Windkraft: unzureichende Entfernung der Altfundamente – Panorama3 berichtet- Landkreise Aurich und Wittmund kreativ mit der Wahrheit

Windpark Utgast, LK Wittmund/NDS: Bagger mit Betonmeißel entfernt Fundament einer Tacke-TW 600-Altanlage, Oktober 207 – Foto (C:) Manfred Knake

Am Dienstag, 23. Januar 2018, berichtete das NDR-Fernsehen auf dem Programmplatz Panorama3 über die nur unzureichende und damit eigentlich gesetzwidrige Entfernung von Betonfundamenten von Windkraft-Altanlagen: „Rückbau bei Windrädern oft mangelhaft“
Der ursprünglich darin auch vorgesehene Beitrag aus dem gerade repowerten Windpark Utgast und der „Zeiger“-Mühle im Landkreis Wittmund/NDS wurde allerdings „aus redaktionellen Gründen“, so die Mail eines Mitarbeiters der Panorama3 – Redaktion (Zeitgeschehen / Abt. Innenpolitik) vom 19. Januar, gestrichen. Gedreht wurde in Utgast und am Altfundament der „Zeiger“-Mühle in Oldendorf/Bensersiel mit Wattenrat-Mitarbeiter Manfred Knake im November 2017. weiter »

Windenergie: BUND-Klage gegen Freiherr zu Guttenberg zurückgezogen

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Wo Naturschutz draufsteht, muss kein Naturschutz drin sein. Auch mit Windenergie kann man Havarien erleiden. Foto (C): Manfred Knake

Am 05. August 2015 sendete das ARD-Magazin „plusminus“ einen kritischen Beitrag zur Verflechtung des Umweltverbandes Bund Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) mit der Windenergiewirtschaft, in dem u.a. auch BUND-Mitbegründer Freiherr Enoch zu Guttenberg interviewt wurde. In der Sendung dabei waren u.a. Harry Neumann, ehemaliger Vorsitzender des BUND Rheinland-Pfalz und Manfred Knake vom Wattenrat Ostfriesland. Zu Guttenberg und Neumann sind inzwischen aus dem BUND ausgetreten. Knake hat den BUND schon vor zwanzig Jahren verlassen. Das war nach einer Landesdelegiertenversammlung in Delmenhorst, wo der mit wechselnden Etiketten auftretende damalige energiepolitische Sprecher des BUND und gleichzeitiger Leiter der Niedersächsischen Energieagentur Stephan Kohler (später Leiter der Deutschen Energieagentur, ab 2015 Vorsitzender im GETEC-Fachbeirat. GETEC ist ein Energiedienstleister mit Schwerpunkt „Erneuerbare Energie“) Knakes kritische Wortbeiträge zur Windenergienutzung mit den absehbaren Auswirkungen auf Mensch, Natur und Landschaft zu unterbinden versuchte.

Der BUND-Bundesvorsitzende Prof. Hubert Weiger kündigte nach der plusminus-Sendung eine Klage gegen zu Guttenberg wegen seiner Äußerungen der engen Verflechtung des BUND mit der Windenergiewirtschaft und der damit verbundenen unzureichenden Verfolgung von Naturschutzinteressen an. weiter »

„Das Beste am Norden“ am Nationalpark: NDR2 will es krachen lassen

Screenshot (Bildzitat), 23. Dez. 2015

Screenshot (Bildzitat), 23. Dez. 2015

Man glaubt es kaum, dreister geht es fast nicht: Die jahrelange Diskussion über den Unsinn von Böllern und Raketen im und am Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer („Weltnaturerbe“) ist an den Tourismusmachern und dem Norddeutschen Rundfunk (Radiosender NDR 2) spurlos vorübergegangen! Die Touristiker des Nordseeheilbades Norden- Norddeich planen in Zusammenarbeit mir dem NDR „eine einzigartige Silvesterparty mit Potenzial zum Standardevent“. „Ein Zelt gibt es zwar nicht, dafür aber Außenstände, professionelle musikalische Unterhaltung und ein Feuerwerk. […] Feuerwerkskörper selbst mitzubringen ist vor dem Hintergrund, dass dort viele Familien mit Kindern den Jahrseswechsel verbringen werden, nicht verboten“, so die Ankündigung und der Kurdirektor Armin Korok in der Lokalzeitung. Der Ort des „Events“ vor dem Deich im Strandbereich von Norddeich grenzt unmittelbar an den Nationalpark. Feuerwerke über dem Nationalpark sind nach dem Nationalparkgesetz aus Artenschutzgründen verboten. Dabei ist es völlig unerheblich, ob die die Feuerwerke im oder außerhalb des Nationalparks gezündet werden. Die Vögel des Wattenmeeres reagieren panisch auf die Lichteffekte und Explosionen, die kilometerweit in das Großschutzgebiet hineinwirken. Der Nationalpark ist auch EU-Vogelschutzgebiet; das Bundesnaturschutzgesetz schreibt eine Verträglichkeitsprüfung VOR solchen Aktionen (Projekten) vor, die aber mit Sicherheit nicht vorliegt. Nach diesem Gesetz sind mutwillige Störungen von Tieren verboten und damit eine Ordnungswidrigkeit, gewerbsmäßige Störungen und Vertreibungen können als Straftat geahndet werden. weiter »

Umgehungsstraße Bensersiel im „faktischen Vogelschutzgebiet“: NDR berichtete in „Panorama3“

Screenshot NDR

Am 16. September 2014 im NDR-Fernsehen, 21.15h, Programmplatz „Panorama3“, Text und Film:  „Bensersiel: Umgehungsstraße droht Abriss“

Den Beitrag können Sie hier sehen: http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/Bensersiel-Umgehungsstrasse-droht-Abriss,bensersiel134.html

Bensersiel an der Nordseeküste ist ein beliebtes Touristenziel: Von hier fahren die Fähren nach Langeoog, der Nationalpark Wattenmeer beginnt vor der Haustür – und rund herum: ein Vogelschutzgebiet. Das ist schön, aber auch unpraktisch, etwa wenn es um die Planung neuerStraßen und Baugebiete geht. Die Bensersieler haben genau das nun schmerzlich erfahren müssen.Denn ihre erst vor drei Jahren feierlich eröffnete Umgehungsstraße ist ein illegaler Schwarzbau. Das hat das Bundesverwaltungsgericht Leipzig nun in letzter Instanz festgestellt. […]“ weiter »

Schöne Fernsehbilder aus Ostfriesland: Die Kunst des Wegsehens

Screenshot_Bildzitat: WDR-Sendung 10. Sept. 2013

Am 10. September 2013 wiederholte das WDR-Fernsehen einen Film des NDR aus dem Jahr 2007:

Ostfriesland

Sieben Inseln und ein Meer (2007)

„Ostfriesenwitze kennt jeder. Kaum ein Landstrich Deutschlands ist so klischeebehaftet wie Ostfriesland. Seine Bewohner gelten als verschrobene, schweigsame Teetrinker, das Land als rau und spröde. Ostfriesland, die Halbinsel zwischen Jade und Ems ist tatsächlich etwas Besonderes, ein eigenwilliger Landstrich mit vielen Gesichtern.[….]“

Nur: In Szene gesetzte Halbwahrheiten sind eben keine Wahrheiten. Nicht nur mit Worten, auch mit Bildern kann man lügen. Dieser Film bedient genau die Klischees, die die Ankündigung nennt. weiter »

NDR-Reportage: „Gänsekrieg in Ostfriesland“- mehr Ente als Gans

Screenshot (Bildzitat), NDR-Gänsekrieg

NDR-Reportage: „Gänsekrieg in Ostfriesland“- mehr Ente als Gans, Schädlingsbekämpfer oder Jäger?

von Manfred Knake

Im November 2012 drehte der Regisseur und Autor Lutz Wetzel der Magnum Mediaproduktion für den NDR-Sendeplatz „N3 Reportage“ einen Fernsehfilm von 30 Minuten Länge. Titel der Reportage: Gänsekrieg in Ostfriesland, ausgestrahlt am 15. März 2013.

Dazu lud er Eilert Voß und mich schriftlich ein, in dem Beitrag mitzumachen und unsere Sicht der Dinge der Zugvogeljagd in die Kamera zu sprechen. Dieses Angebot nahmen wir gerne an, versprachen wir uns doch eine detaillierte Berichterstattung zu den unglaublichen Vorgängen bei der Wasservogel- und Zugvogeljagd im Naturschutzgebiet „Petkumer Deichvorland“, Teil eines EU-Vogelschutzgebietes. Lutz Wetzel ist selber Jäger, im Mailwechsel versicherte er aber: „Ich stehe der Jagd in vielen Bereichen kritisch gegenüber, vor allem auch den Auswüchsen der Vogeljagd, die mich immer wieder mit Empörung erfüllt.“ weiter »

NDR-Fernsehen: Naturschutzverbände und Mitgliederwerbung: optische Täuschung!

Screenshot: NDR_Panorama3_21. August 2012

Das NDR-Fernsehen startete gestern Abend seine neues Politikmagazin „Panorama 3“. Darin wurden in einem Beitrag des NDR-Reportes Jörg Hilbert u.a. die fragwürdigen Mitgliederwerbemethoden auch vom Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) und am Schluss auch des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) aufgezeigt. Die Agentur Wesser engagiert Studentinnen und Studenten, schult diese gründlich und schickt sie als Drückerkolonnen an die Haustüren, um neue Mitglieder für diese Naturschutzverbände zu werben. Die Werber tragen dazu ein T-Shirt der jeweiligen Organisation, für die sie werben. weiter »

Nebeltöpfe: BUND-Reaktion auf Panorama-Sendung „Geld statt Widerstand“

Quelle: Screenshot: BUND-LV Niedersachsen,17 März 2012

Der Umweltverband BUND („Freunde der Erde“) reagiert unglaublich dreist auf die Panorama-Berichterstattung vom 15. März 2012 „Geld statt Widerstand-Wie sich Umweltverbände kaufen lassen“ und zündet Nebeltöpfe. In der Sendung wurde vom Wattenrat und von der BI „Rettet die Ems“ moniert, dass der BUND Stiftungsgeld gegen Bares bei der Planung des Wattenmeer-Wind“parks“ Nordergründe bei Wangerooge gegen die Zurückziehung einer Klage beim Verwaltungsgericht  Oldenburg kassierte oder an der Ems gegen millionenschwere Ems-Fonds-Mittel mit dem Land Niedersachsen gekungelt wird, der dem desolaten Zustand der Ems bisher nichts genützt hat.

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Panorama: „Geld statt Widerstand – wie sich Umweltverbände kaufen lassen“, ein Kommentar

Screenshot: Panorama_Geld-statt-Widerstand_15Maerz2012

Ein Kommentar von Manfred Knake zur Fernsehsendung Panorama: „Geld statt Widerstand – wie sich Umweltverbände kaufen lassen“, Das Erste, 15. März 2012, 21:45h. So die Ankündigung:

„Umweltverbände: Das sind die Anwälte der Natur, sie kämpfen gegen
Verschmutzung und Zerstörung, treten ein für das Gute! Niemals würden
sie gegen Geld ihren Protest zurückziehen. Doch die Realität sieht
ziemlich anders aus: Immer wieder zahlen Firmen für geplante
Großprojekte Geld in eine Umweltstiftung und die Verbände verzichten
im Gegenzug auf eine Klage. Ein Prinzip, das hervorragend funktioniert
– zum Beispiel beim gigantischen Off-Shore-Windpark „Nordergründe“,
der im Wattenmeer vor Wangerooge geplant ist, bei der Emsvertiefung
für die Überführung riesiger Kreuzfahrtschiffe oder beim Ausbau des
Lübecker Flughafens.Ablasshandel statt Protest„Kuhhandel“ – so nennen das aktive Naturschützer wie Manfred Knake,
der sich seit Jahrzehnten für den Vogelschutz in der Nordsee einsetzt:
„Die Funktionäre der Naturschutzverbände agieren derzeit völlig
abgehoben. Sie haben ihre Ziele aus den Augen verloren. Haben ihre
Anstrengungen verdoppelt, aber nicht Richtung Naturschutz, sondern in
Richtung Geld.“
Die Naturschutzverbände argumentieren, mit den Millionen aus der
Industrie könne man die Natur vor allem an anderer Stelle fördern –
mit Hilfe der Stiftungen. Ob das die Naturzerstörungen tatsächlich
ausgleichen kann, ist jedoch äußerst fraglich. Panorama über den
Ablasshandel der Umweltverbände.
Stand: 15.03.2012 09:41 weiter »

NDR-Bericht zum Tauschhandel der Naturschutzverbände: BUND und NABU reagieren

Moderner Verbändenaturschutz?

Nach den skandalösen Enthüllungen durch den WDR/SWR-Fernsehfilm über die Kungeleien des World Wide Fund for Nature (WWF) mit der Industrie „Der Pakt mit dem Panda“  zeigte nun der NDR Beispiele für finanzielle Tauschgeschäfte von BUND und NABU bei Industrieprojekten, in denen über Klageverzicht bei Großprojekten gegen Bares für Stiftungen  berichtet wurde (dieser für den WWF sehr unangenehme Film wurde mehrfach wieder aus dem Netz genommen, lässt sich aber auch immer wieder unter neuen URLs finden) . Genau wie damals der WWF wiesen nun auch BUND und NABU die vom NDR erhobenen Vorwürfe zurück. Mit fragwürdigen Argumenten.

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