Neue Wattenmeer-BI in Cuxhaven: Das Sandwatt verschlickt – gegensätzliche Darstellungen zur Ursache

Nicht nur vor Cuxhaven: Auch das Juister Watt verschlickt, vermutlich durch Wasserbaumaßnahmen und Baggergutverklappungen im „Weltnaturerbe“ Wattenmeer (Foto: privat).

Es gibt Neuigkeiten aus Cuxhaven: Am 23. Februar 2017 wurde die neue Bürgerinitiative „Rettet das Cux-Watt“ gegründet. Gerne verlinken wir zu deren WebSeite https://www.rettet-das-cux-watt.de/ . Der nachstehende Beitrag wurde mit freundlicher Genehmigung der Cuxhavener BI übernommen:

Das Watt braucht unsere Hilfe – jetzt!

Im Winter 2007/2008 war es zum ersten Mal sichtbar. Irgend etwas stimmt mit unserem Watt nicht. Auf unserem schönen festen Sandwatt tauchten vereinzelte Schlickfelder auf.

Eine von der Stadt Cuxhaven beauftragte Studie beim Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten-und Naturschutz (NLWKN, Forschungsstelle Küste) kam seinerzeit zu dem Ergebnis, dass die Verschlickung wahrscheinlich im Zusammenhang mit der Elbvertiefung steht. Diese habe vor der niedersächsischen Küste dazu geführt, die Strömungsgeschwindigkeiten und Mengen in den Prielen zu reduzieren, weshalb sich nun feine Schwebstoffe zu Schlick absetzen können. 2008-07-16 taz.de_Hamburg schickt Cuxhaven in den Schlick. weiter »

Baggerschiffe verändern das Watt

Am derzeit hochgelobten „Weltnaturerbe“-Wattenmeer, hier in Ostfriesland auch gleichzeitig Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer, EU-Vogelschutz- und FFH-Gebiet,  Biosphärenreservat sowie Feuchtgebiet von internationaler Bedeutung wird derzeit wieder kräftig gebaggert. Das Baggerschiff  „Crestway“ saugt Schlick aus der Ems  und verteilt ihn dann gleichmäßigbei auflaufendem Wasser in den Schutzzonen des Nationalparks Wattenmeer  bei Manslagt. Der Hopper-Bagger ist 97,5 m lang und hat eine Aufnahmekapazität von 5.600m cbm.

Baggerschiff "Crestway" in der Ems vor Eemshaven, Juni 2010

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