Rote Mappe, Weiße Mappe: Naturschutz-Ping-Pong mit der Landesregierung

NHB_2015Jährlich findet das Ritual des Austausches zwischen dem Niedersächsischen Heimatbund (NHB) und der jeweiligen Landesregierung in Niedersachsen statt: Der NHB als staatlich anerkannter Naturschutzverband, der auch vom Land Niedersachsen gefördert wird, formuliert Missstände und Anregungen im Natur-, Landschafts- und Denkmalschutz in einer „Roten Mappe“. Die Landesregierung antwortet anschließend, wenn überhaupt zu allen Punkten, in einer „Weißen Mappe“. Wirklich abgestellt werden die vorgebrachten Missstände des NHB aber in der Regel nicht. Die Antworten der Landesregierung sind nicht selten hanebüchen und gehen so oft am geschilderten Sachverhalt völlig vorbei, siehe auch die nachfolgenden Themen in der Weißen Mappe, die auch schon Eingang beim Wattenrat gefunden haben: weiter »

Niedersächsischer Heimatbund legt „Rote Mappe“ vor: Kritik am Zustand des Nationalparks Wattenmeer- Persilschein der Landesregierung für Nationalparkverwaltung

Kitesurfer vertreiben Rastvögel aus strengster Schutzzone: Upleward, LK/Aurich

Jährlich erscheint die „Rote Mappe“ des Niedersächsischen Heimatbundes (NHB) u.a. zum Zustand der Natur, die der Landesregierung vorgelegt wird. Die antwortet darauf mit der „Weißen Mappe“, ein jahrzehntelanger Dialog-Pingpong ohne Folgen. In diesem Jahr wurde der Zustand des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer aufgegriffen, im Detail die fragwürdige Genehmigungspraxis der Nationalparkverwaltung bei der Genehmigung von Kitesurferflächen in den Zwischenzonen, wo die Verwendung von Drachen eigentlich ausdrücklich verboten (!) ist. Der Wattenrat hat seit Jahren auf diesen Missstand im Nationalpark hingewiesen   (Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer: Immer mehr Kitesurfer, Peterchens Irrfahrt im Weltnaturerbe )

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