Gülle: endlich schärfere Kontrollen

Verboten: Ausbringung von Gülle auf gefrorenem Boden, Ditzumer Hammrich/Ostfriesland, 2015 - Foto(C): Eilert Voß

Verboten: Ausbringung von Gülle auf gefrorenem Boden, Ditzumer Hammrich/Ostfriesland, Februar 2015 – Foto (C): Eilert Voß

Endlich, nun soll das Ausbringen der enormen Güllefracht in Niedersachsen mit den Auswirkungen auf Oberflächengewässer und das Grundwasser gründlicher durch eine neue Behörde kontrolliert werden. Es ist einfach skandalös, wie die Landwirtschaftslobby jahrelang das (Über-) Düngeproblem – auch mit Hilfe der Presse – abgestritten und verniedlicht hat. Jetzt sollen Nägel mit Köpfen gemacht und die z.T. auch strafbaren Machenschaften dieses Berufstandes stärker kontrolliert werden, aber erst auf Druck der EU!

Die Kontrollen sollen nun laut Landwirtschaftsminister Christian Meyer (B90/Die Grünen) „massiv“ ausgebaut“ und „Verstöße konsequent geahndet“ werden. Man darf daraus schließen, dass die Kontrollen bisher eher lasch gewesen sind, die Trennung von Beratung und Kontrolle in den Landwirtschaftskammern wohl eher „wohlwollend“ vernachlässigt wurde. weiter »

Stellenausschreibung in der Verwaltung des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer

Junger Seehund, von Touristin vertrieben, aus großer Entfernung von einem Boot aus aufgenommen - Schutzgebiet "Kalfamer", Ostende Insel Juist

Tut sich nun tatsächlich etwas bei der bisher völlig unzureichenden Aufsicht im Großschutzgebiet Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer? Das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz, Archivstr. 2 in 30169 Hannover schreibt eine Stelle in der Nationalparkverwaltung in Wilhelmshaven im Naturschutzdezernat wieder aus (Details s.u.). Der letzte Amtsinhaber, Reinhard Zander, verstarb unerwartet während des Dienstes Anfang des Jahres.  Die Stelle im Dezernat Naturschutz ist mit der Vergütungsgruppe A13 BBesO / E 13 TV-L dotiert. Zu den Aufgaben wird u.a. die Koordination der hauptamtlichen Nationalpark- und ehrenamtlichen Landschaftswacht gehören. weiter »

Offshore-Windenergie: „Alternative Einkommensquelle für Küstenfischer“ durch Überwachungsaufgaben

Energiegewendete Küstenfischer: Offshore-Euros statt Fisch?

Die Küstenfischerei hat bisher nur Nachteile durch den Bau von Offshore—Wind“parks“ und die damit verbundenen Anbindungen mit Kabeltrassen. Während der Bau- und Wartungsarbeiten müssen ehemalige Fanggebiete weiträumig umfahren werden, mit den daraus resultierenden Fangeinbußen. Nun will man die Fischer mit der „Energiewende“ und zusätzlichen Einkommenquellen ködern. weiter »