Windenergie: Mit Hightech gegen Greifvogelfallensteller

Screenshot: Ostfriesischer Kurier, Norden, S.11, 01. September 2012

Wie berichtet, wurden im Landkreis Aurich mehrfach fängisch gestellte Schlagfallen gefunden, die allem Anschein nach gegen Greifvögel eingesetzt wurden. Geschützte Tieraten können Windparkplanungen verhindern oder aus Artenschutzgründen zum zeitlich begrenzten Betrieb von Windkraftanlagen  führen. Die Betreiber müssen dann erhebliche Einnahmeeinbußen hinnehmen. Der Landkreis Aurich als Untere Naturschutzbehörde setzt aus Effizienzgründen sog. „Octocopter“, kleine Fluggeräte mit acht Rotoren und einer angebauten Digitalkamera, zur Luftaufklärung ein. In kurzer Zeit und mit wenig Personalaufwand können so große Flächen aus mehr als 200m Höhe überwacht werden. weiter »

Windenergie: Schlagfallen gegen störende Greifvögel

Seit Jahren wird von Naturschützern vermutet, dass Greifvögel vor den vorgeschriebenen Artenerfassungen bei Windparkplanungen „vorsorglich“ vertrieben oder getötet werden, um die Durchführung eines Windparkprojektes nicht zu gefährden.Wiesenweihen können, wie andere Arten auch, wegen ihrer Seltenheit aus artenschutzrechtlichen Gründen ein Ausschlusskriterium für die Genehmigung eines Windparks sein. Es gibt dazu bereits zahlreiche Gerichtsurteile. Greifvögel verunglücken häufig an den Rotoren oder sterben ohne Kollision durch die Druckunterschiede vor und hinter dem Rotor, was zu Organschäden führt: das Barotrauma.

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