Schweinswale und BUND: beim Unterwasserlärm auf einem Ohr taub

Gerammter Monopile als Windkraftanlagen-Fundament im Windpark Borkum-Riffgat, rechts Kranhubschiff "Bold Tern", Foto (C): EWE-Matthias Ibeler, 2013

Schweinswale haben bekanntlich feine Ortungsorgane für den Fischfang, von dem sie leben. Die Kleinen Tümmler, wie sie auch heißen, reagieren daher sehr empfindlich auf Unterwasserlärm aller Art, die Zerstörung der Ortungsorgane führt zum Tod der Tiere. Die BUND Mitarbeiterin Nadja Ziebarth vom BUND-Projektbüro Meeresschutz in Bremen wandte sich daher besorgt an die Presse. Die Nachrichtenagentur dpa/lni berichtet u.a. am 13. August 2014

„[…] Lautstarke Schallkanonen in der niederländischen Nordsee haben Naturschützer in Deutschland alarmiert. Der Einsatz von dröhnenden Knallapparaten zur Erforschung von Gasvorkommen gefährde Schweinswale und Fische, kritisierte der Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND). Gesucht wird in einem Gebiet in den Niederlanden, das direkt an das deutsche Schutzgebiet Borkum Riffgrund grenzt […]“ weiter »

Bitte unterzeichnen! Petition gegen die Einleitung von K+S- Kaliabwässern in die Nordsee

Pressefoto (C): K+S: K+S-Kalibergwerke-Lader-Sigmundshall

Wir berichteten im Juni 2014 über die Absicht der K+S AG, Kaliabwässer aus Werra und Weser über eine Pipeline in die Nordsee bei Wilhelmshaven zu entsorgen. Gegen dieses Vorhaben läuft derzeit eine Online-Petition, auf die wir an dieser Stelle hinweisen. Die Petition, deren Wortlaut wir nachfolgend veröffentlichen, können Sie hier unterzeichnen: Petition gegen Kaliabwässer der K+S in die Nordsee

Keine Einleitung von Abwässern der K+S aus Hessen über eine Pipeline in die Nordsee, Werra & Weser!

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Langeoog: Petition zur Legalisierung von Schwarzbauten

Fähranleger Bensersiel - auf nach Langeoog: einer geht noch rein, noch mehr Umsatz mit "schwarzen" Betten

In mehr als 660 Fällen sollen in den letzten Jahren auf der Urlaubsinsel Langeoog illegale Um- oder Anbauten entstanden sein – zu Vermietungszwecken, für noch mehr Inseltouristen. Dabei wurden auch Brandschutzvorschriften umgangen. Der Landkreis Wittmund ermittelt derzeit mit zusätzlich eingestellten Mitarbeitern gegen die Schwarzbauten. Langeoog hat eine registrierte Wohnbevölkerung von ca. 1731 Einwohnern (Statistisches Bundesamt, 31. Dez. 2011, andere Angaben gehen von über 2000 Einwohnern aus), jährlich besuchen mehr als 200.000 Gäste (Tagestouristen nicht eingerechnet) die Insel, die touristischen Übernachtungszahlen betragen mehr als 1,5 Millionen, statistisch erfasst werden aber seit 2012 nur noch Häuser ab 10 Betten, davor wurde ab 9 Betten erfasst. Laut Inselkirche Langeoog werden ca. 15.000 Gästebetten bereitgestellt, andere Zahlen liegen bei „nur“ 10.000 Betten. weiter »