Klimaneutralität bis 2035? – Die Einordnung eines ´Diskussionsbeitrags des Wuppertal-Institutes für Fridays for Future Deutschland´

Gastbeitrag von Dr. Wolfgang Epple
„Chapeau“? Ich erhalte auf dem Weg des täglichen E-Mail-Briefings „Der Tagesspiegel Background Energie & Klima“ am 14. Oktober folgenden Claquen-Hinweis:
…ein „Chapeau!“ an Fridays for Future: Als politische Kraft haben sie gestern gezeigt, dass sie die Spielregeln bestens beherrschen. Die Studie, nach der Deutschland bis 2035 CO2-neutral werden müsse und könne, gelangte vorab nicht an die Presse. Und mit dem Wuppertal Institut für die Berechnungen und der GLS Bank als Sponsor wurden gut beleumundete Partner gefunden. Das Timing? Knapp ein Jahr vor der Bundestagswahl auch ziemlich ideal…

So viel Lobhudelei macht neugierig. Und der Vorgang macht eine Einordnung notwendig. Gutes Timing? Gutes […]

´Der NABU- aktiv für die Energiewende - Ökostrom für Umwelt und Natur´

Screenshot-Bildzitat, Quelle: NABU, „Ökostrom, für Umwelt und Natur“, https://www.nabu.de/imperia/md/content/nabude/energie/160425-nabu_tipps_oekostrom1.pdf

Damit es nicht in Vergessenheit gerät, wer mitverantwortlich für die Landschaftszerstörung und den abertausendfachen Fledermaus- und Vogeltod durch Windparks in Deutschland ist: Der „mitgliederstärkste Naturschutzverband“ NABU als Ökostromvermittler. Ob die vielen NABU-Mitglieder, viele davon zahlende Karteileichen, eigentlich wissen, was ihr Verband noch so treibt? Ob die […]

Gastbeitrag: Winterstürme, Windstrom und der deutsche Journalismus

Winterstürme, Windstrom und der deutsche Journalismus
Gastbeitrag von Dr. Wolfgang Epple

Soziologen, Volkswirte und Journalisten haben das Sagen und das Schreiben, wenn es um die Zukunft unseres Landes geht. Annette Beutler z.B. schreibt für die „Zeit“. Aus Anlass eines „Windstromrekordes“, ausgelöst durch den Wintersturm „Sabine“, der am 10. Februar 2020 über das Land zog, hat sie am 21. Februar 2020 eines der vielen Zeichen für das Elend der Berichterstattung zur sogenannten Energiewende geliefert.
In scheinbar gründliche Recherche gepackt bringt sie zunächst, wenn auch abgemildert, den erkennbaren Irrsinn der Energiewende auf den Punkt: Teurer Geisterstrom, Negativ-Preise an der Strombörse, Entschädigung für nicht produzierten Strom, Redispatch und Netzstabilitätsprobleme… Scheinbar gründlich sei aus dem Artikel belegt: Man lässt sich schließlich inspirieren von der „Denkfabrik“ Agora Energiewende und den Äußerungen der Windkraftbranche, und kolportiert große Teile der dortigen […]

Energiewende: Das Narrenschiff

Narrenschiffe, Blatt 1: „Elegantes Wendemanöver” – (C): Stefan Klinkigt

Nach vielfältiger fachlicher Meinung, belegt mit Fakten und Zahlen, ist die enorm teure „Energiewende“ längst gescheitert, sie wird nur noch politisch und in vielen Medien als „Erfolgsmodell“ verkauft. Das erinnert an die Durchhalteparolen aus unrühmlicher deutscher Geschichte. Erfreulich ist, dass zumindest in Satire und Karikatur dem […]

Windenergie: Niedersachsens Abstands-Pinoccios

Ausweislich der Linealmessung mit google-earth steht das Wohnhaus von Olaf Lies in Sande im Landkreis Friesland jedoch 1010 Meter von der
nächstgelegenen Windkraftanlage des nördlich von seinem Wohnhaus stehenden Windparks Friesen-Elektra III in Sande entfernt. Die
Anlagen sind 175 Meter hoch. Stephan Weil wohnt in Hannover-Kirchrode. Die nächstgelegenen Windkraftanlagen stehen ca. 6km südlich von Kirchrode in Laatzen. Auch Herr Weil hat offensichtlich nicht die Wahrheit gesagt, es hat ja auch bisher niemand überprüft. […]

Bundesregierung arbeitet an ´Hartz-IV-Gesetzen gegen den Naturschutz´

Übernahme von der europäischen Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen (EGE), mit freundlicher Genehmigung der Eulenfreunde:
„Im neuen Heft [der Zeitschrift „Nationalpark„] finden Sie einen Beitrag von EGE-Geschäftsführer Wilhelm Breuer über die Bemühungen der Bundesregierung, die Vorschriften zum Schutz von Natur und Landschaft abzusenken. Im Schatten der Fridays-for-Future-Bewegung und unbemerkt von der Öffentlichkeit hat nämlich die deutsche […]

Enercon und der Stellenabbau: ´bigott´

Der Windanlagenhersteller Enercon mit dem Hauptsitz im ostfriesischen Aurich ist in der Krise, nicht erst seit der aktuellen Ankündigung, 3000 Stellen bundesweit streichen zu wollen. Der geplante Stellenabbau ließ den Blätterwald rauschen. In Ostfriesland klang das so: Stefan Bergmann ist Chefredakteur der Emder Zeitung. Er äußert sich in einem befremdlichen Kommentar, der von einigen Lokalzeitungen an der Küste übernommen […]

Anschlag auf die Eingriffsregelung: Entwurf der Bundeskompensationsverordnung

Die Eingriffsregelung ist bei Bauprojekten und für Investoren lästig, sie ist mit Gutachten und Kosten verbunden. Auf Bundesebene wird still und leise daran gearbeitet, diese vermeintliche Bremse für die Energiewende, die Offshore-Windenergie und den Fernstraßenbau zu entfernen. Die Europäische Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen (EGE) hat´s gemerkt und kommentiert. Mit freundlicher […]

Das Bundesamt für Naturschutz und die Erneuerbaren Energien: am Artenschutz vorbei

Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) ist eine Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit. Selbstverständlich ist das Amt damit voll auf der politischen Linie der Förderung der „Erneuerbaren“. Am 13. Februar 2019 veröffentlichte das Bundesamt die Pressemitteilung „Naturschutz und Energiewende: Einklang ist möglich“ (s.u). Das darf allerdings bezweifelt […]

Offener Brief: Kritik aus Bayern an Prof. Hubert Weiger (BUND) -

Nicht nur beim Wattenrat stehen die „großen“ Umweltverbände wegen ihrer Nähe zur Ökostrombranche unter Dauerkritik. Der nachfolgende „Offene Brief“ vom April 2018 von Dr. Nikolai Ziegler, 1 . Vorsitzender Bundesinitiative Vernunftkraft e.V., Enoch Freiherr zu Guttenberg, Dirigent und Umweltschützer, Johannes Bradtka, 1 . Vorsitzender Verein für Landschaftspflege & Artenschutz in Bayern e.V. an Prof. Dr. Hubert Weiger, Bundesvorsitzender des BUND, hat es in sich: Klartext gegen „die großen deutschen Umweltverbände, inhaltlich und moralisch entkernt“.
Übrigens: Der Bundesverband Windenergie (BWE) überträgt im Falle seiner Auflösung sein Restvermögen an den Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. […]