
Screenprint/Bildzitat: Facebook, 27. Nov. 2025
In Bensersiel wird über das Wattenmeer mit dem angrenzenden Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer informiert. Ort: Das Wattenhuus, betrieben vom Naturschutzbund NABU und der Stadt Esens. O-Ton: „ExkursionsprogrammeWir bieten für Schulen verschiedene Programme im Watt / Salzwiese oder Marsch an. Gerne gehen wir, nach vorheriger Absprache, auf einzelne Themen genauer ein. Wie z.B. eine Land & Wattführung zum Thema Küstenschutz oder eine Wattexkursion zum Thema Müll im Meer. Ebenso bieten wir Indoor Veranstaltungen wie zum Beispiel ein Vormittag zum Thema Klimawandel.“ Da weiß man doch, was einen erwartet:
z.B. Zeitgeistiges zum Klima und Meeresspiegel, mehr Mainstream als Anspruch auf Fachliches. Ein Besucher des Hauses schrieb dem Wattenrat dies: „Im Wattenhuus verschmelzen Touristenbespaßung und Kinderanimation zur Museumspädagogik mit der Behauptung eines ´Außerschulischen Lernortes´. Für nur 2,3 Mio. Euro“, gemeint ist die Wiedereröffnung des Wattenhuuses nach dem Umbau im November 2025.

Faktenbefreiter Meeresspiegel-Alarmismus: Tatsächlich steigt der Meeresspiegel seit dem Ende der Weichselkaltzeit vor 12.000 Jahren. Damals lag der Meeresspiegel der Nordsee bis zu 120m tiefer als heute. Derzeit steigt er mit 2mm im Jahr. Ohne den nacheiszeitlichen Meeresspiegelanstieg gäbe es das „einzigartige Ökosystem“ Wattenmeer gar nicht. – Foto – privat
Zu den Belastungen der Vogelwelt im Nationalpark durch den Massentourismus erfährt man nichts. Als in unmittelbarer Nähe des Wattenhuuses die Umgehungsstraße um Bensersiel (Stadt Esens) in einem EU-Vogelschutzgebiet rechtswidrig gebaut wurde, hörte man nichts von den NABU-Wattenhuuslern; als der ganz in der Nähe gelegene Windpark Utgast direkt am Vogelschutzgebiet ohne die erforderlichen Datenerfassungen von Vögeln und Fledermäusen repowert wurde, blieb der NABU ebenfalls stumm.

Illegal gebaute Umgehungsstraße um Bensersiel/Stadt Esens im Vogelschutzgebiet, im Hintergrund der Windpark Utgast/Samtgemeinde Esens – Foto: Manfred Knake
Nun hat auch die Gendersprachverhunzung die Wattenhuusler erreicht. In halbwegs normalen Zeiten führten Wattführer, männlich und weiblich, die Wattführungen durch. Die Insassen des Wattenhuuses machten daraus „Wattführende“. Da muss man erstmal drauf kommen. Die in Niedersachsen organisierten Wattführer (männlich und weiblich) nennen sich immer noch Wattführergemeinschaft Niedersächsische Nordseeküste. Man befindet sich in Bensersiel eben auf der Höhe der Zeit. Vom generischen Maskulinum hat man dort wohl noch nichts gehört, deutsche Sprach´, schwere Sprach´.