Kategoriearchiv: Artenschutz

„Viele Verlierer, wenige Gewinner: Der neue Blick auf die Brutvögel im Wattenmeer“

Zum Lesen empfohlen: Riffreporter, 26. März 2026: Viele Verlierer, wenige Gewinner: Der neue Blick auf die Brutvögel im Wattenmeer Der aktuelle Monitoringbericht zeigt eine anhaltende Krise im Ökosystem Wattenmeer. Während nur wenige Arten zulegen, kämpfen die meisten mit rückläufigen Beständen. Kees Koffijberg von der niederländischen Vogelmonitoring-Organisation Sovon hat den Bericht zur Lage der Brutvögel im Wattenmeer geleitet.[…]

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Exxon-Antrag: CO2-Verpressung in der Nordsee – Schallkanonen gefährden Schweinswale

Der Klimawahn macht Fortschritte, und gefährdet nach der Industrialisierung der Nordsee mit riesigen Windparks zunehmend die Schweinswale. CO2 wurde von Politik und der damit verbandelten und geförderten Klima-Wissenschaft als Treiber der Klimaerwärmung ausgemacht, und als lukratives Geschäftsmodell de sCO2-Zertifikatshandels mit heißer Luft implementiert. Es geht um den umstrittenen „Treibhauseffekt, obwohl die Erde mit der nach oben offenen Atmosphäre kein Treibhaus ist. Wesentliche Wetter- und Klimafaktoren sind die wechselnde Sonnenaktivität, atmosphärische Zirkulationen und die Meeresströmungen, die der Mensch nicht beeinflussen kann. Nun soll das böse CO2 mit ca. 0,04 Prozent Anteil an der Atemluft unschädlich gemacht werden, man will es in Lagerstätten westlich der Insel Helgoland unter den Nordseegrund pressen. Weiterlesen

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„Fischereidialog“ Niedersachsen: Nur zehn Prozent des Küstenmeeres sollen fischereifrei werden

1986 wurde in Niederdsachsen der Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer ausgewiesen. 39 Jahre später, im Mai 2025, begann der „Fischereidialog“ der Niedersächsischen Landesregierung mit Küstenfischern, Naturschutzverbänden und Tourismuskommunen, um fischereifreie Referenzgebiete im Küstenmeer auszuweisen. Die Küstenfischerei planiert mit ihren Grundschleppnetzen das besiedelte Sediment des Wattemeeres, Miesmuschelfischer hobeln bei der Muschelentnahme mit stählernen Dredgen in den Wattengrund. Weiterlesen

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„Kommando Angry Birds“ verübt Anschläge auf die Deutsche Bahn

Jetzt war es das militante „Kommando Angry Birds“, das einen Streckenabschnitt der Deutschen Bahn bei Leverkusen mit einem Brandsatz sabotierte. Am 11. Juli 2026 wurde auf der WebSeite von „indymedia.org“ ein Bekennerschreiben veröffentlicht. Demnach wurden Brandsätze in einem Kabelschacht der Bahn an einer Brücke über die Wupper gezündet, die auf ca. 60 Meter Länge die Kabelstränge verschmoren ließen und den Zugverkehr lahmlegten. Als Grund des Anschlags nannte die Gruppe das „Massensterben durch die technologische Eskakalation, mit der Notwendigkeit der völligen Zerschlagung des technologisch-industriellen Systems“ Weiterlesen

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Der NABU und der „Green Deal“ der EU – nach allen Seiten offen

Der NABU (Naturschutzbund Deutschland e.V.) ist mit fast einer Million Mitgliedern der „größte Naturschutzverband Deutschlands“. Gegliedert ist der Verband in Ortsvereine, Kreisgruppen, Regionalgruppen, Landesverbände und schließlich den Bundesverband, ein Konzern. Der NABU wird mit Projektfördermitteln des Bundes, also Steuergeldern, in Millionenhöhe gefördert. Diese Förderung fördert jedoch nicht die Unabhängigkeit des Verbandes. Und der NABU ist „auf Linie“: z.B. mit der Nutzung der naturzerstörenden Windenergienutzung, die er nur „naturverträglich“ unterstützt, wie immer das mit ca. 30.000 Onshore-Windkraftanlagen in Deutschland geschehen soll. Weiterlesen

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Prof. Dr. Herbert Zucchi: zum neuen Buch „Was meine Seele trägt“

Prof. Dr. Hans Zucchi aus Osnabrück, inzwischen im Ruhestand, ist Zoologe und Tierökologe. Er hat als Hochschullehrer an der Hochschule Osnabrück von 1993 bis 2018 nicht nur für das Verständnis und den Schutz der Natur gearbeitet, sondern auch Gedichte, Erzählungen und Essays veröffentlicht. Hier beim Wattenrat hatten wir ihn schon öfter auf dem Schirm. Im Mai 2026 erschien seine neuestes Buch „Was meine Seele trägt“, erschienen im Geest-Verlag aus Visbeck. Es kostet 13 Euro. Weiterlesen

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Hartmut Heckenroth ist tot

Hartmuth Heckenroth ist tot, er starb am 23. April 2026 nach langer Krankheit. Heckenroth war Ornithologe und Naturschützer mit Herzblut, kein Naturschutzverwalter. Er besuchte mich 1976 in Esens und warb mich für das im Aufbau befindliche Artenerfassungsprogramm des damaligen Landesverwaltungsamtes in Niedersachsen, das später zum Niedersächsischen Landesamt für Ökologie (NLÖ) wurde, unter der Regierung Christian Wulff (CDU) mit dem Ablauf des Jahres 2004 aufgelöst und schließlich als Wurmfortsatz im Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) aufging. Weiterlesen

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Norderney: Pfingst-Ballermann am Strand – White Sands Festival

Von Mallorca aus hat sich der Begriff „Ballermann“ als ein Ort des ausschweifenden Alkoholkonsums und Partytourismus etabliert. Zu einem ballermannähnlichen Event kam die Partygesellschaft am Pfingstwochenende 2026 auf der Insel Norderney zusammen, 40.000 bis 70.000 Teilnehmer sollen laut unterschiedlicher Medienberichterstattung zum „White-Sands-Festival“ angereist  sein, das dort einmal im Jahr stattfindet. Die Insel selbst hat eine Wohnbevölkerung von ca. 5.500 Einwohnern. Weiterlesen

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Naturschutz-Abrissbirne Baugesetzbuch: Bundestag beschließt „Upgrade“ zum „BauTurbo“ – Naturschutz „hat fertig“

Erst der „Bau-Turbo“, aufgenommen in den § 246e des Baugesetzbuches im Oktober 2025, folgt nun das „Upgrade“, das das Bauen im Außenbereich noch weiter erleichtern soll, unter der weiteren Beschneidung des Naturschutzrechtes. Das „Upgrade“ wurde heute, am 27. Mai 2026, im Bundestag beschlossen. Dagegen stimmten die AFD, B90/Die Grünen und die Linkspartei. Das politische Zauberwort heißt wieder einmal „überragendes öffentliches Interesse“, mit dem man schon unter der rot-grünen Ampel-Regierung den Turbo für den weiteren Ausbau u.a. der Windenergie auch in Schutzgebieten gezündet hatte. Fachlicher Naturschutz „hat fertig“ in Deutschland. Weiterlesen

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EU-Vogelschutzgebiet „Voslaper Groden Nord“ in Wilhelmshaven: OVG Lüneburg setzt Bebauungsplan vorläufig außer Kraft

Der Naturschutzbund (NABU), der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und die Deutsche Umwelthilfe (DUH) haben erfolgreich beim OVG Lüneburg gegen die Planung im Natur- und EU-Vogelschutzgebiet „Voslapper Groden Nord“ in Wilhelmshaven geklagt. Der zugrundeliegende Bebauungsplan wird als rechtswidrig bezeichnet. Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Lüneburg hat dem Eilantrag der Verbände vom 18. Februar 2026 gegen die Zerstörung des Natur- und EU-Vogelschutzgebietes Voslapper Groden Nord stattgegeben. Das Gericht setzte in seinem Beschluss vom 20. Mai 2026 den Bebauungsplan Nr. 225 „Voslapper Groden-Nord/Nördlich Tanklager“ vorläufig außer Kraft, das Hauptverfahren steht noch aus. Weiterlesen

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