seinen Beitrag mit „Wölfe, Katzen, Grüne, noch unvollständig, Fortsetzung folgt“. Es ist unschwer zu erraten, wes Geistes Kinder solche „Waidmänner“ sind, und die dürfen legal Waffen tragen! Während diese Zeilen geschrieben werden, wird per Telefon aus dem Rheiderland berichtet, das gerade wieder Schüsse im dichten Nebel auf Gänse fallen…

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Naturschutzpreis für Eilert Voß

Eilert Voß in seiner "Stellung" am NSG "Petkumer Deichvorland" an der Ems

Heute, am 05. November 2014, bekommt unser Mitstreiter Eilert Voß in einer Feierstunde in Hannover den Preis der Karl Kaus-Stiftung für seine Verdienste um den Tier- und Naturschutz. Eilert Voß hat über Jahre bei jedem Wetter beharrlich Jagdverstöße, vor allem bei der Wasservogeljagd, aufgedeckt und dokumentiert. Alle Anzeigen verliefen im Sande, er selbst wurde wegen „Jagdstörung“ verurteilt. Viele Medien haben bereits über seinen Einsatz berichtet, und es gab sogar üble Verrisse vom jagenden Journalisten für Jäger: NDR-Reportage: „Gänsekrieg in Ostfriesland“- mehr Ente als Gans.

Lieber Eilert, auch auf diesem Wege einen herzlichen Glückwunsch zu Deinem Preis. Und was wären die Wattenrat-Seiten ohne Deine Bilder!

dpa-Redakteur Hans-Christian Wöste hat eine schöne und ausführliche Würdigung geschrieben, die wir nachstehend mit freundlicher Genehmigung der dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH, Hamburg, www.dpa.de veröffentlichen. Sein Beitrag erschien in vielen Tageszeitungen. Eilert Voß´ Dankesrede anlässlich der Preisverleihung können Sie ganz unten nachlesen. Nur die „Emder Zeitung“, dort wo Eilert Voß wohnt, berichtete am 04. November lediglich in einer „Kurzmitteilung“ über die Preisvergabe, und versah sich auch noch mit dem Tag, an dem der Preis übergeben wurde…

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