Regenbrachvögel an der Ems

 

Regenbrachvögel im Watt der Ems, NSG "Petkumer Deichvorland"

Man hört sie eher als dass man sie sieht: Ein helles kicherndes Trillern weit oben aus der Luft verrät den Regenbrachvogel (Numenius phaeopus), der im Frühjahr auf dem Heimzug und ab Juli auf dem Wegzug aus den Brutgebieten Station in Ostfriesland macht. Sein Verwandter ist der Große Brachvogel, der aber deutlich größer ist. Regenbrachvögel erkennt man sicher an der Stimme und den rahmfarbenen Überaugenstreifen, die der Große Brachvogel nicht hat. weiter »

NSG „Petkumer Deichvorland“ an der Ems: Nationalpark rein, Jagd raus!

Nonnengänse suchen nach dem Verlassen ihrer Schlafplätze die Äsungsflächen im NSG "Petkumer Deichvorland"auf, im Hintergrund das Emsstauwerk, 27. Nov. 2011, 08:11h

Wattenrat Ostfriesland, Pressemitteilung 29. November 2011

Foto: Nonnen- oder Weißwangengänse: Aufsuchen der Äsungsflächen nach Verlassen des Schlafplatzes  im NSG „Petkumer Deichvorland“ am 27.Nov. 2011 bei Starkwind, im Hintergrund Emssperrwerk, Foto (C): Eilert Voß/Wattenrat

Aufgrund der hohen Rastvogeldichte von arktischen Gänsen an der Ems in den EU-Vogelschutzgebieten der Emsmarschen fordert der Wattenrat Ost-Friesland die Einstellung der Jagd auf diesen Flächen. Nach wie vor ist es legal, in diesen Schutzgebieten Gänse und Enten bestimmter Arten zu töten. Spaziergängern ist das Betreten der Schutzgebiete nicht erlaubt. Ein herausragendes Rastgebiet für Gänse an der Ems ist das Naturschutzgebiet „Petkumer Deichvorland“ bei Emden, Teil des EU-Vogelschutzgebietes „V10 Emsmarschen Leer-Emden“, obwohl es nur 200 Hektar groß ist. Dieses Schutzgebiet schließt direkt an den Gesamtlebensraum für Wat- und Wasservögel „Dollart“ und das Wattenmeer an. Der Dollart als Meeresbucht gehört bereits teilweise zum Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer.

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Prozesse „Jagdstörung“ Gänsejagd: Spende aus Frankreich

Die Berichterstattung über die „Jagdstörung“ der Gänsejäger an der Ems im EU-Vogelschutz- und Naturschutzgebiet „Petkumer Deichvorland“ ist nicht nur auf Deutschland beschränkt. Spenden für Eilert Voß, der nach der zurückgewiesenen Berufung durch das Landgericht in Aurich nun erhebliche Anwalts- und Gerichtskosten zu tragen hat (den eigenen und den gegnerischen Anwalt sowie die Gerichtskosten für zwei Gerichte), […]

Erich Bolinius (FDP): dick aufgetragen im Naturschutzgebiet „Petkumer Deichvorland“, Falschmeldung vor der Kommunalwahl

Seit Jahren schwelt der Streit um das nur ca. 200 Hektar große Naturschutzgebiet „Petkumer Deichvorland“, Teil eines EU-Vogelschutzgebietes, an der Ems bei Emden. Vor allem die Jagdausübung auf Wasservögel und die ständigen Verstöße gegen das Betretungsverbot des sog. „Teekabfuhrweges“, eines Betonweges, der eigentlich zur Abfuhr des Treibsel aus der Ems gebaut wurde, sind hier die Dauerbrenner. Nach einem verlorenen Rechtsstreit vor dem Lüneburger Oberverwaltungsgericht musste die Stadt nach Jahren der Diskussion und ungezählten Rechtsverstößen sicher stellen, dass der Weg völlig gesperrt bzw. auf einem Teilstück von Jarßum bis Petkum mit Rücksicht auf die Brut- und Rastvögel nur zeitlich befristet vom 15. Juli bis zum 30. September betreten werden darf. Zum politischen Dauerbrenner macht diese Auseinandersetzung Erich Bolinius, FDP-Ratsvorsitzender aus dem  Emder Stadtrat, um damit örtlich Wählerstimmen zu gewinnen, so auch in diesem Jahr.

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Rothalsgans im Naturschutzgebiet „Petkumer Deichvorland“

Rothalsgans im NSG "Petkumer Deichvorland"

Eine Beobachtung der besonderen Art gelang heute Eilert Voß im Naturschutzgebiet „Petkumer Deichvorland“ an der Ems: Inmitten einer Gruppe von Nonnengänsen hielt sich eine einzelne Rothalsgans (Branta ruficollis) auf. Rothalsgänse brüten in der europäischen Arktis im westlichen Sibirien, ihre Winterquartiere befinden sich in Zentralasien und in Südost-Europa an der westlichen Schwarzmeerküste. An der Wattenküste werden sie nur selten gesehen. Rothalsgänse werden wegen ihrer auffälligen Färbung auch als Ziergeflügel gehalten. Diese Rothalsgans war nicht beringt.

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