Archiv der Kategorie: Küstenschutz

Deichbeweidung und Wölfe: „Geht das Schaf, kommt das Wasser“

Der Wolf ist häufig Thema in der ostfriesischen Tagespresse, überwiegend einseitig dramatisierend. Es kommt häufig zu Rissen von Schafen und Jungrindern. Allerdings sind die Weideflächen bisher nicht gegen Wolfsrisse durch wolfsabweisende Zäune gesichert. Die Deichbeweidung durch Schafe und die Gefahr von Wolfsrissen ist ebenfalls Thema. Weiterlesen

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14. internationale Wattenmeerkonferenz in Wilhelmshaven: wieder heiße Klimaluft

Sie schützen mal wieder das Wattenmeer. Vom 28. – 30. November fand in Wilhelmshaven die 14. internationale Wattenmeerkonferenz der Anrainerstaaten Dänemark, Deutschland und Niederlande auf Ministerebene statt. Es ging vordringlich um „Klimaschutz“ „Klimagase“, „Klimakrise“, „Meeresspiegelanstieg“ und, ja tatsächlich, auch um die „Biodiversitätskrise“, ohne allerdings näher darauf einzugehen, wer diese verursacht. Weiterlesen

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Falscher Alarm beim Meeresspiegel oder: Der Meeresspiegel- Eine imaginäre Gefahr

Falscher Alarm beim Meeresspiegel oder: Der Meeresspiegel- Eine imaginäre Gefahr
Auch beim Meeresspiegel: Propaganda und Wirklichkeit sind diametral entgegengesetzt. Weiterlesen

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Niedersächsischer Landtag schafft Biotopschutz für Deichbau ab – was kommt als nächstes?

Einige dieser gesetzlich geschützten Biotoptypen befinden sich auch auf oder an Deichen. Das betrifft insbesondere solche Deiche, die in den nächsten Jahren ausgebaut werden sollen. Und genau darin liegt für niedersächsische Landespolitiker offenbar ein Ärgernis. Ein Ärgernis, dem sie im September 2022, kurz vor der niedersächsischen Landtagswahl, den Garaus gemacht haben. Die Mehrheit der Abgeordneten hat nämlich diesen Biotoptypen kurzerhand den gesetzlichen Schutz aberkannt. Weiterlesen

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Insel Juist, Küstenschutz: Wird das Westende nach den Stürmen aufgegeben?

Wie die Webseite „Juistnews“ am 25. Februar 2022 unter Berufung auf das niedersächsisches Wirtschaftsministerium meldete, gibt es Überlegungen, den Westteil der Insel Juist nicht weiter mit Küstenschutzmaßnahmen zu sichern, sondern diesen Teil der Insel aufzugeben. Der Orkan „Zeynep“ hatte Teile des erst 2020 durchgeführten seeseitig vorgenommenen Inselsicherungen im Westen der Insel wieder zerstört. Weiterlesen

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Naturschutzbehörde vertreibt Vögel aus den Schutzgebieten an der Unterems

Seit einem Monat beobachtet unser Mitarbeiter Eilert Voß – derzeit wieder auf „Gänsewacht“ – vom Petkumer Siel östlich von Emden aus Baggerarbeiten im Deichvorland von Pogum auf dem gegenüberliegenden Ufer der Ems. Die Watt- und Vorlandflächen sind Bestandteil des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer und gehören zur strengsten Schutzzone = Ruhezone. Der Bagger ist mit hellen Scheinwerfern ausgerüstet und wird in der Regel kurz nach 7:30 Uhr, in dunkelster Morgendämmerung, aktiv. Weiterlesen

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„Klimadeiche“ für den Küstenschutz

Und wieder eine neue Klima-Wortschöpfung: „Klimadeiche“. Früher hießen sie einfach und richtig „Landesschutzdeiche“. Nun schützen die Deiche an der Nordsee nicht nur das Hinterland, sondern auch das Klima – oder gar vor dem Klima? Darauf muss man erst einmal kommen. Zeitgeistig korrekter Wortschöpfer ist wieder einmal der Umweltminister in Niedersachsen, Olaf Lies (SPD), Weiterlesen

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Insel Juist: mit schwerem Gerät im ´Kräutertal´- strengste Schutzzone des Nationalparks

Der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) bewegt derzeit jede Menge Sand auf der Insel Juist und damit auch die Gemüter der Verwaltung und der Politik der Insel. Derzeit wird Sand aus dem „Kräutertal“ aus dem Westen der Insel entnommen, um Dünen auf der Insel als Sturmflutschutz zu verstärken. Das ist neu, denn bei früheren Dünenverstärkungen wurde der Sand von vorgelagerten Sandbänken im Wattenmeer geholt. Weiterlesen

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Sturmtief ´Sabine´ fegt über Ostfriesland – keine Zunahme von Sturmtiden

Zwei Tage lang tobte sich das Sturmtief „Sabine“ auch über Ostfriesland aus. Die Schäden waren überschaubar. Das Foto vom 10. Februar 2020 zeigt den Blick vom Deich östlich von Dornumersiel/LK Aurich bei Hochwasser in Richtung Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer. Das Hochwasser lief ca. 2m höher als sonst auf, ohne die schützenden Deiche wäre das bewohnte Binnenland überflutet worden. Weiterlesen

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Die Zauberlehrlinge: Projekt ´Strategie Wattenmeer 2100´

Seit 2015 wird über das Projekt „Strategie Wattenmeer 2100“ berichtet. 2015 wurde unter dem damaligen Minister für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume Dr. Robert Habeck (B90/Die Grünen) in Schleswig-Holstein diese „Strategie“ erdacht, ausgehend vom Szenario, dass das Wattenmeer mit dem Meeresspiegelanstieg nicht mitwächst und der Mensch das Wattenmeer durch den Klimawandel nun retten muss. Da fragt man sich doch zunächst, wie das Wattenmeer überhaupt entstanden ist. Die Antwort: Durch den nacheiszeitlichen Meeresspiegelanstieg, seit ca. 12.000 Jahren. Nach dem Ende der Weichsel-Kaltzeit steigt der Meeresspiegel postglazial an, mal mehr, mal weniger, bis heute. Der Meeresspiegelanstieg ist also kein Phänomen unserer Zeit, wird aber alarmistisch für jeden Klima-Aktionismus verwandt. Derzeit steigt der Meeresspiegel mit 1,7 mm im Jahr oder 17 cm im Jahrhundert an („säkularer Anstieg“), so die Messungen der Universität Siegen laut einem Bericht aus 2013. Das ist weniger als der früher gemessene Anstieg von ca. 25 cm im Jahrhundert. Es deutet also alles darauf hin, dass sich der Anstieg verlangsamt hat. In Schleswig-Holstein geht man jedoch von einem „beschleunigten Meeresspiegelanstieg“ aus, der aber durch Pegelmessungen nicht nachweisbar ist. Weiterlesen

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