Pünktlich zum Ferienende: nun auch tote Seehunde in Niedersachsen

Archivbild 2002: Seehundkadaver bei Bensersiel/LK Wittmund/NDS

Pünktlich zum Ferienende werden nun auch an der niedersächsischen Küste tote Seehunde gefunden und gemeldet. Die Nachrichtenagentur dpa/lni berichtetet gestern von einem toten Seehund auf Wangerooge, der nicht der erste gewesen sein soll und von 40 toten Seehunden auf Norderney. Und wie viele waren es auf den anderen ostfriesischen Urlaubsinseln? Dem Wattenrat liegt eine Totfundmeldung von Langeoog am 30. Oktober 2014 vor, die bisher nicht erwähnt wurde. Insgesamt, so das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz (LAVES), sollen von Schleswig-Holstein bis nach Niedersachsen inzwischen „über 800“ tote Tiere gezählt worden sein. Immerhin, die Seehunde in Niedersachsen waren so rücksichtsvoll, sich erst am Ende der Schulferien finden zu lassen.  weiter »

Wieder Seehundsterben in der Nordsee

Aktueller Seehund-Totfund aus dem Hamburger Wattenmeer, Grenze zu Niedersachsen: Insel Neuwerk, 29. September 2014

Aus Schleswig-Holstein kommt die aktuelle Nachricht, dass an der Nordseeküste täglich tote und schwer kranke Seehunde aufgefunden werden. Seit Anfang Oktober sollen es bisher ca. 150 tote Tiere gewesen sein, zitiert die Tagespresse den Nationalparkamt-Sprecher Hendrik Brunckhorst am heutigen Dienstag in Husum. Totfunde gab es bisher auf den Nordseeinseln Helgoland, Amrum, Föhr und Sylt. Darunter waren auch viele ausgewachsene Tiere. weiter »