 Rothalsgans im NSG "Petkumer Deichvorland"
Eine Beobachtung der besonderen Art gelang heute Eilert Voß im Naturschutzgebiet „Petkumer Deichvorland“ an der Ems: Inmitten einer Gruppe von Nonnengänsen hielt sich eine einzelne Rothalsgans (Branta ruficollis) auf. Rothalsgänse brüten in der europäischen Arktis im westlichen Sibirien, ihre Winterquartiere befinden sich in Zentralasien und in Südost-Europa an der westlichen Schwarzmeerküste. An der Wattenküste werden sie nur selten gesehen. Rothalsgänse werden wegen ihrer auffälligen Färbung auch als Ziergeflügel gehalten. Diese Rothalsgans war nicht beringt.
weiter »
Die Emder Nacht- und Nebeljäger haben nachgeladen und machen weiter Jagd auf Eilert Voß. Erneut liegt eine Anzeige gegen ihn vor. Er soll am 16. Dezember 2010 mit einem “roten Regenschirm das Jagdwild aufgeschreckt” haben (.pdf: Jagd_Emden_Anzeige_Schirm). Daraus wurde erneut eine “Jagdstörung” konstruiert, wegen der Voß schon am 29. März 2011 von der Richterin Angelika Brüggemann des Amtsgerichts Emden zu 2.000 Euro Geldstrafe, ersatzweise 20 Tage Haft, verurteilt wurde.
Fakt ist, dass es an dem Tag im Dezember genieselt hat, Voß am Deichfuß des Emsdeiches binnendeichs auf einem öffentlichen Weg gelaufen ist und bei einsetzendem Regen sich und seine Kameraausrüstung durch die Benutzung eines handelsüblichen braunen Regenschirms vor Nasse geschützt hat, dafür wurden Regenschirme erfunden.
Der Emder Jagdklüngel ist offensichtlich fest entschlossen, Voß mit abstrusesten Vorwürfen und Hilfe einer Behörde zur Strecke zu bringen.
Wer allerdings noch nicht einmal rote von braunen Regenschirmen sicher unterscheiden kann, sollte auf keinen Fall Jagd bei Dunkelheit, Nebel oder Schneetreiben auf Gänse machen. Geschützte Wasservogelarten sind von den nicht geschützten Arten wesentlich schwerer zu unterscheiden als farbige Regenschirme, vor allem bei schlechter Sicht. Solchen Jägern sollte man mangels Eignung den Jagdschein entziehen!
weiter »
Nachlese zum Gerichtsurteil gegen Eilert Voß wegen „Jagdstörung“
Von Manfred Knake
Die Presseschlacht nach dem Skandalurteil der Richterin Angelika Brüggemann des Amtsgerichtes Emden im Beisein ihres Gerichtsdirektors Otto Hüfken gegen Eilert Voß wegen „Jagdstörung“ von illegal jagenden Jägern bei Dunkelheit, Nebel oder Schneetreiben im Naturschutz- und EU-Vogelschutzgebiet „Petkumer Deichvorland“ ist erst einmal vorüber. Auf allen Kanälen war die fragwürdige Jagd auf Gänse und das verhängte Ordnungsgeld von 2000 Euro oder ersatzweise 20 Tage Haft DAS Thema. Zusätzlich muss Voß die Gerichts- und Anwaltskosten tragen. Der Anwalt der Jäger Weerda aus Emden ist selber Jäger und Jagdpächter im Naturschutzgebiet. Bemerkenswerter Weise wurde die Berichterstattung umso genauer, je weiter die Medien vom Ort des Geschehens berichteten.
weiter »
 Eilert Voß, Interview nach dem Urteil
für Eilert Voß
Konto: XXXX, BLZ XXXX
Konto: XXXX, Kontoinhaber: XXXX
***Wichtig: Stichwort “Gänsewacht/Wattenrat”***
#edit Dezember 2011: Das Spendenkonto wurde geschlossen!
_________________________________________________
Die blinde Justitia hat im Emden Recht gesprochen, oder auch nicht.
weiter »
 Siegerfoto von Bernd Theeßen
Heute erscheint im Emder Teil der Ostfriesen Zeitung das Siegerfoto zum Thema „Wasser“, fotografiert von Bernd Theeßen aus Hinte in der Nähe der Muschelschillbank von Upleward im Nationalpark Wattenmeer. Herr Theeßen hat uns sein schönes Foto zur Verfügung gestellt, der kunstsinnige Fotograf Eilert Voß aus Widdelswehr hat es kommentiert. Wir danken Herrn Theeßen für die Überlassung des Bildes.
weiter »
 verletzte Pfeifente
Der vorläufige Höhepunkt des Skandals um die Wasservogeljagd an der Ems im Naturschutzgebiet „Petkumer Deichvorland“, Teil eines EU-Vogelschutzgebiets, ist eine Verhandlung vor dem Emder Amtsgericht am gestrigen Tage gegen den Mitarbeiter des Wattenrates und der Gänsewacht Eilert Voß, der in jahrelanger Kleinarbeit mit der Kamera und dem Notizblock die Missstände bei der Jagd im Schutzgebiet dokumentiert hat. Die organisierten Jäger werfen ihm vor, trotz einer Einstweiligen Verfügung gegen ihn die Jagd gestört zu haben, das kann bestraft werden, ein durchsichtiger Versuch, einen unbequemen Beobachter mundtot zu machen und vom Ort des Geschehens fern zu halten. Der Anwalt der Jäger ist ebenfalls Jäger, laut Jagpachtvertrag vom März 2007 ist er Mitpächter der Jagd im Naturschutzgebiet (der Vertrag liegt dem Wattenrat vor). Gestern erging noch kein Urteil, die Verhandlung wurde auf den 29. März vertagt, dann berichten wir mehr.
weiter »
 Jagdruhe: 25.000 Nonnengänse im Naturschutzgebiet "Petkumer Deichvorland" (Bracklow Polder)
Ab dem 16. Januar ruht die Gänsejagd auf Grau- und Kanadagänse in Niedersachsen auf Grund der Jagd- und Schonzeitenverordnung, auch im Naturschutzgebiet „Petkumer Deichvorland“ (Teil eines EU-Vogelschutzgebietes) an der Ems. In den niedersächsischen EU-Vogelschutzgebieten haben Bläss- und Saatgans keine Jagdzeit, die Nonnengans ist kein jagdbares Wild. Unser Mitstreiter Eilert Voß hat über mehrere Wochen bei jedem Wetter das unglaubliche jagdliche Treiben an der Ems fotografiert und dokumentiert und die angeblichen „Waidmänner“ als ausschließliche Beutemacher und Schießer entlarvt, die auch in der Dunkelheit, bei Nebel und Schneetreiben ihrem blutigen Hobby frönten. Durch die Jagd wurden alle Vögel aus dem Schutzgebiet weiträumig vertrieben, auch die streng geschützten Arten.
weiter »
 Sonnenfinsternis über der Ems
Heute Morgen um 8:57 Uhr fotografierte Eilert Voß diesen besonderen Sonnenaufgang über der Ems mit einer partiellen Sonnenfinsternis.
weiter »
 NSG "Petkumer Deichvorland": Betreten verboten, aber nicht für Jäger!
Ungeachtet des strengen Frostes und der flächendeckenden geschlossenen Schneedecke geht die Wasservogeljagd an der Ems gnadenlos weiter, ausgeübt von Jägern, die sich auf Grund ihrer Mitgliedschaft in der Landesjägerschaft Niedersachsen „anerkannte“ Naturschützer nennen dürfen. Das Landesjagdgesetz sieht in § 32 vor, dass in Notzeiten des Wildes eine Jagdruhe verordnet werden kann, zusätzlich soll das Wild dann gefüttert werden, was aber bei Gänsen und Enten nicht notwendig ist. An der Ems ist die Notzeit für Wasservogeljäger ein Fremdwort.
weiter »
 Flussuferläufer im Schlickwatt der Ems
Über die Ems, die Zerstörung des Flusssystem durch ständige tiefe Baggerungen für Schiffe der Meyer Werft, das Ems-Stauwerk (offiziell „Sperrwerk“ genannt) ist auf den Wattenratseiten schon viel berichtet worden. Über allen technischen Diskussionen der Flussvertiefung und den Ausbau und die Befestigung der Ufer sollte jedoch nicht vergessen werden, dass die Ems ein Lebensraum nicht nur für Fische, sondern auch für die ungezählten Zugvögel aus Nordeuropa und Asien ist.
weiter »
|
Archiv Ältere Beiträge von 2002 bis 2009 finden Sie ganz oben auf der Leiste im Archiv.
|