Seehunde: die ersten Heuler der Saison im “Weltnaturerbe”

Seehundbank auf Borkum, ständige Störungen

*Bitte #edit ganz unten beachten!*: Luftmine am Seehundswurfplatz gesprengt

Alle Jahre wieder werden junge Seehunde oder „Heuler“, benannt nach ihrem durchdringenden Verlassenheitsruf, in die Seehundaufzuchtstation der Landesjägerschaft in Norden eingeliefert. Nr. 1 in diesem Jahr war der Junghund „Greta“, der von seiner Mutter getrennt von Borkum aus nach Norden gebracht wurde. Warum wurde der Heuler “Greta” von seiner Mutter getrennt und fristet nun als Wildtier sein Dasein in einer Aufzuchtstation? Es liegt nahe, das Greta ein Opfer des Massentourismus im “Weltnaturerbe” und Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer wurde. weiter »

Mehr Kegelrobben im niedersächsischen Wattenmeer gezählt

Junge Kegelrobbe

Zur Abwechslung mal wieder eine gute Nachricht aus dem Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer: Der Bestand der Kegelrobben entwickelt sich gut. Die aktuellen Zählflüge ergaben 258 Tiere im niedersächsischen Wattenmeer, auf ungestörten Sandbänken, darauf kommt es an. Anders als der Gemeine Seehund, der seine Jungen auch auf Sandbänken wirft und die dann sofort ins Wasser gehen können, werden Kegelrobbenjunge auf hochwasserfreien Sandbänken geworfen.

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Seehunde und Tourismus: Wie das Jungtier zum Heuler wird

Ungestörte Seehundbank, Foto (C): Voß

Peter Lienau leitet die Seehundaufzuchtstation in Norden-Norddeich, betrieben von der niedersächsischen Landesjägerschaft. Die Station ist ein Touristenmagnet, der Seehund ist der Sympathieträger für das Wattenmeer. Aber der wildlebende Seehund leidet auch gerade unter denen, die ihn so nett rundköpfig und kulleräugig finden, und das sind die Touristen, die zu abertausenden das Weltnaturerbe und den Nationalpark Wattenmeer bevölkern und sich dabei häufig nicht an die Regeln halten.

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