19. April 2010

Windiger Klüngel: CDU macht den Windkraftlobbyisten Enercons

Die konzertierte Aktion von Politik und einem Lobbyisten der Windenergie soll der stark subventionierten Windbranche neue Flächen in Süddeutschland zu erschließen. Der niedersächsische Ministerpräsident Wulff (CDU), sein Landtagspräsident Hermann Dinkla (CDU) aus dem ostfriesischen Westerholt und Alois Wobben, Chef des Windkraftherstellers Enercon aus dem ostfriesischen Aurich machen öffentlich vor, wie man Klientelpolitik betreibt.

Die neue Parole für Wobbens Expansionsbestrebungen mit Hilfe der geneigten Politikiker  heißt: „Gerade in Süddeutschland gebe es große Gebiete mit guten Windbedingungen.“ In Süddeutschland kämen aber nur hohe Berggipfel „mit guten Windbedingungen“ in Frage, Die Auslastung der Windenergie liegt jedoch sonst nur bei ca. 13 Prozent im Binnenland, verglichen mit (nur) ca. 20 Prozent an der Küste. Damit ist die herbeigelogene „sichere Stromversorgung“ durch erneuerbare Energie nicht machbar und auf ressourcenfressende Regelkraftwerke angewiesen.

Fazit: Wobbens Imperium ist nur auf Sand gebaut, auf das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) mit der Zwangsabgabe für alle Stromkunden, die sein Geschäft florieren lässt und den Strom verteuert. Diese Blase platzt ohne das EEG, aber auch so kann man Milliardäre machen.

Wir zitieren:

Anzeiger für Harlingerland, Wittmund, Mantel Ems-Jade, 15. April 2010

Wobben kritisiert die Kammern
WINDENERGIE Enercon-Chef fordert mehr Unterstützung für die Erneuerbaren
Der Süden Deutschlands müsse für Windenergie aufgeschlossener werden, verlangt auch Ministerpräsident Wulff.

GEORGSHEIL/WIT – […]Während die mittelständische Wirtschaft sich mittlerweile ganz eindeutig zur Windenergie bekenne, bedaure er [Wobben], dass die Industrie- und Handelskammern „ihrem Auftrag, die Interessen der Mitglieder zu vertreten, fast gar nicht nachkommen“. Stattdessen fordere der Dachverband DIHK die Abschaffung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) und des übrigen rechtlichen Rahmens. Ohne diese Gesetze hätten die Erneuerbaren jedoch keine Chance auf Zutritt zum Strommarkt. […]Wobben dazu: „Die erneuerbaren Energien können auch ohne neue Kohlekraftwerke und weiter betriebene Atomkraftwerke eine sichere und zukunftsfähige Stromversorgung gewährleisten. […]Gerade in Süddeutschland gebe es große Gebiete mit guten Windbedingungen.[…]

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