Prof. Dr. Herbert Zucchi ist Zoologe – und im Ruhestand. Sein neuestes Gedicht „Klima“ veröffentlichen wir mit seiner freundlichen Genehmigung:
Tempus fugit
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Prof. Dr. Herbert Zucchi ist Zoologe – und im Ruhestand. Sein neuestes Gedicht „Klima“ veröffentlichen wir mit seiner freundlichen Genehmigung:

Fotolia (C): guukaa (lizenzfrei)
aus der Epoch Times vom 28. März 2026:
Larry Sanger ist Mitbegründer von Wikipedia und prägte im Jahr 2001 den Namen der Plattform. Bis zu seinem Ausscheiden im Jahr 2002 legte er zahlreiche grundlegende Richtlinien fest, darunter die ursprünglichen Leitlinien zur Neutralität. Seither ist er ein lautstarker Kritiker der zunehmenden ideologischen Voreingenommenheit von Wikipedia, insbesondere bei politisch kontroversen Themen. Sanger behauptet, dass bestimmte Medien bevorzugt als Quellen herangezogen werden, während andere auf einer Art schwarzer Liste landen. Dies führe zu einer systematischen Verzerrung und zur Ausgrenzung abweichender Meinungen. […]
Wie wahr, Wikipedia entwickelte sich bei bestimmten Themen zur intransparenten Propagandaschleuder. Auch der Wattenrat geriet bei Wikipedia auf die Schwarze Liste, angeblich, weil SPAM-Mails verschickt wurden.
Übernahme der Pressemitteilung der Schutzgemeinschaft Deutsche Nordseeküste (SDN) vom 12. März 2026:
Windparks verändern alle Strömungen
Forschungsergebnisse des Helmholtz-Zentrums Hereon haben erstmals die langfristige Gesamtwirkung der Vielzahl von Windparks auf Luft- und Meeresströmungen der Nordsee aufgezeigt
Deutsche Nordsee. „Schon früh haben wir vor diesem extremen Industrie-Ausbau in unserer Nordsee gewarnt,“ führt SDN-Vorsitzender Gerd-Christian Wagner aus und fügt hinzu, dass die SDN schon zu Beginn des Ausbaues, neben der Stationierung ausreichender Notschlepp-Kapazitäten nahe der Parks, auf die Auswirkungen auf Meeresökologie wie Strömungsverhältnisse hingewiesen hat. „Nun zeigt sich mit dieser ersten Studie zur Gesamtwirkung der riesigen Offshore-Windparks auf die Meeres- und Luftströmungen, wie berechtigt unsere Forderungen waren und noch sind!“

Screenprint/Bildzitat von https://www.mw.niedersachsen.de/startseite/uber_uns/presse/presseinformationen/netzero-nordwest-deutschland-237797.html , abgerufen am 22. Febr. 2026 -Bildrechte: MW/Vecteezy
Nach Ampel-Koalition und dann Großer CDU-SPD-Koalition mit Beschleunigungsgesetzen für den weiteren Ausbau der Windenergie geht es in Niedersachsen unverdrossen weiter mit „NetZero“, einem neuen Ei, das die EU-Kommission gelegt hat und das nun auch in Niedersachsen ausgebrütet werden soll.

Norderneyer Wattfahrwasser, Krabbenfang mit einem Grundschleppnetz im Nationalpark Wattenmeer – Foto: Eilert Voß/Wattenrat
Endlich bewegt sich wieder etwas zur Einschränkung der Fischerei mit Grundschleppnetzen im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer, 40 Jahre (!) nach Einrichtung des Großschutzgebietes. Der Wattenrat hatte schon vor Jahren auf die Unvereinbarkeit der Grundschleppnetzfischerei mit den Zielen eines Nationalparks hingewiesen, Landes- und Bundespolitiker saßen das Thema bisher aus und unterstützten die Fischereibetriebe. Der World Wide Fund for Nature (früher World Wildlife Fund) legte aktuell ein Konzept für fischereifreie Zonen vor. Der „Fischereidialog“ hatte bereits 2025 begonnen. Weiterlesen

Strengste Schutzzone im Nationalpark Wattenmeer (Ruhezone), Rysumer Nacken bei Emden – Foto: Sabine Bieler/Archiv Wattenrat
Bearbeitet und ergänzt am 12. Febr. 2026
Eigentlich war es vorhersehbar: Die 40-Jahrfeier des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer in Wilhelmshaven mit viel Polit-Prominenz verschwieg mehr, als die von den Medien verbreiteten Elogen auf das Schutzgebiet. Die Realität im Nationalpark sieht hinter der veröffentlichten Medienfassade anders aus. Hier einige Leseproben: Florian Carius, Nationalpark-Dezernatsleiter Kommunikation, Information & Bildung (ja, Bildung!), auch beim NABU in Wilhelmshaven als „Orni“ tätig, stellt in einer NDR-Meldung vom 06. Februar 2026 fest:

Schwimmendes LNG-Terminal bei Nacht in Wilhelmshaven – Foto: Jost Listemann/DIE GAS- UND WASSERSTOFFWIRTSCHAFT
Newsletter von Prof. Dr. Fritz Vahrenholt vom 06. Feb. 2026, mit freundlicher Genehmigung:
Der durchschnittliche Gasverbrauch im Winter beträgt in Deutschland 4 TWh Erdgas pro Tag, an kalten Tagen unter -5 °C ca. 5 TWh, an milderen Tagen sinkt er auf 3 TWh.
Der Verbrauch wird gedeckt durch
1. Pipelinegas
2. LNG-Gas
3. Entnahme aus den im letzten Jahr gefüllten Gasspeichern
1.Die Pipeline-Importe belaufen sich zurzeit bei 2,7 TWh. 44% davon kommen aus Norwegen, 24% aus den Niederlanden und 21% aus Belgien/Frankreich. Die letzteren beiden Importe sind LNG-Gas, da sowohl die Niederlande, Belgien als auch Frankreich keine eigenen Erdgasquellen für den Export zur Verfügung haben. Das macht diese Quellen verletzlich, wenn in diesen Ländern eine eigene Knappheit vorliegt. Der Speicherstand in den Niederlanden (5.Februar) liegt bei 22,4%, in Frankreich bei 28,5%.

Wohnen mit Windparklärm: Roggenstede im LK Aurich – Foto: Manfred Knake
Hier an der Küste war es der Dauerbrenner: die akustische Belästigung mit gesundheitlichen Schäden durch den tieffrequenten Schall der Windkraftanlagen (unhörbar unter 20 Hertz), die örtlich nur wenige hundert Meter zur Wohnbebauung errichtet worden waren. Die gut vernetzte windige Wirtschaft zusammen mit den Entscheidungsträgern in den Kommunen oder den Genehmigungsbehörden ignorieren das Thema, bis heute werden Windparks rücksichtslos genehmigt- zum gesundheitlichen Nachteil für die Anwohner. Weiterlesen