Studie: Rückgang der Schweinswale im Bereich der deutschen Nordsee

Kleiner Tümmler (Schweinswal), angespült an der Ems, Juni 2012. Das Tier zeigt schon Verwesungsmerkmale: Schwarzfärbung der Haut, Gase blähen den Körper auf. – Foto (C): Eilert Voß

Im Januar 2021 berichtete die Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover in einer Studie über den Rückgang der Schweinswale (auch Gewöhnlicher Schweinswal oder Kleiner Tümmler, Phocoena phocoena) im Bereich der deutschen Nordsee in den vergangenen zwanzig Jahren (Verlinkungen ganz unten). Die umfangreichen Ergebnisse zeigten, dass der Schweinswalbestand in der deutschen Nordsee jährlich um knapp zwei Prozent schrumpfe.

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2020: „Neuartige“ (?) Schlauchalge Vaucheria velutina vemehrte sich üppig vor Sylt

Schlauchalgen vor Sylt, Sommer 2020 – Screenshot, Bildzitat, Cuxhavener Nachrichten, 31. Dez. 2020, https://www.cnv-medien.de/news/cuxhavener-watt-buergerinitiative-besorgt-wegen-eingeschleppter-alge.html – Foto: Roland, heruntergeladen am 09. Jan. 2021

Im Dezember 2020 machte eine alarmierende Medienmeldung die Runde: Die Schlauchalge Vaucheria velutina als „eingeschleppte Algenart, die dieses Jahr erstmals im norddeutschen Wattenmeer nachgewiesen wurde“, sei aufgrund ihrer „plötzlichen Dominanz“ mit „unabsehbaren ökologischen Folgen“ eine Gefahr für das Wattenmeer.

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Rücktritte: Grüne Ämterpatronage im rheinland-pfälzischen Umweltministerium

Grafik: Pixabay

„Die rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken (Grüne) tritt zum Jahresende [2020, Anm. Wattenrat] von ihrem Amt zurück. Zugleich bittet auch ihr Staatssekretär Thomas Griese um Versetzung in den Ruhestand zum 31. Dezember. Die CDU sprach von einem ´überfälligen Schritt´.“

Das berichtete im November 2020 der Südwestrundfunk (SWR).

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Karl Lauterbach (SPD), Corona und die „Einschränkungen der persönlichen Freiheit“

Foto: Wikipedia, bearbeitet (CC BY-SA 3.0)

SPD-Gesundheitsexperte Dr. Karl Lauterbach: „[…] Eine Impfung gegen CO2 wird es allerdings niemals geben. Somit benötigen wir Maßnahmen zur Bewältigung des Klimawandels, die analog zu den Einschränkungen der persönlichen Freiheit in der Pandemie-Bekämpfung sind. Ob das erreichbar ist, wage ich zunehmend zu bezweifeln.“

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Silvester 2020: Böllern an Schutzgebieten wie gewohnt

 

01. Januar 2021: Widdelswehr an der Ems: Die nächtliche Böllerei wirkt bis in das angrenzende Schutzgebiet „Petkumer Deichvorland“ – Foto (C): Eilert Voß

Der Jahreswechsel 2020/2021 verlief, was die Böllerei betraf, in den Städten und Dörfern ruhiger als in den Vorjahren. Daran hatte der politische verordnete Covid-19-Lockdown einen erheblichen Anteil. Aber auch weniger Böller machen Krach und stören Wildtiere enorm. In der sog „freien Natur“ sah das örtlich  anders aus, hier wurde wie eh und je geböllert, kaum weniger als im Vorjahr und auch wieder am Schutzgebiet Nationalpark Wattenmeer oder den Vogelschutzgebieten an der Ems.

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Umweltministerkonferenz und Windenergiewirtschaft gemeinsam gegen Vogelschutz

Neue deutsche Landschaften: Windpark Utarp, LK Wittmund/NDS, Ausschnitt, Foto: (C): Manfred Knake

Dem fachlichen Naturschutz wird in Deutschland nach und nach das Licht ausgeknipst, am Schalter sitzt in diesen klimabewegten Zeiten vor allem die Windenergiewirtschaft, eng verbandelt mit der Politik und auch einigen Naturschutzverbänden. „Klima“ und die geschürte Angst vor dem Hitzetod ist auch der Rammbock, mit dem die ohnehin schwache Bastion des Naturschutzes weiter zerstört werden soll; „Klimaschutz“ als vordergründiges Schein-Argument für mehr Profit der nimmersatten und gut vernetzten Branche der „Erneuerbaren Energien“.

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OVG Lüneburg: zwei Kläger erfolgreich, Kitesurfen im gesamten Nationalpark Wattenmeer zulässig

Kitesurfer in der strengsten Schutzzone des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer. Betreten verboten, Kiten erlaubt? – Foto (C): Eilert Voß

„Der 4. Senat des Niedersächsischen Oberverwaltungsgerichts hat mit Beschluss vom 11. Dezember 2020 der Klage zweier Kitesurfer stattgegeben und antragsgemäß festgestellt, dass die Kläger auch ohne vorherige Befreiung von den Verboten des Niedersächsischen Gesetzes über den Nationalpark ´Niedersächsisches Wattenmeer´ (NWattNPG) im Küstengewässer des Nationalparks kitesurfen dürfen (Az.: 4 LC 291/17)“, schreibt die Pressestelle des Oberverwaltungsgerichtes in Lüneburg am 14. Dez. 2020 (vollständige Pressemitteilung siehe unten). Das Gericht setzt Kitebretter mit Zugsegeln „Wasserfahrzeugen“ gleich:

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21 kritische Fragen zur Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes

Teure Erneuerbare Energie: Windenergieanlagen und Maisanbau, Utgast/Gemeinde Holtgast, LK Wittmund – Foto (C): Manfred Knake

21 kritische Fragen zur Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes

Noch im Dezember 2020 soll im Deutschen Bundestag über die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG21-Novelle) abgestimmt werden. Es steht zu befürchten, dass wieder einmal völlig übereilt und ohne eine gründliche vorherige Aufarbeitung diese Novelle mehrheitlich durchgewunken wird. Sie soll zum 1. Januar 2021 in Kraft treten.

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NABU und Grüne fordern ´beschleunigten Ausbau der Windenergie´ -´naturverträglich´

Vorfahrt für die Windenergie? Blick aus dem Vogelschutzgebiet V63 „Ostfriesische Seemarschen Norden bis Esens“ auf den Windpark Utgast/LK Wittmund/NDS – Foto (C): Manfred Knake

Bearbeitet 18. Dez. 2020

Schon der Naturschutzverband BUND wollte den Ausbau der erneuerbaren Energien aus Wind und Sonne 2019 entfesseln“. Nun zieht der NABU mit seinem neuen Präsidenten Jörg-Andreas Krüger nach und will zusammen mit der Partei Bündnis90/Die Grünen den Ausbau der Windenergie „beschleunigen“, „naturverträglich“, wie es nicht erst seit diesem Jahr heißt. So steht es auf der Webseite des NABU:

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Verein Jordsand: Geplante Schlickverklappung vor Scharhörn gefährdet gesamten Nationalpark Wattenmeer

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Pressemitteilung des Vereins Jordsand zum Schutz der Seevögel und der Natur e.V. vom 20. Nov. 2020:

Geplante Schlickverklappung vor Scharhörn gefährdet gesamten Nationalpark Wattenmeer

Die Hamburger Hafenbehörde HPA plant die Verklappung von belastetem Hafenschlick vor der Insel Scharhörn im UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer. Dagegen spricht sich der Naturschutzverein Jordsand aus, der den Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer im Auftrag der Hansestadt Hamburg seit 1990 betreut. Mathias Vaagt, erster Vorsitzender des Vereins, sagt dazu: „Die Planungen der HPA sind unverantwortlich und bedrohen einen der letzten Flecken ungestörter Natur an der Elbmündung.

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