NDR-Fernsehen: Naturschutzverbände und Mitgliederwerbung: optische Täuschung!

Screenshot: NDR_Panorama3_21. August 2012

Das NDR-Fernsehen startete gestern Abend seine neues Politikmagazin „Panorama 3“. Darin wurden in einem Beitrag des NDR-Reportes Jörg Hilbert u.a. die fragwürdigen Mitgliederwerbemethoden auch vom Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) und am Schluss auch des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) aufgezeigt. Die Agentur Wesser engagiert Studentinnen und Studenten, schult diese gründlich und schickt sie als Drückerkolonnen an die Haustüren, um neue Mitglieder für diese Naturschutzverbände zu werben. Die Werber tragen dazu ein T-Shirt der jeweiligen Organisation, für die sie werben. weiter »

Panorama: „Geld statt Widerstand – wie sich Umweltverbände kaufen lassen“, ein Kommentar

Screenshot: Panorama_Geld-statt-Widerstand_15Maerz2012

Ein Kommentar von Manfred Knake zur Fernsehsendung Panorama: „Geld statt Widerstand – wie sich Umweltverbände kaufen lassen“, Das Erste, 15. März 2012, 21:45h. So die Ankündigung:

„Umweltverbände: Das sind die Anwälte der Natur, sie kämpfen gegen
Verschmutzung und Zerstörung, treten ein für das Gute! Niemals würden
sie gegen Geld ihren Protest zurückziehen. Doch die Realität sieht
ziemlich anders aus: Immer wieder zahlen Firmen für geplante
Großprojekte Geld in eine Umweltstiftung und die Verbände verzichten
im Gegenzug auf eine Klage. Ein Prinzip, das hervorragend funktioniert
– zum Beispiel beim gigantischen Off-Shore-Windpark „Nordergründe“,
der im Wattenmeer vor Wangerooge geplant ist, bei der Emsvertiefung
für die Überführung riesiger Kreuzfahrtschiffe oder beim Ausbau des
Lübecker Flughafens.Ablasshandel statt Protest„Kuhhandel“ – so nennen das aktive Naturschützer wie Manfred Knake,
der sich seit Jahrzehnten für den Vogelschutz in der Nordsee einsetzt:
„Die Funktionäre der Naturschutzverbände agieren derzeit völlig
abgehoben. Sie haben ihre Ziele aus den Augen verloren. Haben ihre
Anstrengungen verdoppelt, aber nicht Richtung Naturschutz, sondern in
Richtung Geld.“
Die Naturschutzverbände argumentieren, mit den Millionen aus der
Industrie könne man die Natur vor allem an anderer Stelle fördern –
mit Hilfe der Stiftungen. Ob das die Naturzerstörungen tatsächlich
ausgleichen kann, ist jedoch äußerst fraglich. Panorama über den
Ablasshandel der Umweltverbände.
Stand: 15.03.2012 09:41 weiter »

„Gedrückte“ Naturschützer: Zeit für eine Naturschutzwende

Screenshot der Agentur Wesser GmbH: Drückerkolonne für den NABU

Naturschutz ohne engagierte Naturschützer geht nicht. „Engagiert“ heißt aber auch, dass man sich fachlich einbringt, Belastbarkeit und Durchhaltevermögen mitbringt, also auch mit dem Herzen dabei ist. Allerdings:  Man macht sich überwiegend keine Freunde mit diesem „Hobby“. Einen ganz besonderen Weg der Mitgliederwerbung haben die großen Naturschutzverbände NABU und BUND eingeschlagen, sie haben dazu die Agentur Wesser GmbH   in Stuttgart mit der Mitgliederwerbung engagiert. Wesser heuert Studenten an, die Naturschützer mimen und Klinken putzen müssen.

weiter »

„Energiewende“: gemeinsame Sache von Naturschutzverbänden und Netzbetreibern

"Energiewende" oder Profit für wenige Betreiber? Wind"park" Westerholt, LK Wittmund, im Hintergrund das Turbinenfeld Utgast/LK Wittmund

Die großen  Naturschutzverbände, wenn man sie denn noch so nennen kann, setzen sich inzwischen für den vehementen Ausbau der Windenergie im Lande ein, treten als Ökostromanbieter auf und machen nun auch gemeinsame Sache mit dem Netzbetreiber TenneT aus den Niederlanden und Deutschland. Die „üblichen Verdächtigen“ Umweltverbände wollen erklärtermaßen die „Energiewende“ zusammen TenneT  beschleunigen, so, als ob dies ihre Aufgabe, ihr „Kerngeschäft“ wäre.

weiter »

Nicht nur am Martinstag: Zugvogelbratpfannenjäger und andere Missstände im Wattenmeer, ein Leserbrief

Erst Zugvogeltage, dann Bratpfanne: Das Ende einer Gans

Der Legende nach schnatterten die Gänse aufgeregt im Gänsestall, als der heilige Sankt Martin sich in Tours dort versteckte, um sich so seinem ihm angetragenen Amt als Bischof zu entziehen. Durch den Gänselärm wurde er entdeckt, das Amt war seins. Als „Dank“ für den verräterischen Lärm wird nun in vielen katholischen Landesteilen am 11. November eine Martinsgans verspeist, in der Regel eine Hausgans. Derzeit wird aber in vielen Landesteilen auch wieder Jagd auf wildlebende ziehende Gänse aus der Arktis gemacht, die noch vor wenigen Tagen anlässlich der „3. Zugvogeltage“, veranstaltet von der Verwaltung des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer , auf vielen Veranstaltungen an der Küste bewundert werden konnten. Vieler dieser Zugvögel sind nun bereits tot, deponiert in der Tiefkühltruhe oder wurden verspeist, verendet im Schrotfeuer vieler Jäger, mehr oder weniger legal (wenn sie bei Dunkelheit und Nebel erlegt wurden, ohne sie nach jagdbaren und nicht jagdbaren Arten unterscheiden zu können), auch in Vogelschutzgebieten, von der EU-Kommission und den Ländern ausgewiesene Refugien, die keine sind.

weiter »

„Bekenntnisse eines Öko-Terroristen“: Film über Paul Watson, Sea Shepherds

Sreeenshot von http://www.seashepherd.org/

Kommentar von Manfred Knake

Am 10. November kommt der Film „Bekenntnisse eines Öko-Terroristen“ in die deutschen Kinos.

Auch der Wattenrat soll "Terror" sein, schreiben die Gänseschießer an der Ems

Nein, der Wattenrat ist nicht gemeint, obwohl wir von Gänsejägern an der Ems laut Schneemalereien als „Terror“organisation bezeichnet werden.

Es geht um den Kapitän Paul Watson, Mitbegründer von „Greenpeace“, der diese Organisation nach sehr viel internem Stress verließ und die „Sea Shepherds“ gründete. Seine Organisation nutzt seegehende Schiffe und die Kamera als Waffe, um auf die unglaublichen Schlächtereien auf See an Walen,  Robben oder Fischen weltweit aufmerksam zu machen; er hat Walfangschiffe versenkt, wurde selbst beschossen und eingesperrt, aber er macht immer noch weiter.

weiter »

Dornumersiel: Nationalparkplatz

Dornumersiel: Nationalparkplatz mit Ringelgänsen

So langsam nähert sich die Tourismussaison dem Ende, es wird ruhiger im und am Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer, bis Weihnachten, wenn der Ansturm erneut einsetzt. Die Massen, die jährlich die Küste besuchen, machen auch da Urlaub, wo es oft schon „besetzt“ ist, und zwar von denen, für die der Nationalpark eigentlich eingerichtet wurde, z.B. für rastende Zugvögel wie diese Ringelgänse aus Sibirien, die hier seit Anfang September durchziehen oder verweilen, bis das Nahrungsangebot erschöpft ist. Die Qualität der Rastgebiete hat vielerorts trotz des Status „Nationalpark“ oder „Weltnaturerbe“ abgenommen. weiter »

NDR-Bericht zum Tauschhandel der Naturschutzverbände: BUND und NABU reagieren

Moderner Verbändenaturschutz?

Nach den skandalösen Enthüllungen durch den WDR/SWR-Fernsehfilm über die Kungeleien des World Wide Fund for Nature (WWF) mit der Industrie „Der Pakt mit dem Panda“  zeigte nun der NDR Beispiele für finanzielle Tauschgeschäfte von BUND und NABU bei Industrieprojekten, in denen über Klageverzicht bei Großprojekten gegen Bares für Stiftungen  berichtet wurde (dieser für den WWF sehr unangenehme Film wurde mehrfach wieder aus dem Netz genommen, lässt sich aber auch immer wieder unter neuen URLs finden) . Genau wie damals der WWF wiesen nun auch BUND und NABU die vom NDR erhobenen Vorwürfe zurück. Mit fragwürdigen Argumenten.

weiter »

NDR-Fernsehen: Bericht über „Tauschgeschäfte“ bei Naturschutzverbänden, Klageverzicht gegen Bares

Klageverzicht gegen Bares: Naturschutzverbände auf Abwegen

Am 14. August 2011 trafen sich ein NDR-Fernsehteam und Reiner Schopf sowie Manfred Knake vom Wattenrat am Richtenberg See im Landkreis Nordvorpommern, um Aufnahmen und Interviews für einen Beitrag in der Sendung „Menschen und Schlagzeilen“ zu machen. Richtenberg deshalb, weil Reiner Schopf  in der Nähe seinen Ruhesitz nach mehr als 30 Jahren als Inselvogt auf der Vogelinsel Memmert hat. Der Inhalt dieses Beitrages beschäftigte sich mit den „Tauschgeschäften“ der Umweltverbände BUND oder NABU: Abkaufen von Klagen gegen Industrieprojekte gegen Bares für Umweltstiftungen, das dann erst das Projekt sicher und ohne juristische Hemmnisse durchführbar macht. Das ist inzwischen die gängige fragwürdige Praxis. Darüber wurde am Beispiel des Wattenmeer-Wind“parks“ Nordergründe bei Wangerooge schon ausführlich auf den Wattenrat-Seiten berichtet: BUND fällt schon wieder um: Klageverzicht und Vergleich bei Wattenmeerwindpark “Nordergründe”. Schämt Euch!

weiter »

Wenn der NABU an der Haustür klingelt: Mitgliederwerbung mit Drückerkolonnen

Nun klingeln sie wieder, die Drückerkolonnen, die bundesweit, nicht nur in Ostfriesland, neue Mitglieder für den NABU werben sollen. Ob mit solchen Neu-Mitgliedern tatsächlich vor Ort ein engagierter, fachlich orientierter Naturschutz ermöglich wird, ist höchst fraglich; es werden eher Mitglieder sein, die mit Ökotainment unterhalten werden wollen, zahlende Karteileichen eben. Diese Art der Mitgliederwerbung und der Spendenbuchhaltung, nicht nur beim NABU,  steht seit Jahren in der Kritik. Das einfache Mitglied vor Ort weiß  kaum etwas davon, wie die Funktionäre in den Geschäftsstellen mit den Vereinsfinanzen jonglieren.

weiter »