Tempus fugit
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Prof. Dr. Fritz Vahrenholt: „Wind und Sonne stellen fette Rechnungen“
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Neues aus dem EU-Brutkasten: NetZero-Region im Nordwesten für „beschleunigte Genehmigungsverfahren“

Screenprint/Bildzitat von https://www.mw.niedersachsen.de/startseite/uber_uns/presse/presseinformationen/netzero-nordwest-deutschland-237797.html , abgerufen am 22. Febr. 2026 -Bildrechte: MW/Vecteezy
Nach Ampel-Koalition und dann Großer CDU-SPD-Koalition mit Beschleunigungsgesetzen für den weiteren Ausbau der Windenergie geht es in Niedersachsen unverdrossen weiter mit „NetZero“, einem neuen Ei, das die EU-Kommission gelegt hat und das nun auch in Niedersachsen ausgebrütet werden soll.
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WWF legt Pläne zu fischereifreien Zonen im niedersächsischen Wattenmeer-Nationalpark vor

Norderneyer Wattfahrwasser, Krabbenfang mit einem Grundschleppnetz im Nationalpark Wattenmeer – Foto: Eilert Voß/Wattenrat
Endlich bewegt sich wieder etwas zur Einschränkung der Fischerei mit Grundschleppnetzen im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer, 40 Jahre (!) nach Einrichtung des Großschutzgebietes. Der Wattenrat hatte schon vor Jahren auf die Unvereinbarkeit der Grundschleppnetzfischerei mit den Zielen eines Nationalparks hingewiesen, Landes- und Bundespolitiker saßen das Thema bisher aus und unterstützten die Fischereibetriebe. Der World Wide Fund for Nature (früher World Wildlife Fund) legte aktuell ein Konzept für fischereifreie Zonen vor. Der „Fischereidialog“ hatte bereits 2025 begonnen. Weiterlesen
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40 Jahre Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer: Elogen und Realitätsverlust

Strengste Schutzzone im Nationalpark Wattenmeer (Ruhezone), Rysumer Nacken bei Emden – Foto: Sabine Bieler/Archiv Wattenrat
Bearbeitet und ergänzt am 12. Febr. 2026
Eigentlich war es vorhersehbar: Die 40-Jahrfeier des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer in Wilhelmshaven mit viel Polit-Prominenz verschwieg mehr, als die von den Medien verbreiteten Elogen auf das Schutzgebiet. Die Realität im Nationalpark sieht hinter der veröffentlichten Medienfassade anders aus. Hier einige Leseproben: Florian Carius, Nationalpark-Dezernatsleiter Kommunikation, Information & Bildung (ja, Bildung!), auch beim NABU in Wilhelmshaven als „Orni“ tätig, stellt in einer NDR-Meldung vom 06. Februar 2026 fest:
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Prof. Dr. Fritz Vahrenholt: Die Gasspeicher leeren sich – auf dem Weg zur Notsituation

Schwimmendes LNG-Terminal bei Nacht in Wilhelmshaven – Foto: Jost Listemann/DIE GAS- UND WASSERSTOFFWIRTSCHAFT
Newsletter von Prof. Dr. Fritz Vahrenholt vom 06. Feb. 2026, mit freundlicher Genehmigung:
Die Gasspeicher leeren sich: Uns trennt noch eine Kälteperiode von der Notstandssituation
Der durchschnittliche Gasverbrauch im Winter beträgt in Deutschland 4 TWh Erdgas pro Tag, an kalten Tagen unter -5 °C ca. 5 TWh, an milderen Tagen sinkt er auf 3 TWh.
Der Verbrauch wird gedeckt durch
1. Pipelinegas
2. LNG-Gas
3. Entnahme aus den im letzten Jahr gefüllten Gasspeichern
1.Die Pipeline-Importe belaufen sich zurzeit bei 2,7 TWh. 44% davon kommen aus Norwegen, 24% aus den Niederlanden und 21% aus Belgien/Frankreich. Die letzteren beiden Importe sind LNG-Gas, da sowohl die Niederlande, Belgien als auch Frankreich keine eigenen Erdgasquellen für den Export zur Verfügung haben. Das macht diese Quellen verletzlich, wenn in diesen Ländern eine eigene Knappheit vorliegt. Der Speicherstand in den Niederlanden (5.Februar) liegt bei 22,4%, in Frankreich bei 28,5%.
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Windkraft: neues Urteil aus Frankreich – Schallgeschädigte klagen erfolgreich

Wohnen mit Windparklärm: Roggenstede im LK Aurich – Foto: Manfred Knake
Hier an der Küste war es der Dauerbrenner: die akustische Belästigung mit gesundheitlichen Schäden durch den tieffrequenten Schall der Windkraftanlagen (unhörbar unter 20 Hertz), die örtlich nur wenige hundert Meter zur Wohnbebauung errichtet worden waren. Die gut vernetzte windige Wirtschaft zusammen mit den Entscheidungsträgern in den Kommunen oder den Genehmigungsbehörden ignorieren das Thema, bis heute werden Windparks rücksichtslos genehmigt- zum gesundheitlichen Nachteil für die Anwohner. Weiterlesen
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Gänsewachtbericht 2025/26 aus dem Naturschutzgebiet Unterems: Anspruch und Wirklichkeit

Vorher: 12 Jan. 2026, äsende Nonnengänse am Petkumer Emsdeich – Foto: Eilert Voß/Wattenrat
Gänsewachtbericht 2025/26 aus dem Naturschutzgebiet Unterems: Anspruch und Wirklichkeit
Unser Mitarbeiter Eilert Voß stand von November 2025 bis Januar 2026 wieder mit Fernglas und Kamera, bei jedem Wetter und unterstützt von einigen Helfern aus der Region, „auf Posten“ und dokumentierte dort das Geschehen im Teilgebiet des EU-Vogelschutzgebietes „Naturschutzgebiet Unterems“ bei Petkum.Warum macht Voss das? Über die Jahre wurden dort immer wieder Jagdverstöße der Hobbyjäger festgestellt: Abschuss nicht jagdbarer Arten, Jagd ohne gebrauchsfähigen Jagdhund oder Jagd bei dichtem Nebel, ohne dass die verschiedenen Arten sicher angesprochen werden konnten, oder die Jagd mit verbotenem Bleischrot. Dies ist nur ein Ausschnitt aus einem kleinen Gebiet an der Ems. Wie wird in anderen Revieren Deutschlands auf Wasservögel gejagt, wo nicht genau hingeguckt wird? Und es ist nicht nur die Jagd, die häufig Unruhe in das Schutzgebiet bringt und die Vögel nicht zur Ruhe kommen lässt.
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Rotdrosseln zu Besuch vor dem Wattenrat-Büro
Für ein paar Tage ernährten sich fünf Rotdrosseln (Turdus iliacus) auf der Durchreise von den Beeren der Ilex-Hecke vor dem Büro des Wattenrats. Rotdrosseln sind kleiner als Amseln oder Singdrosseln und leicht am rahmfarbenen Überaugenstreif und den rostroten Flügelunterseiten zu erkennen.
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Schutzgemeinschaft Deutsche Nordseeküste: Kritik an der Speicherung von CO₂ im Nordseegrund
Von der Pressestelle der Schutzgemeinschaft Deutsche Nordseeküste e.V.:
Die Schutzgemeinschaft Deutsche Nordseeküste e.V. (SDN) sieht die Speicherung von CO₂ im Nordseegrund weiterhin kritisch
Deutsche Nordseeküste. Der Deutsche Bundestag hat am vergangenen Donnerstag, den 29. Januar 2026, den Weg für die großflächige Speicherung von Kohlendioxid unter dem Meeresboden der Nordsee frei gemacht. Mit der Änderung des Kohlenstoffspeichergesetzes (KSpG) ist die dauerhafte Speicherung von CO₂ in der deutschen ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) und dem Festlandsockel nun unter Auflagen erlaubt. Ferner wurde mit der Änderung am Hohe-See-Einbringungsgesetz der Export von Kohlendioxid zur Speicherung in anderen Ländern möglich gemacht.
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