Aus dem medialen Sommerloch kommt die Meldung, dass sich der Landesfischereiverband Schleswig-Holstein, unterstützt vom Landesjagdverband Schleswig-Holstein, für einen Abschuss von Seehunden ausgesprochen hat. Der Bestand sei „zu groß“ und „15 000 Seehunde in Deutschland reichten“, meinte der Fischereifunktionär Marckwardt. Das Problem ist aber nicht der Seehund, sondern die Industriefischerei. Der Seehund wurde durch die gnadenlose Jagd als Konkurrent der Fischerei schon einmal im Wattenmeer fast ausgerottet, erst Anfang der siebziger Jahre des 20. Jahrhunderts wurde die Jagd in Deutschland eingestellt. weiter »

