Windenergie Offshore: Bard bald flügellahm? “Offshore 1″ droht zum Milliardengrab zu werden

Bard bald flügellahm?

Bard in Emden baut den Offshore-Windpark „BARD Offshore 1“ rund 100 Kilometer vor Borkum. Das ist laut WebSeite der Firma „der erste kommerzielle und aktuell leistungsstärkste Hochsee-Windpark Deutschlands […] Ab 2013 hat ´BARD Offshore 1´ mit 80 Windkraftanlagen eine Nennleistung von 400 Megawatt – das entspricht dem Strombedarf von mehr als 400.000 Haushalten. Weitere Projekte sind in Planung.“
… Wenn Bard nicht vorher die finanzielle Puste ausgeht! Schon jetzt ist Bard nicht mehr im Zeitplan und hinkt zwei Jahre hinterher, die Finanzierung wackelt.

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Prof. Succow und die Offshore-Windenergie: “Keine Gefahr für Vögel”, Sitzstangen für Zugvögel!

Leuchtturm "Roter Sand" in der Außenweser bei Nebel, erbaut 1885, Höhe 28m über mittlerem Hochwasser. In unmittelbarer Nähe soll der Wattenmeer-Windpark "Nordergründe" entstehen: derzeitiger Planungsstand 18 Repower-Anlagen, 126m Rotordurchmesser, Gesamthöhe ca. 183 m

Eigentlich ist Prof. Dr. Michael Succow ja ein Leuchtturm des Naturschutzes im Lande. Der Biologe und Agrarwissenschaftler, ein ausgewiesener Moorfachmann aus Greifswald, hat im Osten in den „neuen Bundesländern“ der Republik zu Wendezeiten noch schnell Nationalparks aus der Taufe gehoben. In der Endphase der DDR wurde auf der letzten Ministerratsitzung  am 12. September 1990 das Nationalpark-Programm beschlossen, mit dem sieben Prozent der Fläche der damaligen DDR als Nationalpark oder Biosphärenreservat unter Schutz gestellt wurden. Succow war damals für kurze Zeit Stellvertreter des DDR-Ministers für Natur- und Umweltschutz.

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Windkraft Offshore: Borwin2: Großbaustelle im Wattenmeer-”Weltnaturerbe”

Großbaustelle im "Weltnaturerbe" Wattenmeer, Hilgenriederplate, Kabelanbindung für Offshore-Wind"parks", Borwin 2, August 2011

Derzeit wird im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer („Weltnaturerbe“) wieder mit Hochdruck an der Kabelanbindung von Offshore-Wind“parks“ gearbeitet (Borwin2). Mit Horizontalbohrungen auf Norderney und in Hilgenriedersiel werden zunächst Schächte für den Durchzug des Gleichstromkabelsystems errichtet und dann die Kabel eingezogen. Insgesamt sind 125 Kilometer Seekabel und die Errichtung einer Konverterplattform auf See bis 2012 vorgesehen. Siemens Energy hat die norddeutsche Werft Nordic Yards, Wismar, beauftragt, die Offshore-Stromrichterplattform BorWin beta für die Netzanbindung BorWin2 zu bauen. Den Auftrag zur Errichtung der Netzanbindung erhielt ein Konsortium aus Siemens Energy und dem Kabelhersteller Prysmian PowerLink im Juni 2010 von der TenneT TSO GmbH. weiter »

Windkraft: BARD: Monopoly an der Ems, der Bekker-Clan steigt aus

BARD_Offshore 1, Foto (C): Bard Gruppe

Die Bard-Holding und Bard-Engineering sind Gesellschaften mit beschränkter Haftung in Emden. Bard investiert in das Offshore-Windenergie-Geschäft. Der Gründer und Gesellschafter ist Dr. Arngolt Bekker (Jahrgang 1935), ehemaliger russischer Funktionär im Gasministerium, protegierter Oligarch unter Boris Jelzin und später Inhaber der Stroytransgaz-Pipelinebaufirma, die für die russische Gazprom tätig war.

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NABU unterstützt Windkraft auf See!

Seit Jahren eiert der NABU um eine deutliche Position zu Windkraftwerken und Naturschutz herum. Warum, kann man am Ende des Beitrages nachlesen. Der NABU “unterstützt den naturverträglichen Ausbau der Windkraft auf See”, aber nur wenn Lärmwerte eingehalten werden. Ist dem NABU, ex Deutscher Bund für Vogelschutz (!), eigentlich schon mal zu Ohren gekommen, dass Wind”parks” auf See auch eine erhebliche Gefährdung der Zugvögel sind? Zudem werden dort in der Nähe der Hauptschifffahrtslinien künstliche Riffe ins Meer gebaut!

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Wind”park” Alpha Ventus: ein Jahr im Meer, und viel Propaganda

Wind"park" Alpha Ventus, Foto: Archiv Alpha Ventus

Wind"park" Alpha Ventus, 45 km vor Borkum

Der Wind”park” Alpha Ventus vor Borkum ist seit einem Jahr fertiggestellt, mit vielen Pannen, und die Betreiber feiern sich. Die Presse feiert mit und übernimmt überwiegend unkritisch die Zeilen der PR-Abteilung. Sogar “freundlich zu Natur” soll das Windturbinenfeld iin der Nordsee vor Borkum sein: Es hätten sich Muscheln und Krebse an den Fundamenten angesiedelt! Bemerkenswert: Das geschieht auf jedem Schiffswrack und jeder Ölbohrinsel und ist kein Beweis für die immer wieder vorgeschobene Umweltfreundlichkeit der Windenergie, im Gegenteil, für ziehende Vögel zu bestimmten Zeiten können die Riesenpropeller ein Massaker unter Zugvögeln anrichten. Zudem sind die Anlagen im Meer künstliche Riffe, auf die Schiffe auflaufen können. Das Gedächtnis der PR-Abteilung (und der geneigten Presse) ist kurz: Im Sommer 2008 ließ E.ON für die Kabelarbeiten zur Netzanbindung das Watt zwischen Norderney und Hilgenriedersiel/LK Aurich umpflügen, mit erheblichen Schäden im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer.

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Umweltminister Sander, die Windkraft-Netzanbindung und “kommunale Rädelsführer”

Windkraft an der Küste: Immer neue Probleme

Niedersachsens Umweltminister Sander befand sich auf Ostfrieslandtour. Anlässlich eines Besuchstermins beim Offshore-Windkrafthersteller BARD in Emden ließ er sich über den Stand und Fortschritt des Hochsee-Wind“parks“  „Bard Offshore 1″ vor Borkum informieren. Bekanntlich muss der Strom der Offshore-Parks über Leitungen zunächst durch die Nordsee, dann durch das Wattenmeer und schließlich über das Festland abgeführt werden. Im Wattenmeer gab es erhebliche Verlegungsprobleme im Nationalpark.

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Neuer Naturschützer: Fritz Vahrenholt (RWE) sorgt sich um Seetaucher

Sterntaucher (Gavia stellata)

Prof. Fritz Vahrenholt war von 1991 bis 1997 Umweltsenator in Hamburg und von 2001 bis 2007 Vorsitzender der REpower Systems AG (Windenergieanlagen) und hat damit sehr viel Geld verdient. Seit Februar 2008 ist er Vorstandsvorsitzender des RWE-Tochterunternehmens RWE Innogy (Sparte Erneuerbare Energien der RWE). Und nun wird er auch noch zum Naturschützer!

Er sorgt sich um die Seetaucher, in der Öffentlichkeit völlig unbekannte Seevogelarten, die auch in Deutschland in der Deutschen Bucht vorkommen und vor allem durch Windkraftwerke auf See bedroht sind. Zu Zeiten, als er noch für Repower arbeitete und Windkraft auf See verkaufte, hört man nichts dazu von ihm.

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Schon wieder Staatsknete für die Meyer Werft? Parallelen zur Windkraft

Die Meyer Werft ist zum großen Teil eine Subventionswerft, wenn man an die enormen Unterhaltungskosten für die Ems-Baggerei und das Ems-Stauwerk für die Meyer Werft denkt, ohne die die riesigen Schiffe gar nicht vom binnenländischen Papenburg an die seeschiffahrtstiefe Nordsee überführt werden können. Die Ems wurde so „nachhaltig“ kaputt gemacht.

Nun sickert aus dem Entwicklungsministerium durch, dass Minister Niebel (FDP) weitere 50 Millionen Euro für ein Passagierschiff der Meyer Werft bereitstellen will, das für den Indonesien bestimmt sein soll, man will damit den Transportsektor des Landes stärken.

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Was “leistet” die Offshore-Windkraft wirklich?

Wind"park" "Alpha Ventus" vor Borkum, (C) Archiv Alpha Ventus

Der nachfolgende Beitrag wurde von der WebSeite “Naturstromeuphorie” des Dipl-Ing- Wilfried Heck übernommen. Die Grafik erstelle Wilfried Heck. Damit wird deutlich, dass auch die vielgepriesenen Offshore-Windkraftanlagen Standriesen und Leistungszwerge sind. Die mittlere Auslastung liegt bei nur bei 27 Prozent Volllaststunden von möglichen 8760 Jahresstunden. Bei Windstille erhellen auch die Offshore-Anlagen nicht eine einzige Glühlampe. Diese hochsubventionierten  Wind”parks” verändern weder das Wetter noch das Klima und machen Regelkraftwerke zur Netzstabilisierung nicht überflüssig, im Gegenteil, neue Wärmekraftwerke und neue Höchstspannungsleitungstrassen müssen gebaut werden. Windenergie ist eine Geschäftsmodell für Hersteller und Betreiber, allesamt Profiteure der Subventionen aus dem haushaltsneutralen Erneuerbaren Energien Gesetz (EEG) zu Lasten aller Stromkunde , nur spricht sich das nur sehr langsam in der Republik herum. Gegen diese Front der EEG-Profiteure, die über üppige Anzeigenaufträge auch die Presse und die öffentliche Meinung fest im Griff haben, kommt man kaum noch mit nüchternen Kostenrechnungen und Argumenten an. Die Subventionen haben inzwischen die zweistellige Milliardensumme erreicht! Die EEG-Profiteure haben sich den Staat mit seinen willfährigen Politikern und naiv-durchideologisierten Umweltverbänden zur Beute gemacht. Und das gerade Offshore-Anlagen verheerenden Einfluss auf ziehende Meeresvögel haben, deren Arten den meisten Menschen kaum bekannt sind, erscheint da nur noch als Marginalie und lässt sich einer weitgehend naturentfremdeten Öffentlichkeit kaum vermitteln.

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