Wattenmeertag mit gewohnten Sprechblasen

Willkommen im Weltnaturbe Wattenmeer, hier Norderney

Es war mal wieder Wattenmeertag in Wilhelmshaven, der 9. seiner Art. Neben der gewohnten Selbstbeweihräucherung aus Politik, Wattenmeersekretariat und Nationalparkverwaltung kam auch verhaltene Kritik von den Naturschutzverbänden. Beklagt wurde von „19 Umweltverbänden“ in den Presseveröffentlichungen vor allem der Rückgang der Artenvielfalt unter Wasser. So schreibt z.B. der NABU: weiter »

Brutvögel des Wattenmeeres stark rückläufig, Tendenz weiter steigend, Ursache: Mensch

Keine Chance für Bodenbrüter: Freizeitspaß im Schutzgebiet, Rysum, Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer

Nun haben es auch die staatlichen „Naturschützer“ des Internationalen Wattenmeersekretariats der Staaten D, DK und NL mit Sitz in Wilhelmshaven (Common Waddensea Secretariat) gemerkt: Die Anzahl der Brutvögel im Wattenmeerbereich sinkt, trotz Großschutzgebiet „Nationalpark“ und „Weltnaturerbe“. Die Ursachen seien „vielfältig“, z.B. Überflutungen, Verfolgung durch Fressfeinde (Prädatoren), Störungen, Veränderungen in den Lebensräumen, und „besondere örtliche Gründe“. Als Maßnahmen werden die Wiederherstellung der natürlichen Überflutungsräume auf Feuchtgrünland und in den Salzwiesen sowie die Begrenzung der negativen Auswirkungen des Einflusses von Prädatoren und die Begrenzung von Störungen in den wichtigen Brutgebieten empfohlen. weiter »