NDR-Reportage: „Gänsekrieg in Ostfriesland“- mehr Ente als Gans

Screenshot (Bildzitat), NDR-Gänsekrieg

NDR-Reportage: „Gänsekrieg in Ostfriesland“- mehr Ente als Gans, Schädlingsbekämpfer oder Jäger?

von Manfred Knake

Im November 2012 drehte der Regisseur und Autor Lutz Wetzel der Magnum Mediaproduktion für den NDR-Sendeplatz “N3 Reportage” einen Fernsehfilm von 30 Minuten Länge. Titel der Reportage: Gänsekrieg in Ostfriesland, ausgestrahlt am 15. März 2013.

Dazu lud er Eilert Voß und mich schriftlich ein, in dem Beitrag mitzumachen und unsere Sicht der Dinge der Zugvogeljagd in die Kamera zu sprechen. Dieses Angebot nahmen wir gerne an, versprachen wir uns doch eine detaillierte Berichterstattung zu den unglaublichen Vorgängen bei der Wasservogel- und Zugvogeljagd im Naturschutzgebiet „Petkumer Deichvorland“, Teil eines EU-Vogelschutzgebietes. Lutz Wetzel ist selber Jäger, im Mailwechsel versicherte er aber: „Ich stehe der Jagd in vielen Bereichen kritisch gegenüber, vor allem auch den Auswüchsen der Vogeljagd, die mich immer wieder mit Empörung erfüllt.“ weiter »

NDR-Fernsehen: Naturschutzverbände und Mitgliederwerbung: optische Täuschung!

Screenshot: NDR_Panorama3_21. August 2012

Das NDR-Fernsehen startete gestern Abend seine neues Politikmagazin „Panorama 3“. Darin wurden in einem Beitrag des NDR-Reportes Jörg Hilbert u.a. die fragwürdigen Mitgliederwerbemethoden auch vom Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) und am Schluss auch des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) aufgezeigt. Die Agentur Wesser engagiert Studentinnen und Studenten, schult diese gründlich und schickt sie als Drückerkolonnen an die Haustüren, um neue Mitglieder für diese Naturschutzverbände zu werben. Die Werber tragen dazu ein T-Shirt der jeweiligen Organisation, für die sie werben. weiter »

Nebeltöpfe: BUND-Reaktion auf Panorama-Sendung „Geld statt Widerstand“

Quelle: Screenshot: BUND-LV Niedersachsen,17 März 2012

Der Umweltverband BUND (“Freunde der Erde”) reagiert unglaublich dreist auf die Panorama-Berichterstattung vom 15. März 2012 „Geld statt Widerstand-Wie sich Umweltverbände kaufen lassen“ und zündet Nebeltöpfe. In der Sendung wurde vom Wattenrat und von der BI „Rettet die Ems“ moniert, dass der BUND Stiftungsgeld gegen Bares bei der Planung des Wattenmeer-Wind“parks“ Nordergründe bei Wangerooge gegen die Zurückziehung einer Klage beim Verwaltungsgericht  Oldenburg kassierte oder an der Ems gegen millionenschwere Ems-Fonds-Mittel mit dem Land Niedersachsen gekungelt wird, der dem desolaten Zustand der Ems bisher nichts genützt hat.

weiter »

Panorama: „Geld statt Widerstand – wie sich Umweltverbände kaufen lassen“, ein Kommentar

Screenshot: Panorama_Geld-statt-Widerstand_15Maerz2012

Ein Kommentar von Manfred Knake zur Fernsehsendung Panorama: „Geld statt Widerstand – wie sich Umweltverbände kaufen lassen“, Das Erste, 15. März 2012, 21:45h. So die Ankündigung:

“Umweltverbände: Das sind die Anwälte der Natur, sie kämpfen gegen
Verschmutzung und Zerstörung, treten ein für das Gute! Niemals würden
sie gegen Geld ihren Protest zurückziehen. Doch die Realität sieht
ziemlich anders aus: Immer wieder zahlen Firmen für geplante
Großprojekte Geld in eine Umweltstiftung und die Verbände verzichten
im Gegenzug auf eine Klage. Ein Prinzip, das hervorragend funktioniert
- zum Beispiel beim gigantischen Off-Shore-Windpark “Nordergründe”,
der im Wattenmeer vor Wangerooge geplant ist, bei der Emsvertiefung
für die Überführung riesiger Kreuzfahrtschiffe oder beim Ausbau des
Lübecker Flughafens.Ablasshandel statt Protest“Kuhhandel” – so nennen das aktive Naturschützer wie Manfred Knake,
der sich seit Jahrzehnten für den Vogelschutz in der Nordsee einsetzt:
“Die Funktionäre der Naturschutzverbände agieren derzeit völlig
abgehoben. Sie haben ihre Ziele aus den Augen verloren. Haben ihre
Anstrengungen verdoppelt, aber nicht Richtung Naturschutz, sondern in
Richtung Geld.”
Die Naturschutzverbände argumentieren, mit den Millionen aus der
Industrie könne man die Natur vor allem an anderer Stelle fördern -
mit Hilfe der Stiftungen. Ob das die Naturzerstörungen tatsächlich
ausgleichen kann, ist jedoch äußerst fraglich. Panorama über den
Ablasshandel der Umweltverbände.
Stand: 15.03.2012 09:41 weiter »

NDR-Bericht zum Tauschhandel der Naturschutzverbände: BUND und NABU reagieren

Moderner Verbändenaturschutz?

Nach den skandalösen Enthüllungen durch den WDR/SWR-Fernsehfilm über die Kungeleien des World Wide Fund for Nature (WWF) mit der Industrie „Der Pakt mit dem Panda“  zeigte nun der NDR Beispiele für finanzielle Tauschgeschäfte von BUND und NABU bei Industrieprojekten, in denen über Klageverzicht bei Großprojekten gegen Bares für Stiftungen  berichtet wurde (dieser für den WWF sehr unangenehme Film wurde mehrfach wieder aus dem Netz genommen, lässt sich aber auch immer wieder unter neuen URLs finden) . Genau wie damals der WWF wiesen nun auch BUND und NABU die vom NDR erhobenen Vorwürfe zurück. Mit fragwürdigen Argumenten.

weiter »

Der NDR: Das Letzte im Norden, Windkraftpropaganda mit BWE-Präsidenten

Screenshot NDR

Gestern Abend im NDR-Fernsehen:

Die Küsten des Nordens (2): Von Hamburg zu den Halligen

“Im Simonsberger Koog hat Hermann Albers gelernt, mit dem Wind umzugehen. Er nutzt die Kraft des Windes und erzeugt mit 13 Windmühlen Strom für das öffentliche Netz – für sein Elektrofahrrad bleibt da auch noch immer etwas übrig.”

Vorgestellt wurde Hermann Albers als biederer Landwirt, Familienmensch und Windmüller, der mit seinen zahlreichen Riesenpropellern die “Landschaft erhält” und dafür sorgt, dass die Nordsee nicht weiter ansteigt, das Klima schützt er mit seinen Anlagen sowieso. Dafür sind seine Kinder stolz auf ihn. Und dann lädt er auch noch sein Elektrofahrrad fürs weitgehend uninformierte Fernsehvolk an der Steckdose in seiner Windkraftanlage auf, aus der aber stabiler Netzstrom von überwiegend Wärmekraftwerken kommt.

weiter »

Niedersachsen propagiert Outdoor-Sportarten “im Einklang mit der Natur”, NDR1 macht den Staatsrundfunk

Natursportler im Weltnatuerbe Wattenmeer: Seekajakfahrer aus den Niederlanden auf Langeoog

Der gezielte Abbau von Naturschutzstandards ist seit Jahren Thema im Land Niedersachen. Nun setzt das niedersächsische Umweltministerium noch eins drauf: Die Pressemitteilung des Umweltministeriums propagiert „Outdoor-Sportarten“ im „Gleichklang mit der Natur“, was immer das heißen soll. Angeblich können „Sport und Naturschutz ein Team sein“, so das staatliche Geschwätz. Niemand käme auf die Idee, Naturschutz auf Rasenplätzen des Fußballs oder Tennis zu fordern, aber umgekehrt geht es.

weiter »

Meyer-Kreuzfahrtschiffe: Die “See-Schwäche” des Norddeutschen Rundfunks

Der mediale Tanz um das Goldene Kalb der Meyer Werft: Kreuzfahrtschiffe

Was der Wattenrat seit Jahren beklagt, hat nun auch das FAZ-Blog im FAZ.net aufgegriffen:

Viele Medien, und hier im Norden der NDR, blenden Umweltprobleme durch die Meyer Werft und ihre riesigen Kreuzfahrtschiffe auf der viel zu engen Ems einfach weitgehend aus. Sie tanzen den medialen Tanz um das Goldene Kalb „Kreuzfahrtschiff“ und deren Schicki-Micki-Klientel intensiv mit. Seit Jahren beklagen die Natur- und Umweltgruppierungen an der Ems die völlig einseitige Jubelberichterstattung über die Meyer Werft und ihre Musikdampfer, deren Faszinosum vor allem der NDR erlegen ist. weiter »

Ems: Meyer-Musikdampfer “Celebrity Eclipse” durch den Fluss gequält

Der Meyer-Neubau mit dem nicht ganz so griffigen Namen  “Celebrity Eclipse “  wurde gestern von der Meyer Werft im binnenländischen Papenburg mit Schlepperhilfe über die viel zu enge Ems 40km weit bis an die Nordsee gequält. Damit das Schiff in den geschundenen und viel zu engen Fluss passte, musste die Ems mit dem Stauwerk bei Gandersum aufgestaut werden. In der Folge soffen die Außendeichsbereiche des Flusses ab.

"Celebrity Eclipse" passiert Oldersum

weiter »