Ems: enorme Gelegeverluste durch Überführung des Meyer-Schiffs „Disney Wish“

Ems, Deichvorland Höhe „Buschplatz“: angespülte Gänsegelege nach der Überführung der „Disney Wish“ am 30. März 2022 – Foto (C): Eilert Voß, Wattenrat Ostfriesland

Am 30. März 2022 war es mal wieder soweit: Die Meyer Werft überführte ihr neuestes Kreuzfahrtschiff “DISNEY WISH“ vom binnenländischen Papenburg über die Ems in Richtung Nordsee. Die Überführung mit Schlepperhilfe begann um 7:45 Uhr an der Meyer Werft in Papenburg. Das Schiff erreichte am Abend das Stauwerk in Gandersum. Die Ems wurde, damit der Musikdampfer überhaupt in den Fluss passte, mit dem Stauwerk aufgestaut. Das hatte Folgen für einige Vogelarten in diesem europäischen Vogelschutz- und Naturschutzgebiet.

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Umgefallen: Niedersachsen unterstützt Erdgasförderung aus den Wattenbereichen

Foto: Pixabay

Nun also doch. Noch im Herbst 2021 schloss die Niedersächsische Landesregierung die Erdgasförderung im Wattenmeer kategorisch aus. Pressemitteilung der Niedersächsischen Staatskanzlei vom 13. Dez. 2021: „Die Landesregierung hat in ihrer (heutigen) Sitzung beschlossen, eine Gesetzesänderung des Wattenmeergesetzes in die Verbandsbeteiligung zu geben. Auch das Niedersächsische Ausführungsgesetz zum Bundesnaturschutzgesetz soll geändert werden. Ziel der Gesetzesnovelle des Wattenmeergesetzes ist es, die Öl- und Gasförderung im Niedersächsischen Wattenmeer ein für allemal auszuschließen. […]“ Jetzt die Rolle rückwärts:

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Deutschlands gescheiterte Energiepolitik – Energiewende undurchführbar

Von Prof. Dr. Fritz Vahrenholt, mit freundlicher Genehmigung. Der Beitrag aus seinem Newsletter vom 10. April 2022 (hier verlinkt) wurde leicht gekürzt:

Russland liefert nach wie vor die gleichen Mengen an Erdgas nach Europa und Deutschland. Die Bundesregierung widersteht bislang den allfälligen Aufforderungen, auf den Gasimport aus Russland zu verzichten, weil sie weiss, dass der wirtschaftliche Absturz Deutschlands verheerend sein würde. Die Räder der deutschen Produktionsmaschine würden stillgelegt, nichts würde mehr funktionieren, kaum etwas noch bezahlbar. Warum gerade Deutschland aber so hart getroffen würde, darüber schweigt die Bundesregierung. Es ist der Doppelausstieg der Energiewende, der durch Erdgas plus unstetige Wind- und Sonnenenergie uns so verletzlich gemacht hat. Wir wollen die Zusammenhänge weiter unten untersuchen.

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Windenergie: Eckpunktepapier mit Frontalangriff auf den Naturschutz

Und noch mehr Windkraftwerke – Foto (C): Eilert Voß/Wattenrat

Deutschland soll nach dem Wallstreet-Journal die „dümmste Energiepolitik der Welt“ betreiben (World’s Dumbest Energy Policy). Die „erneuerbaren Energien“ sollen es in diesem Lande richten, wetterabhängiger Strom aus Wind und Sonne sollen die Energieversorgung einer Industrienation sichern, Atom- und Kohlekraftwerke sukzessive vom Netz genommen werden. Die treibende Kräfte sind die finanzstarken Lobbyverbände der „Erneuerbaren“ und ihre politischen Unterstützer in den Landesparlamenten und im Bundestag.

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Das ZDF, der Rotmilan und die Windenergie

Übernahme von der Web-Seite der Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen (EGE, März 2022):

Rotmilan – Foto: Pixabay

Das ZDF, der Rotmilan und die Windenergie

Über die Leistungen des deutschen Qualitätsjournalismus gerät man bisweilen ins Staunen. Das gilt nicht nur aber auch für die Berichterstattung über Naturschutz und Windenergie. Die Zeit ist vorbei, als der von Hanns Joachim Friedrichs (1927 – 1995) überlieferte Satz ein Berufsethos markierte: „Ein guter Journalist macht sich mit nichts gemein, nicht einmal mit einer guten Sache.“ In den im Jahr 2020 mit 8,11 Milliarden Euro Rundfunkbeiträgen der „Zusehenden und Zuhörenden“ finanzierten öffentlich-rechtlichen Anstalten scheint es für Recherche an Geld, Zeit und vor allem Sinn für die Realität zu fehlen. Zu gerne berichten Journalisten und Journalistinnen von dem, was man für wahr hält, wahr halten möchte oder woran man mit Überzeugung glaubt. Haltung ersetzt kritische Distanz.

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Nationalparkverwaltung: „Übernehmen Sie eine Wattwurm-Patenschaft!“

Wie soll er heißen? Wattwurm aus dem Wattenmeer.

Peter Südbeck, Leiter des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer, stellte auf einer Pressekonferenz in Wilhelmshaven das Projekt „Wattwurm-Patenschaften“ vor. Südbeck: „Dies ist eine gemeinsame Aktion der Nationalparkverwaltung, der Nationalpark-Informationshäuser zusammen mit der Niedersächsischen Wattführer-Gesellschaft (NieWattGes).

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Ukraine-Krieg: windige Kriegsgewinnler und andere Illusionisten

Montage: Pixabay

Der Krieg in der Ukraine und die damit verbundenen Sanktionen gegen den Aggressor Russland werden Auswirkungen auf die deutsche und westeuropäische Wirtschaft haben: Kein Gas aus Russland hat enorme Folgen, die nicht nur der Normalverbraucher in der Geldbörse spüren wird. Die Kriegs- und Krisengewinnler sind derzeit die Lobbbyisten der „erneuerbaren Energien“, die nun vehement als „Alternative“ zum bald fehlenden Gas den noch stärkeren Ausbau der Wind- und Solarenergie unter weitgehendem Wegfall der Genehmigungshemmnisse fordern, zum Nachteil der Anwohner und des Natur- und Landschaftsschutzes, so, als ob Wind und Sonne für eine verlässliche und grundlastfähige Stromversorgung taugten.

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Insel Juist, Küstenschutz: Wird das Westende nach den Stürmen aufgegeben?

Insel Juist, äußerstes Westende, Google Earth, Foto von 2018

Wie die Webseite „Juistnews“ am 25. Februar 2022 unter Berufung auf das niedersächsisches Wirtschaftsministerium meldete, gibt es Überlegungen, den Westteil der Insel Juist nicht weiter mit Küstenschutzmaßnahmen zu sichern, sondern diesen Teil der Insel aufzugeben. Der Orkan „Zeynep“ hatte Teile des erst 2020 durchgeführten seeseitig vorgenommenen Inselsicherungen im Westen der Insel wieder zerstört. Aus dem Kräutertal im Westen der Insel, Teil der strengsten Schutzzone (Ruhezone) des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer,„Weltnaturerbe“ und europäisches Schutzgebiet „Natura 2000“, wurden 2020 große Mengen Sand entnommen, um Teile des Inselwestens zu sichern. Vergeblich, wie sich wieder einmal herausstellte.

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Deutscher Wetterdienst: „Orkan ZEYNEP – Ein regional historisches Naturereignis“

Emden: Nearshore-Windkraftanlage Enercon-112 verliert Zugangsbrücke durch Orkan „Zeynep“ – Foto (C): Eilert Voß

Drei Orkantiefe („Ylenia“, „Zeynep“ und „Antonia“) tobten rund um das letzte Wochenende mit hohen Windgeschwindigkeiten und Starkregen auch über Ostfriesland, die Schäden an der Küste waren jedoch überschaubar. Auf den Inseln Wangerooge, Langeoog und Baltrum wurden die Badestrände weggespült, das geschieht, je nach Windrichtung, nach jedem starken Sturm. Die Strände werden wieder kostenträchtig aufgespült werden müssen, damit der Tourismus weiter „brummen“ kann und die Inselinfrastruktur erhalten bleibt- ein Faß ohne Boden. Ließe man der Natur in diesem Wattenmeer-Nationalpark ihren dynamischen Lauf, wären die Düneninseln ohne ständige Aufspülungen und Sicherungen längst „gewandert“, hätten ihre Gestalt verändert oder wären völlig verschwunden.

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Windkraft vs. Naturschutz: Volker Quaschnings steile Aussagen zur Windkraft-Kritik: zur Strafe Sand schaufeln…

Foto (C): Manfred Knake

Übernahme von Dr. Wolfgang Epples Blog „Ganzheitlicher Naturschutz“:

Volker Quaschnings steile Aussagen zur Windkraft-Kritik: Zur Strafe Sand schaufeln, harmloser Infraschall, und Katzen sind schlimmer als Windindustrieanlagen

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