Spendenaufruf 2019

Foto: Pixabay

Es weihnachtet wieder, daher auch wieder der jährliche Spendenaufruf des Wattenrates. Wenn Sie mögen, bedenken Sie uns mit einem Betrag.

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Cuxhaven: Watt verschlickt

Die Kugelbake am Watt in Cuxhaven – Foto: Pixabay

Die Initiative „Rettet das Cux-Watt“ aus Cuxhaven weist auf enorme Veränderungen im dortigen Wattenbereich hin. Im Watt vor dem historischen Seezeichen „Kugelbake“ haben sich große Schlickfelder gebildet, die die Morphologie des dortigen Bereiches negativ beeinträchtigt haben. Natürliche Rinnen- und Prielsysteme des Watts wurden durch Schlick aufgefüllt. Die Konsistenz des Wattenbodens hat sich vom ehemals hellen Sandwatt in dunkles Schlickwatt verändert.

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Enercon: ´Die Messe ist gelesen´

Proteste gegen einen Enercon-Windparkbau in Westerholt/Samtgemeinde Holtriem im Landkreis Wittmund/NDS – Foto (C): Manfred Knake

Ein Kommentar von Manfred Knake

 Die angekündigten Entlassungen beim Windanlagenhersteller Enercon aus Aurich, der auch in Magdeburg produziert, brachten es an den Tag: „Unsere Volksvertreter“ reagierten erstaunlich schnell und traten eine Medienlawine aus Solidaritätsbekundungen für die Windenergiewirtschaft los. Dadurch wurde wieder einmal deutlich, dass CDU, SPD , Grüne und Linke sich überwiegend als Sprachrohre oder gar Marionetten der Branche aufführten.

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Neuer Bundesvorstand des BUND: Energiewender und Klimamodellierer

Netzwerk – Foto: pixabay

Der Bund Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND, gegründet 1975) wählte auf seiner Bundesdelegiertenversammlung 2019 in Berlin einen neuen Vorstand. Der neue Vorsitzende ist der Umweltingenieur Olaf Brandt, bisher BUND-Bundesgeschäftsführer für Politik und Kommunikation (Werdegang: Bereichsleiter Politik beim BUND, Kampagnenkoordinator im BUND, Campaigner Abfallvermeidung BUND). Die erste stellvertretende Vorsitzende ist die Diplom-Verwaltungswissenschaftlerin Verena Graichen, tätig für das Öko-Institut in Freiburg.

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Enercon und der Stellenabbau: ´bigott´

Enercon-Anlagen und die Urlaubslandschaft bei Bensersiel, LK Wittmund: Windpark Utgast direk an einem EU-Vogelschutzgebiet Foto (C): Eilert Voß/Wattenrat

Der Windanlagenhersteller Enercon mit dem Hauptsitz im ostfriesischen Aurich ist in der Krise, nicht erst seit der aktuellen Ankündigung, 3000 Stellen bundesweit streichen zu wollen. Der geplante Stellenabbau ließ den Blätterwald rauschen. Aus dem Enercon-Country Ostfriesland kam das dazu von Stefan Bergmann. Er ist Chefredakteur der Emder Zeitung. Bergmann äußert sich in einem befremdlichen Kommentar, der von einigen Lokalzeitungen an der Küste übernommen wurde.

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Tote Grindwale angespült

Toter Grindwal vor Juist – Foto (C): Nationalparkverwaltung nieders. Wattenmeer, Screenshot, Bildzitat

Wie die Verwaltung des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer meldet, wurden am 05. November 2019 auf der Insel Juist sowie am Rande der Leybucht (im Landkreis Aurich) jeweils ein toter Grindwal angespült. Beide Kadaver liegen in nicht zugänglichen Bereichen des Nationalparks. Ein dritter verendeter Wal wurde westlich von Borkum im Fahrwasser der Außenems gesichtet.

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Wat- und Wasservögel, ein Artenschutzreferent und das Klima

Austernfischer auf der Insel Norderney am Hochwasserrastplatz, im Hintergrund die mit Windkraftanlagen abgeriegelte Festlandsküste im LK Aurich/NDS – Foto (C): Eilert Voß

Den hatten wir schon mal auf den Wattenrat-Seiten im Zusammenhang mit dem geplanten Abbau von Genehmigungshemmnissen für die Windenergiewirtschaft: Lars Lachmann, immerhin Artenschutzreferent des Naturschutzverbandes NABU. Lachmann sah im Oktober 2019 im Deutschlandfunk ein „Imageproblem“ für den Artenschutz, wenn Windkraftgenehmigungen nicht erleichtert würden. Nun äußerte sich Lachmann (ist der Name eigentlich Programm?) erneut im Deutschlandfunk aus der NABU-Bundesgeschäftsstelle in Berlin:

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10 Jahre ´Gänsewacht´ in Petkum an der Ems

10 Jahre Gänsewacht – Foto: privat

Seit zehn Jahren steht unser Mitarbeiter Eilert Voß auf „Gänsewacht“ in Petkum an der Ems, bei jedem Wetter. Und das hat Gründe. In diesem Naturschutzgebiet, Teil eines europäischen Vogelschutzgebietes, wird die Jagd auf Enten und Gänse ausgeübt, ganz legal. Dabei kommt es nicht selten, wie es in der Jägersprache heißt, zu „unwaidmännischem Verhalten“.

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Die Zauberlehrlinge: Projekt ´Strategie Wattenmeer 2100´

Langeoog: Strandaufspülung vor dem Pirolatal nach Sturmflut, Juli 2017, Foto: privat

Seit 2015 wird über das Projekt „Strategie Wattenmeer 2100“ berichtet. 2015 wurde unter dem damaligen Minister für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume Dr. Robert Habeck (B90/Die Grünen) in Schleswig-Holstein diese „Strategie“ erdacht, ausgehend vom Szenario, dass das Wattenmeer mit dem Meeresspiegelanstieg nicht mitwächst und der Mensch das Wattenmeer durch den Klimawandel nun retten muss. Da fragt man sich doch zunächst, wie das Wattenmeer überhaupt entstanden ist. Die Antwort: Durch den nacheiszeitlichen Meeresspiegelanstieg, seit ca. 12.000 Jahren. Nach dem Ende der Weichsel-Kaltzeit steigt der Meeresspiegel postglazial an, mal mehr, mal weniger, bis heute. Der Meeresspiegelanstieg ist also kein Phänomen unserer Zeit, wird aber alarmistisch für jeden Klima-Aktionismus verwandt. Derzeit steigt der Meeresspiegel mit 1,7 mm im Jahr oder 17 cm im Jahrhundert an („säkularer Anstieg“), so die Messungen  der Universität Siegen mit einem Bericht aus 2013. Das ist weniger als der früher gemessene Anstieg von ca. 25 cm im Jahrhundert.

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Nachruf: Hans-Georg Funda aus Holtgast verstorben

Hans-Georg Funda in Holtgast, 2002 – Foto (C): Manfred Knake

Elf Tage nach seinem 79. Geburtstag ist Hans-Georg Funda am 19. Oktober 2019 nach längerer Krankheit verstorben. Er hinterlässt seine Frau Jutta und eine Tochter. Hans-Georg Funda wohnte in dem sehr alten Landhaus „Alte Küsterei“ am Hogeweg in Holtgast. Das Grundstück, auf dem das Haus steht, gehörte zum Vorwerk des früheren Holtgaster Klosters Pansath. Hans-Georg Funda wurde in Ostpreußen in der Nähe von Königsberg geboren und wuchs kriegsbedingt in Duisburg auf. Hier lernte er den Beruf des Drogisten und Tierpräparators. Er arbeitet später zusammen mit seiner Ehefrau im Duisburger Zoo als Tierpfleger. Einige Jahre verbrachte er als Vogelwart auf der Insel Scharhörn. In den siebziger Jahren erwarb er das alte Haus in Holtgast. 1991 begann das Ehepaar Funda zusammen mit der Stadt Esens in Bensersiel das „Naturkundehaus“ einzurichten.

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