Wasserversorgung auf den Inseln: „Klima“, „Meeresspiegelanstieg“ oder Massentourismus?

 

Massentourismus auf den Inseln, Fähre nach Juist

Die nachfolgende Pressemitteilung der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) suggeriert im zeitgeistigen alarmistischen Ton, der „Klimawandel“ und der „Meeresspiegelanstieg“ gefährdeten die Trinkwasserversorgung der Nordseeinseln im Allgemeinen und Langeoog im Speziellen. Fakt ist aber, dass die Wasserversorgung zumindest auf den Urlaubsinseln, die noch nicht an eine Wasserleitung vom Festland angeschlossen sind, durch die touristischen Belastung gefährdet ist. Am Beispiel Langeoogs wurde bereits 1980 (!) im Sondergutachten des Rates von Sachverständigen für Umweltfragen „Umweltprobleme der Nordsee“ von der zu hohen Wasserentnahme aus der Dünen-Süßwasserlinse durch den Tourismus gewarnt (S.333): weiter »

Unfall: Kitesurferin in Neuharlingersiel schwerst verletzt

 

Nicht ungefährlich: Kitesurfen im Wattenmeer, Spiekeroog

Gestern verunglückte in Neuharlingersiel/LK Wittmund eine erfahrene Kitesurferin schwer, die die Kontrolle über ihr Sportgerät bei Windböen der Stärke 9 verloren hatte. Eine unbeteiligte Passantin wurde bei dem Versuch, die Surferin festzuhalten, leicht verletzt.  Zunächst schlug die Surferin zweimal auf dem Wasser auf, kollidierte dann mit der Passantin und prallte schließlich mit dem Kopf auf den Steinboden. weiter »

Seehunde: Fischereifunktionär fordert Wiedereinführung der Jagd

"Seehunde fressen Fisch": Seehunde an die Pommesbude?

Aus dem medialen Sommerloch kommt die Meldung, dass sich der Landesfischereiverband Schleswig-Holstein, unterstützt vom Landesjagdverband Schleswig-Holstein,  für einen Abschuss von Seehunden ausgesprochen hat. Der Bestand sei „zu groß“ und „15 000 Seehunde in Deutschland reichten“, meinte der Fischereifunktionär Marckwardt. Das Problem ist aber nicht der Seehund, sondern die Industriefischerei. Der Seehund wurde durch die gnadenlose Jagd als Konkurrent der Fischerei schon einmal im Wattenmeer fast ausgerottet, erst Anfang der siebziger Jahre des 20. Jahrhunderts wurde die Jagd in Deutschland eingestellt. weiter »

Bensersiel: Blechlemminge auf dem Nationalpark-Platz

Bensersiel: Blechlawinen auf ehemaliger Salzwiese, Langeoog-Parkplatz (Ausschnitt)

Kaum scheint mal für ein paar Tage die Sonne mit angenehmen Temperaturen, zieht es Mensch an die Küste. Auf den Ostfriesischen Inseln locken der Strand und das Meer. Zurück zur Natur geht es aber nicht zu Fuß, sondern überwiegend mit dem Auto, und nicht nur mit einem, sondern mit abertausenden. weiter »

Nordseeurlaub für die Generation Smartphone

"Krimiküste", gesehen am Deich in Ostermarsch/LK Aurich

Ohne Krimi ging die Mimi bekanntlich nie ins Bett, heute könnte sie statt eines Buches auch ein Smartphone benutzen und am Deich spazierengehen, um den Tätern auf die Spur zu kommen. Ein sog. „QR-Code“, ein quadratisches schwarz-weißes Zeichen, kann nur mit einem entsprechend ausgerüsteten Mobiltelefon oder einem Scanner ausgelesen werden. „Erfinder“ dieses Schildes an der ostfriesischen „Krimiküste“  sind die Wirtschaftsbetriebe der Stadt Norden GmbH. weiter »

Regenbrachvögel an der Ems

 

Regenbrachvögel im Watt der Ems, NSG "Petkumer Deichvorland"

Man hört sie eher als dass man sie sieht: Ein helles kicherndes Trillern weit oben aus der Luft verrät den Regenbrachvogel (Numenius phaeopus), der im Frühjahr auf dem Heimzug und ab Juli auf dem Wegzug aus den Brutgebieten Station in Ostfriesland macht. Sein Verwandter ist der Große Brachvogel, der aber deutlich größer ist. Regenbrachvögel erkennt man sicher an der Stimme und den rahmfarbenen Überaugenstreifen, die der Große Brachvogel nicht hat. weiter »

Nun ohne Führerschein: mit 15 PS übers Wasser, für noch mehr Tourismus

Von 5 - XXL-PS: PS-Wahn auch im Großschutzgebiet Nationalpark Wattenmeer und "Weltnaturerbe"

Die sog. „Liberalen“ waren für den Naturschutz oft abträglich: In Niedersachsen ging bis zum Januar 2012 Hans-Heinrich Sander (FDP) als Umweltminister um und hat hier tiefe Spuren hinterlassen. Nutzung, Nutzung über alles, z.B. Kitesurfer in Schutzzonen des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer waren u.a. die sichtbaren Auswüchse seiner „Umweltpolitik“.

Und es wird weiter gelockert, dass es schmerzt. Jetzt hat die Bundesregierung noch einen draufgesetzt: Aktuell wurde vom Bundestag die Führerscheinpflicht für Sportbootfahrer gelockert.  Die Novelle geht zurück auf eine Initiative der Bundestagsabgeordneten Torsten Staffeldt (FDP) und Hans-Werner Kammer (CDU). Kammer ist Abgeordneter für den Bundestags-Wahlkreis 026 Friesland – Wilhelmshaven – Wittmund, der zwar für das „Weltnaturerbe“ Wattenmeer trommelt, aber damit nur die touristische Erschließung meint.

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Winter ade?

Vereiste Hafeneinfahrt Dornumersiel, 02Feb2012, Foto (C): M.Knake

Vereiste Hafeneinfahrt Dornumersiel/LK Aurich, im Hintergrund Langeoog

Nach einem milden Dezember und Januar mit viel Sturm und Regen ist es nun wieder richtig knackig kalt an der Nordseeküste, Winter eben, der erst am 20. März endet, jedenfalls kalendarisch. Damit haben wir den dritten kalten Winter in Folge.

Egal ob es kalte oder warme Winter sind, für die Klimaalarmisten ist die Ursache immer die „Klimaerwärmung“, an der das Spurengas CO2 mit einem Anteil von 0,038 Prozent in der Luft Schuld sein soll. Der Klima-Apokalyptiker Prof. Mojib Latif irrte schon 2000: ”In Deutschland gehören klirrend kalte Winter der Vergangenheit an: Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor zwanzig Jahren wird es in unseren Breiten nicht mehr geben”, zitierte ihn der „Spiegel“ am 01. April 2000, aber vielleicht scherzte der Herr Professor auch nur an diesem Tage.  weiter »

Pottwalstrandung vor der Insel Pellworm

Archivfoto Dez. 2003: toter Pottwalbulle in Norddeich, Kopf mit Blasloch

Wie die Tagespresse heute berichtete, ist vor der schleswig-holsteinischen Küste ein ca. 15 m langer männlicher Pottwal gestrandet. Pottwalstrandungen an der deutschen Nordseeküste sind nichts Ungewöhnliches, sie werden seit Jahrhunderten dokumentiert. Vermutliche Ursachen sind die Wanderungen der jungen Pottwalbullen, die aus Nahrungsgründen im Herbst die  norwegischen Gewässer verlassen und um die Shetlandinseln herum westlich von Irland in den Atlantik ziehen. Biegen sie schon vorher weiter östlich ab, gelangen sie in die flache Nordsee und können stranden.

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Dornumersiel: Seehund mit Maske

Seehund mit Farbanomalie

Dieser junge Seehund lag nachmittags am 05. November 2011 an der Fahrrinne weit vor dem Hafen von Dornumersiel. Auffällig war sein weißes Gesicht, wie ein Maske. Es handelt sich  um Genstörung, die zu dieser Farbanomalie führte. Völlig weiße Tiere können Albinos sein, wie bei den bekannten weißen Mäusen mit den roten Augen. Bei […]