NABU mit Sehschwäche: „Wattenhuus“-Vertrag in Bensersiel

Bildzitat, Anzeiger für HArlingerland, Wittmund, S.4, 02. Mai 2016, Axel Heinze, NABU, 6 v.l.

Bildzitat, Anzeiger für Harlingerland, Wittmund, S.4, 02. Mai 2016, Axel Heinze, NABU, 6 v.l.

Dr. Holger Holger Buschmann, niedersächsischer Landesvorsitzender des „mitgliederstärksten Naturschutzverbandes Deutschlands“ NABU, kam höchstpersönlich an die Küste nach Bensersiel/Stadt Esens. Er übernahm dort im Beisein des Esenser Verwaltungschefs und der Bürgermeisterin die Trägerschaft des „Wattenhuuses“ zusammen mit der Stadt Esens. Es wurde eine Kooperationsvereinbarung getroffen. Im kleinen „Wattenhuus“ werden seit Jahrzehnten Touristen über den Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer informiert. In der Lokalpresse ließen sich die örtlichen NABUben mit den Esenser Honoratioren ablichten, wie es sich zu solch einem Ereignis gehört. So weit, so gut, eine Kürveranstaltung für den hauptamtlichen Landesvorsitzenden des NABU. Bei der Pflicht sieht es schon ganz anders aus. weiter »

Windenergie: 1 zu 2 -Repowering in der Samtgemeinde Esens Irreführung der Öffentlichkeit

Windpark Utgast/Gemeinde Holtgast/LK Wittmund/NDS: Repowering mit Enercon-70 gegen Tacke-TW 600, Foto (C): Manfred Knake

Windpark Utgast/Gemeinde Holtgast/LK Wittmund/NDS: Repowering mit Enercon-70 , die kleineren Tacke-TW-600-Altanlagen werden abgebaut, Foto (C): Manfred Knake

Der Wattenrat Ostfriesland begrüßt die erfolgreiche Bürgerbefragung in der Samtgemeinde Esens mit dem Ausgang, die bisherigen Flächen für die Windkraftnutzung festzuschreiben. Das von der Samtgemeinde Esens vorgestellte Repoweringkonzept „1 zu 2“ , also der Abbau von zwei Altanlagen Tacke-TW 600 für eine neue repowerte Anlage Enercon-70, ist jedoch nach Auffassung des Wattenrates eine Irreführung der Öffentlichkeit. Tatsächlich sollen in Utgast/Gemeine Holtgast von ursprünglich 49 alten Anlagen, die inzwischen zusammen mit einigen neuen Anlagen auf 53 Anlagen erweitert wurden, schließlich 42 Anlagen nach dem Repowern übrigbleiben. Das wird, ganz frei von Adam Riese, der Öffentlichkeit als „1 zu 2“ verkauft. weiter »

„De Ranger“: halbnackte Tatsachen

Im „Anzeiger für Harlingerland“, Lokalzeitung im Landkreis Wittmund, erschien am 04. Juli 2014 ein Plattdeutsch-Döntje über einen „Ranger“, der „vor gut dreißig Jahren“ drei Badenden im Watt die Kleider weggenommen und angeblich hinterher wegen einer polizeilichen Anzeige „den Schwanz eingezogen“ haben soll. Den Beitrag können Sie ganz unten nachlesen. Böser „gröner Naturschützer“, und dazu noch ein „Zugereister“! Die Geschichte liest sich flott, wenn man plattdeutsch lesen kann, nur scheint die Vergangenheit doch den Schleier der geschönten Erinnerungstrübungen über das Erlebte gelegt haben, Wesentliches wird verschwiegen. Der erwähnte „Ranger“, der hier öffentlich verbraten wird, bin -natürlich- ich. […]